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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 17. September 2019






Lübeck:

Wird Lübecks Theater ein Krisenfall?

Der geschäftsführende Direktor des Lübecker Theaters hat seinen Rückzug für das kommende Jahr angekündigt. Grund sind die finanziellen Probleme. Die SPD-Landtagsfraktion warnt bereits: "Nun droht auch das erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete Theater Lübeck ein Krisenfall zu werden."

Im Jahr 2018 stellte das Theater Lübeck mit 183.789 Besuchern einen neuen Rekord auf. Zu dem Ergebnis haben allerdings Sonderprogramme im Jubiläumsjahr beigetragen. Die Besucherzahlen stiegen, die Einnahmen nicht. Ein Grund: Lübeck hat einen großen Anteil jugendlicher Besucher – insgesamt waren es 45.000 – die natürlich ermäßigte Preise in Anspruch nehmen.

Das Land beteiligt sich nicht an gestiegenen Personalkosten. 86 Prozent des Theateretats bestehen aus Personalkosten. Der Haushalt des Theaters umfasste 2018 insgesamt 24,34 Millionen Euro. Hiervon zahlte die Stadt zehn Millionen, das Land 10,54 Millionen Euro. Die Eigeneinnahmen aus Ticketerlösen lagen bei 3,8 Millionen Euro.

Der Zuschuss der Stadt stieg in zehn Jahren von 6,3 auf 10,4 Millionen Euro. Der Zuschuss des Landes steigt allerdings nur um 1,5 Prozent jährlich. Die SPD-Landtagsfraktion stellt sich auf die Seite des Theaters: "Vor genau einem Jahr hat die Landesregierung in ihrer Antwort auf meine Kleine Anfrage (Drucksache 19/803) mitgeteilt, dass ihr aus Lücker Sicht die finanziellen Probleme des Theaters eindringlich dargelegt wurden", berichtet Manfred Habersaat, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion. "Außer Gesprächen hat sie daraus keine Konsequenzen gezogen."

Christian Schwandt (rechts) - hier mit Aufsichtsrat Peter Petereit und Kultursenatorin Kathrin Weiher, möchte das Theater Lübeck verlassen. Foto: TD/Archiv

Christian Schwandt (rechts) - hier mit Aufsichtsrat Peter Petereit und Kultursenatorin Kathrin Weiher, möchte das Theater Lübeck verlassen. Foto: TD/Archiv


Text-Nummer: 130974   Autor: VG   vom 17.06.2019 13.32

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