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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Juni 2019






TW: Veranstalter verteidigt Programm

Ist das Landprogramm der Travemünder Woche schlechter geworden? Darüber diskutierte am Dienstag der Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft auf Antrag der Grünen. Das Niveau sei aber nicht gesunken, ganz im Gegenteil, sagte Veranstalter Uwe Bergmann.

Die ganz großen Stars werden auch in diesem Jahr nicht nach Travemünde kommen, sagt Uwe Bergmann. (...) Dazu kommen viele Nachwuchskünstler. "Vor einigen Jahren hatten wir Santiano in Travemünde", berichtet Bergmann. Damals war die Gruppe noch vielen unbekannt. (...)

Dass die "Travemünder Woche" gerne als Saufmeile bezeichnet wird, ärgert den Veranstalter. "Der Alkoholverkauf geht seit Jahren zurück." Früher hätten Ordner abends die Meile räumen müssen, heute verlagerten sich die Besucher auf den Tag.

Natürlich hätte Bergmann gerne wieder die große NDR-Bühne am Strand. Aber der NDR mache - außer bei der Kieler Woche - nur noch eigene Veranstaltungen. Die privaten Medien nehmen viel Geld für ihre Bühnen. Und am Geld mangelt es: Das Landprogramm finanziert die Segelveranstaltung. Nur zehn Prozent stehen für Live-Musik, Feuerwerk und Kleinkunst zur Verfügung.

Anders läuft es bei der Kieler Woche, berichtet Senator Sven Schindler. Dort stelle die Stadt jedes Jahr zwei Millionen Euro zur Verfügung. Drei städtische Mitarbeiter kümmern sich das ganze Jahr um das große Fest, im Sommer seien es zehn städtische Mitarbeiter. In Lübeck gibt es keine finanzielle Unterstützung.

So groß gehe es in Travemünde ohnehin nicht, sagt Bergmann: "Wie sollen die Leute nach Travemünde hin und wieder weg kommen?" In Kiel sei die Party in der Stadt, das Segeln außerhalb in Schilksee. Außerdem gehe das Lübecker Konzept auf. Von 3000 Befragten äußerten sich 90 Prozent zufrieden mit dem Programm.

Anmerkung der Redaktion:

Auf Wunsch des Veranstalters wurden die Hinweise auf die Programmpunkte entfernt, da es für einige Bands Sperrfristen für die Ankündigung gebe.

Der Veranstalter des Landprogramms weist Kritik zurück, dass die Travemünder Woche schlechter geworden sei. Foto: Karl Erhard Vögele

Der Veranstalter des Landprogramms weist Kritik zurück, dass die Travemünder Woche schlechter geworden sei. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 130808   Autor: VG   vom 11.06.2019 19.44

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Kommentare zu diesem Text:

Tobias Möller schrieb am 11.06.2019 um 20.27 Uhr:
Schlechter geworden im Vergleich zu welchem Jahr ?

Also vergleichen mit den Jahren 2001 bis 2005 ist die letzte Travemünder Woche und ihre Abwärtsentwicklung der letzten Jahre mehr als ein schlechter Witz.

Während sich Kiel und Rostock stetig weiterentwickelten und wuchsen, wurde die Travemünder Woche mit ihren unbedeutenden Wassersportveranstaltungen und dem einzigen Besuchermagneten, der Festmeile, an die Wand gefahren.
Die Festmeile wurde kontinuierlich verkleinert und die Qualität der "Künstler" auf ein Niveau heruntergeschraubt, welches irgendwo zwischen improvisierter Schulaufführungen von Viertklässlern, Hobbygaragenband und Karaokebar zu finden ist.

Die Besucher kamen wegen des Unterhaltstungsprogramms mit bekannten Gruppen und Sängern. Sie kamen wegen des maritimen Partygefühls. Sie wollten eine tolle Strandparty und eine große Festmeile, Partyschiffe und Feuerwerke.
Keiner kommt wegen irgendwelcher Böötchen, die da in weiter Ferne in der Bucht rumdümpeln.

Also kann die Rettung nur sein:
- Festmeile von den Priwallfähren bis zum Grünstrand
- namhafte tatsächliche Künstler
- Party von 12:00 Uhr bis 2:00 Uhr
- Party- und Kreuzfahrtschiffe in der Bucht
- echte Bootsrennen mit Powerbooten
- Rundflüge mit Wasserflugzeugen, Hubschraubern ....

Das zieht Publikum, das wollen die Besucher, und so kommt auch Geld in die Kassen.
Als Randveranstaltung kann man ja 1-2 Segelböötchen um die Wette fahren lassen.

Heino Haase (eMail: post@heino-haase.de) schrieb am 11.06.2019 um 20.40 Uhr:
Donnerwetter, die Sitzung des Wirtschatsausschuss ist kaum beendet und schon kann man einen Bericht darüber lesen. Ein Lob der sachlichen und getreuen Wiedergabe der Argumentation von Herrn Bergmann. Er konnte auch weitgehend die kritischen Anmerkungen einiger Grünen Politiker entkräften. Interessant und wegweisend ist die Absicht die Travemünder Woche weiter nach außen und in die Stadt Lübeck hinein zu tragen.

