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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 16. Juni 2019






Das wars: all that jazz!

All that Jazz – das stand am Anfang des Flyers der Veranstalter für das diesjährige Festival im Brügmanngarten "Travemünde Jazzt". All that Jazz heißt frei übersetzt: all das Zeugs! Und was all dieses Zeugs dann war, das der musikalische Leiter Christian von Seebeck zusammengestellt hat, konnten die Fans über Pfingsten 2019 vier Tage lang hören.


Den Fans gefiel die Veranstaltung auch in diesem Jahr.

Die Veranstalter "farcecrew Events" und Partner hatten auch das Wetter im Auge, denn das Programm stand und jetzt mussten die Fans nur noch die Gaumenfreuden und Spezialitäten kaufen – nicht ganz unabhängig vom guten Wetter. Die Jazz-Fans warteten freudig drauf, die alten Freunde wieder zu hören, die in den letzten Jahren ins "New Orleans des Nordens", wie zwischendurch das Festival getauft wurde, gekommen sind.

So die "MKG Big-Band Großhansdorf", die dieses Jahr ein tolles "Jazz-Warm-Up" hinlegte, um dann mit der schwedischen "Renhornen Big-Band" das Fest zu starten. Erwartungsgemäß hat die Band mit dem Gesangsquartett der "Andrews Sisters" im swingenden Dialog mit der Band begeistert.



Die "Spuerkees-Bankers in Concert" aus Luxemburg hatten gleich zwei Auftritte, die mit ihrem jazzaffinen Swing alle Altersklassen zum Hören und Tanzen mit auf die Reise der ewigen Klassiker nahmen. Der etwas getragenere Stil des "Jellyfisch Jazz Orchestra" aus Mecklenburg Vorpommern passte gut zum Pfingstsonntag und die "Swing`nFun", die Lübecker Big Band der Musikhochschule, gab mit den Musikern aus drei Generationen einen höchst professionellen Auftritt zum Besten.



"Kerzel‘s Ragtime Band" stand für einen mitreisenden Einstieg ins Finale des Jazzfestivals. Kein Auge blieb trocken und verwöhnt wurde das voll besetzte Auditorium mit den allseits bekannten kabarettistischen Einlagen und natürlich swinging oldtime Jazz.



Den Abschluss und Ausklang "zelebrierten" 22 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren mit ihrer "Johanneum Bigband"“. Für fünf Abiturienten dieses mal zugleich der Abschied vom Gymnasium.

Elf Bands insgesamt präsentierte das Festival. Vier Bands waren Newcomer. Das Lübecker "Hanse Jazz Quintett", auch bei der kommenden "Jazz Baltica" zu hören, überzeugte in der Tradition berühmter Hard-Bop Formationen. "Monsieur Pompadour" überraschte mit einer interessanten Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie, geschuldet auch der Violine als bestimmendes Instrument mit Anklängen an den Jazz von Gitarrist Django Reinhardt. Die Band "Schwarzkaffee" war die perfekte Kombination von Adrenalin, Leidenschaft und Musikalität. Eine Kombination eines top arrangierten Bläsersatzes mit pfiffigen verbalen und musikalischen Sketchvocals der Solisten war ein "erdiger, groovy und freaky" generierter Jazzevent im Travemünder Brügmanngarten.

"Strings and Voices" ist ein neues Jazzformat der Sängerin und Cellistin Linda Kauffeldt und der Bassistin und Sängerin Lisa Wulff. In der Kombination aus zwei Streichinstrumenten und zweistimmigem Gesang, eröffneten sich neue Klangwelten bekannter Jazzstandards bis hin zu komplexen modernen Eigenkompositionen. Es war sehr mutig, dieses Duo nach Travemünde zu holen. Für viele Fans des Jazzevents war dies die herausragendste musikalische Überraschung.



Die Geschichte von "Travemünde Jazzt" konnte für mehr als ein Jahrzehnt mit vielen Wandlungen im musikalischen Programm immer wieder überzeugen. In diesem Jahr war die Kombination aus alt bekannten Bands mit neuen Gruppen wiederum ein Beweis dafür, dass Travemünde Jazzt noch für viele Jahre ein bewährtes musikalisches Konzept ist, Travemünde als einen im grandiosen Umbruch befindlicher Ort musikalisch zu begleiten.

Am Montag endete Travemünde jazzt. Fotos: Karl Erhard Vögele

Am Montag endete Travemünde jazzt. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 130774   Autor: KEV   vom 10.06.2019 20.19

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