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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 16. Juni 2019






Lübeck sieht rot

In einer Ausstellung im Lübecker Kesselhaus dreht sich alles um die Farbe Krapp. Sei es die Haarpracht einer gefährlichen Schönheit, eine Blütenform oder ein üppiges Gefieder – im Kesselhaus ist es derzeit einfach, Rot zu sehen. Genauer gesagt handelt es sich um Krapp, ein dunkles, tiefes Rot. Und das spielt in der kommenden Ausstellung in vielen Werken eine tragende Rolle.

Krapp, neben Indigo einer der ältesten Pflanzenfarbstoffe der Menschheit, ist heute vor allem den Malern bekannt. Einst jedoch war das krautartige Färberkrapp, aus dessen getrockneter Wurzel die intensive Farbe gewonnen wurde, ein wichtiges Handelsgut, das zum Wohlstand ganzer Regionen und Städte beigetragen hat. Krapp Coop., so heißt die Berliner Künstlergruppe, die mit insgesamt etwa 150 Arbeiten einen umfangreichen Einblick in ihr Schaffen gibt.

Die Liebe zur Farbe hat Britta Clausnitzer, Beate Köhne und Stephanie Nückel schon vor rund zwölf Jahren zusammen geführt. Als sie 2016 beschlossen, eine Künstlergruppe zu gründen, um stärker als zuvor miteinander zu kooperieren, geschah dies daher ganz selbstverständlich im Namen einer Farbe. Alle drei Malerinnen bringen langjährige Ausstellungserfahrung mit. So unterschiedlich die Positionen auch sind, zwei Gemeinsamkeiten auf den ersten Blick zu erkennen: Der experimentelle Umgang mit der Farbe und die Dynamik der Formen. Alle drei Künstlerinnen haben sich der reinen Malerei verschrieben.

Britta Clausnitzers hintergründigen Gemälden ist ihre Liebe zum Barock anzusehen. Üppig schweben Formen und Farben. Doch ihr Festmahl aus Tubenwirbeln und Spachtelhieben ist keineswegs harmlos. Da werden auch mal Köpfe auf Tellern präsentiert ("Kinderteller"), und das satte Rot wirkt nicht selten doppeldeutig. Presseinformationen Krapp Coop. Clausnitzer – Köhne – Nückel Stephanie Nückels Arbeiten der Werkzyklen "Circen" (2016) und „Göttinnen“ (2018) verkörpern über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg Lebensprinzipien und Themen, wie Verführung, Freiheit, Eigenständigkeit und Selbstermächtigung.

Beate Köhne zeigt die abstrakteste Position dieser Ausstellung. In ihrer Ölmalerei dreht sich alles um Dynamik und Bewegung, die Formen sind amorph und organisch zugleich und scheinen dank ihrer unregelmäßigen Konturen schwerelos umher zu wirbeln. Erst bei längerer Betrachtung zeigt sich, dass alle Bilder auf einem intensiven Studium der Natur basieren. Blätter, Blüten oder Wasserflächen sind auf den zweiten Blick überall zu erkennen. Am Donnerstag, dem 6. Juni, wurde die Ausstellung eröffnet. Die drei Künstlerinnen zeigten eine halbstündige Malperformance. Zu sehen ist die Ausstellung vom 9. Juni bis zum 13. September. Sie ist von Montag bis Freitag nach Vereinbarung geöffnet.

Im Industriedenkmal Kesselhaus in der Hafenstraße 33 ist eine sehenswerte Ausstellung der Berliner-Künstlergruppe Krapp Coop zu sehen.

Im Industriedenkmal Kesselhaus in der Hafenstraße 33 ist eine sehenswerte Ausstellung der Berliner-Künstlergruppe Krapp Coop zu sehen.


Text-Nummer: 130727   Autor: Sparkasse Lübeck   vom 07.06.2019 10.41

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