Hans Huckebein schrieb am 11.06.2019 um 22.09 Uhr:
Was für eine Erkenntnis im Wirtschaftsausschuss! Es ist ja nicht so, dass das hier nicht jedes Jahr zu lesen ist und auch die Qualität des Landprogramms hier des öfteren kritisiert habe. Aber wer nicht hören kann oder nicht in ein sportliches und touristisches Event investieren will, der muss halt zur Kenntnis nehmen das andere Orte dies in der kurzen Saisonzeit besser können als Lübeck.

Herr Saxe hat nie verstanden, dass jeder in dieses Event investierte Euro indirekt doppelt und dreifach über Steuern, Abgaben und Gebühren wieder in die Kasse der gebeutelten Stadt fließt. Allerdings braucht es für eine gelungene Veranstaltung auch die Einwohner von Travemünde, die das Event unterstützen und nicht sofort auf die Barrikaden gehen, wenn es für ein paar Tage mal etwas länger lauter wird.

Allerdings braucht es auch ein ganzheitliches Konzept mit Integration der Vorderreihe UND der Altstadt als Ganzes. Es braucht auch ein tragfähiges Verkehrskonzept mit kurz hintereinander getakteten Sonderfahrten von Stadtverkehr UND Deutsche Bahn, denn die Parkplätze sind jedesmal hoffnungslos überfüllt und die Abreise dauert an manchen Tagen für ein Fest dieser Größe unverhältnismäßig lange. Da kann ich den Frust der Anwohner schon verstehen, aber wenn die Organisation amateurhaft ist, dann steht man als Autofahrer halt 1 Stunde im Stau und nix geht.

Allerdings empfinde ich die Bemerkung von Herrn Bergmann, dass United Four "nicht besonders gut Musik machen" als eine Beleidigung. Der Band geht es darum, eine Veranstaltung auf ein gewisses Niveau zu heben - und das können sie sehr gut, wie jedes Jahr immer wieder zu sehen ist. Das Niveau ist jedenfalls eindeutig besser als wenn ich auf einer Segelveranstaltung Handyverträge, Wasserbetten und sonstiges Gedöns präsentiert bekomme, dass mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat.

Lübecker schrieb am 11.06.2019 um 22.16 Uhr:
Ja genau, wohin mit den Menschenmassen die die Travemünder Woche besuchen. Die Frage stellt man sich natürlich - nur komisch das dann immer mehr Parkplätze in Travemünde verschwinden.

Die Travemünder Woche ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Namenhafte Künstler und eine ansprechende Bühne wären etwas, was viele sich wieder wünschen.

Wie wäre es, wenn man auf die Passat-Feuerwerke verzichtet und das große Feuerwerk kleiner Ausfallen lässt und das Geld in wenigstens einen großen Künstler investiert - nebenbei hätte man sogar einen kleinen Werbeeffekt für die Umwelt - weniger Feuerwerk weniger Feinstaub - aber das will ich nicht weiter ausführen.

Ich werde diese Veranstaltung auf jeden Fall nicht mehr Besuchen und fahre lieber nach Kiel zur richtigen Veranstaltung..auch wenn Kiel sonst nicht so schön ist wie Travemünde.

Lg

Lübecker schrieb am 11.06.2019 um 23.11 Uhr:
Was ist das denn für eine Aussage? "United Four sind fünf Männer in Kuhkostümen, die zwar nicht sonderlich gut Musik machen, aber dann brummt es immer." Und das vom Veranstalter? Zum einen sind es VIER Männer, was der Name ja schon sagt, zum anderen ist die musikalische Qualität bei denen sehr hoch. Bin ja mal gespannt, ob die dann nächstes Jahr noch wieder kommen, nach solch einer Aussage. Denn sie sind nicht auf die TW angewiesen. Die TW auf United Four schon, wie er ja wenigstens selbst erkennt.

Peter Schöttler schrieb am 11.06.2019 um 23.35 Uhr:
Tobias Möller beschreibt' schon richtig: die Leute wollen Entertainment, aber das geht nicht, weil:
a) dazu bräuchte es eine "Lübecker Woche", denn die TW kann strukturell gar nicht mit der Kieler Woche, dem Hamburger Hafengeburtstag oder ähnlichen Events mithalten
b) Unterhaltung -also Entertainment- ist weder von der Politik, noch von der Verwaltung gewollt.
Politik und Verwaltung in Lübeck, das sind ganz feine, kultivierte Menschen. Denen passen Spass-Events einfach nicht in den Kram, also wird's systematisch kaputt gemacht; siehe Altstadtfest oder Volksfest. Diese wichtigen, feine Leute, die wollen lieber ihr "Hansekulturfestival"; da stecken nämlich gut gezahlte Posten dahinter, die fein säuberlich im Verwaltungs-/Politik-Netzwerk dieser Stadt verteilt werden.
Übrigens, ihr unkultivierten Kommentatoren, wisst ihr das überhaupt? Habt ihr das überhaupt mit bekommen? Das "Hansekulturfestival 2020" findet statt am 12. - 14. Juni 2020; und ich sage euch jetzt schon: auch 2020 werden diese feinen Herrschaften den Erfolg dieses Festivals schön lügen. @BTX-Bernd: bitte ausdrucken, auf Termin nehmen und überprüfen.

