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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 19. August 2019






Lübeck:

Berufliche Chancen für Alleinerziehende

In der Hansestadt Lübeck waren 2018 im Jahresdurchschnitt 772 Alleinerziehende arbeitslos gemeldet, Ende Mai 2019 waren es 746. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen liegt bei 8,8 Prozent. Am Donnerstag hatten sie die Gelegenheit, Arbeitgeber kennen zu lernen, die besondere Rücksicht auf die Lebenssituation nehmen.


Die Organisatoren Marcus Dusch (v.l.Arbeitsagentur), Claudia Schmutzer (Jobcenter), Petra Schmittner (Frauenbüro), Nicole Heinig (Jobcenter) und Joachim Tag (Jobcenter) waren sehr zufrieden mit der gut besuchten Messe.

Die Veranstaltung für Alleinerziehende gehört mittlerweile zu einem festen Angebot in Lübeck. Bereits zum achten Mal wurde eine Messe von der Agentur für Arbeit Lübeck und dem Jobcenter Lübeck in Kooperation mit dem Frauenbüro der Hansestadt Lübeck sowie den Netzwerkpartnern im Rahmen des Projektes "MARZIPAN" (Mit Alleinerziehenden richtig zur Integration – Potenzial für den Arbeitsmarkt nutzen) organisiert.

"Wie im Vorjahr konnte die Messe zentral und gut erreichbar im Rathaus stattfinden und für einen wahren Besucheransturm sorgen. Ich bedanke mich beim Frauenbüro der Hansestadt Lübeck für die Unterstützung ebenso wie bei allen Messebeteiligten für ihren Einsatz und ihr Engagement. Das Projekt MARZIPAN wird hier sehr anschaulich mit Leben gefüllt", erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Arbeitsagentur Lübeck.

Rund 1.000 überwiegend weibliche Besucher konnten an 17 Ständen mit Personalverantwortlichen in Kontakt treten oder sich zu Themen wie Teilzeitausbildung, Kindertagespflegeeinrichtungen und den Wiedereinstieg in das Berufsleben beraten lassen. Außerdem bot der Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter einen Überblick über offene Arbeitsstellen in der Region. Diese Chance nutzen nicht nur Alleinerziehende, die Leistungen der Arbeitsagentur beziehungsweise des Jobcenters beziehen, sondern auch Erwerbstätige, die sich neu orientieren wollten, und Berufsrückkehrende nach einer Zeit der Familienarbeit.

Darüber hinaus wurde ein Job-Speed-Dating durchgeführt. Acht Unternehmen und 14 Mütter und Väter lernten sich so reihum in jeweils fünf Minuten kennen. "Der Vorteil beim Job-Speed-Dating ist die schnelle, unkomplizierte und direkte Bewerberauswahl. Im persönlichen Gespräch können die Bewerber durch Engagement und Persönlichkeit überzeugen, was mit einer anonymen Bewerbungsmappe nicht so gut gelingt. Um die Teilnehmer auf diese ungewohnte Situation vorzubereiten, wurden sie gemeinsam mit einem Bildungsträger gecoacht. Ziel ist es natürlich, dass aus diesem ersten Kennenlernen mehr wird und es bestenfalls gleich zu Vorstellungsgesprächen, Praxisarbeitstagen sowie Arbeitsverträgen kommt", erläutert Joachim Tag, Geschäftsführer des Jobcenters Lübeck.

Melany Radtke nahm letztes Jahr an der Messe teil. Sie möchte Stabilität in ihren beruflichen Weg bringen. Die gelernte Einzelhandelskauffrau arbeitete mehrere Jahre in der Pflege. Nach ihrer Elternzeit wollte sie gerne wieder im sozialen Bereich einsteigen. Als Alleinerziehende war es für die 33-Jährige nicht einfach einen Betrieb zu finden, weil die fest vorgegebenen Arbeitszeiten nicht zu der Kinderbetreuung passten. Bei der Messe traf sie auf familienfreundliche Unternehmen.

Doch Melany Radtke wollte nicht nur als Helferin in der Pflege arbeiten. Sie hatte den Berufsabschluss im Visier. Bereits beim Job-Speed-Dating sprach sie mit Kai Schröder von der KBS Kranken- & Behinderten-Service GmbH über ihre Pläne. "Frau Radtke präsentierte sich auf der Messe sehr engagiert und war hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf äußerst lösungsorientiert. Darüber hinaus hat sie ein sehr großes Herz für unsere Klienten. Fachliche Vorkenntnisse haben das Gesamtbild abgerundet, sodass wir sie zum 15. September 2018 als Fachkraft für Pflegeassistenz einstellten", erzählt Kai Schröder.

Mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Lübeck wurde am 1. April 2019 der nächste berufliche Schritt in Angriff genommen. Die Mutter einer dreijährigen Tochter macht eine Umschulung zur examinierten Altenpflegerin. Sie ist weiterhin im Unternehmen beschäftigt und wird für die Unterrichtsblöcke freigestellt. Die Kosten der Weiterbildung und die Lohnkosten für den Arbeitsausfall übernimmt die Arbeitsagentur.

Kai Schröder (Personalmanagement) und Kathleen Schwartz (rechts, Praxisanleiterin) freuen sich mit Melany Radtke über den Ausbildungsvertrag. Fotos: Agentur für Arbeit

Kai Schröder (Personalmanagement) und Kathleen Schwartz (rechts, Praxisanleiterin) freuen sich mit Melany Radtke über den Ausbildungsvertrag. Fotos: Agentur für Arbeit


Text-Nummer: 130883   Autor: Agentur für Arbeit/red.   vom 13.06.2019 14.59

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