Cat schrieb am 12.06.2019 um 10.25 Uhr:
traurig, früher bin ich öfter mit dem Rad gefahren um nicht stundenlang einen Parkplatz zu suchen.
Es gab viele kleine Künstler und Buden mit unterschiedlichen Sachen. Nicht nur fress und sauf.
Heute lohnt sich die TW kaum noch, da die Veranstaltung selbst am Hafen bis Maritim erheblich geschrumpft ist und nicht mehr wirklich viel Auswahl bietet :-(
Selbst an der Strandpromenade nur noch fress und sauf, kaum vernünftige Buden mit Bimmel Bammel oder Klamotten. Klar, mehr Geld bringt ja auch ein fliegender Händler mit billigem Tand

Schaut über den Tellerrand hinaus, so wie meine Vorschreiber es schon geschrieben haben

Hein Fleetenkieker schrieb am 12.06.2019 um 10.31 Uhr:
Kaum einer der Kommentatoren erwähnt, dass es sich bei der Travemünde Woche um ein Segelsportereignis handelt. Ich bin dafür, dass die Segler ihr Segelsportereignis selbst bezahlen und es sich nicht durch Eis, Bier, Pommes usw. durch das sich in einer Spaß-, Freß und Sauforgie befindliche Volk bezahlen lassen. Es ist ein Märchen, dass durch die Umsätze des Landprogrammes jede Menge Steuern, Abgaben usw. in die Taschen der HL fließen. Niemand, am wenigsten die HL wollen wissen, was sie diese Sause des Landprogramms die Stadt selbst kostet. In der Tat sind Einnahmen über Steuern und Abgaben usw. da, aber das meiste Geld dürfte wohl in die Kassen des Veranstalters des Landprogrammes fließen und das was bei der HL hängen bleibt, wird durch die Steuerermäßigung bei den Firmen, die ihr Sponsering als Spende absetzen können, wieder durch Steuererlass "aufgefressen". Ein Landprogramm in der Größenordnung des Promenadenfestes, veranstaltet durch die LTM und FarceCres oder ähnlich, wäre vollig angemessen. Der LYC als Oberorganisator soll erst mal eine Kostenanalyse des eigenen Ladens machen lassen und gewaltig Koste einsparen und sich dann das fehlende GEld bei Sportsponsoren holen und nicht bei der Bevölkerung oder der Stadt.

Henry Armitage schrieb am 12.06.2019 um 11.23 Uhr:
Was ist diese "Travemünder Woche"? ;)

Travemünder schrieb am 12.06.2019 um 11.25 Uhr:
@Tobias Möller
Mit Entsetzen habe ich Ihre „Verbesserungsvorschläge“ gelesen.
Hubschrauber und Wasserflugzeuge sowie Powerboote?
Geht‘s noch?
Mal davon abgesehen, dass zwischen Seglern keine Powerboote, oder Wasserflugzeuge fahren bzw. starten oder landen können, ist der Lärmpegel der absolute Wahnsinn. Hubschrauber? Möchten Sie den ganzen Tag das Geknatter über ihrem Haus haben?
Sie sind mir schon wiederholt dadurch aufgefallen, dass Sie in Lübeck alle Radfahrer auf der Abschussliste haben. Nur das Auto ist ihr wahrer Freund. Auch alles andere von Ihnen gewünschte, ist so absurd, dass mir die Worte fehlen.
Und die anderen Kommentatoren, die sich hier über die Parksituation beschweren: Jedes Jahr wird dazu aufgerufen, bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Jedes Jahr würd dieser Wunsch ignoriert. Wir Travemünder haben es satt, dass andere uns sagen, wie die TW und die Verkehrssituation geregelt werden muss. Es ist immer noch ein Kurort und zur Erholung gedacht. Wir wollen kein zweites Kiel werden.

Ein Renter Bj. 1947 schrieb am 12.06.2019 um 13.17 Uhr:
Lieber Tobias Möller ,
ich finde Du hast recht......
früher war noch was los in Travemünde, richtige Künstler und Musiker.
Und auch die Powerboote da war noch internationale Klasse im Ort.
Doch jetzt fehlt nur noch eine Mauer ums Dorf,
und Travemünde fählt in den Dornröschenschlaf.
Wer soll denn da wenn wachküssen.
Beste Grüße von einem „ Travemünder Jung „
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls,
und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."

John Doe! schrieb am 12.06.2019 um 13.19 Uhr:
Am besten ist, wir fragen die Travemünder Rentner. Die haben die meiste Ahnung

Sebastian Berger schrieb am 12.06.2019 um 15.57 Uhr:
Travemünde muss für sich selbst entscheiden, was sie wollen:Kur- oder Erlebnisort und das auch so kommunizieren.


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