Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 22. Juli 2019






Fehmarnbeltquerung: Norddeutsche fühlen sich schlecht informiert

Wie eine aktuelle YouGov Umfrage ergab, fühlen sich viele Menschen, die direkt an der Ostseeküste leben, sowie die Hamburger nicht ausreichend über das Mega-Bauprojekt feste Fehmarnbeltquerung informiert. Nur knapp über die Hälfte der Norddeutschen und Hamburger haben bisher vom Ostsee-Tunnelbau gehört.

Noch nicht einmal jeder Fünfte wisse, dass der geplante Bau des Fehmarn Ostsee-Tunnels die Wasserqualität in anderen Ostseeregionen beeinträchtigen werde. Denn der mächtige Absenktunnel, der direkt durch die Ostsee zwischen Fehmarn und Dänemark führen wird, könnte laut NABU der Natur und den Tieren Schaden zufügen und das Bild von der Ostsee, wie man sie heute kenne, in vielen Regionen beeinträchtigen.

Obwohl es direkt vor der Haustür passieren wird, fühlen sich die wenigsten Menschen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nicht ausreichend informiert: Ein 18 km langer Graben soll in den empfindlichen Meeresboden zwischen Fehmarn und Dänemark eingearbeitet werden, damit dort ein Absenktunnel entstehen kann, der eine schnellere Verkehrsverbindung zwischen Deutschland und Dänemark schaffen soll.

Über eine vierspurige Autobahn und zweigleisige Bahnstrecke sollen künftig Lkw, Autos und Züge über den Grund der Ostsee rollen – mitten durch ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet. "Dabei hat jüngst eine von der Landesregierung Schleswig-Holstein in Auftrag gegebene Studie herausgefunden, dass sich ein solcher Tunnel wirtschaftlich gar nicht rechnet", so Karin Neumann, Pressesprecherin von Beltretter e.V.

Von den in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg befragten Studienteilnehmern gaben nur 58,5 Prozent an, dass sie vom Ostsee-Tunnelbau schon mal gehört hätten. Davon wiederum fühlen sich nur knapp 20 Prozent ausreichend über den Bau, die Hintergründe und Auswirkungen informiert.

"Wir gehen davon aus, dass der geplante Ostsee-Tunnel das empfindliche Ökosystem auf jeden Fall schädigen wird", so Malte Siegert, Fehmarnbelt-Experte beim NABU. "Laichplätze von Heringen und Dorschen werden gefährdet und Lärm durch Unterwasserbauarbeiten würde die streng geschützten Schweinswale vertreiben, deren Bestände in der Ostsee ohnehin schon stark rückläufig sind", warnt der NABU weiter.

Unter allen Teilnehmern, die an der YouGov Umfrage teilnahmen, waren auch viele der in Hamburg Befragten wenig bis gar nicht über das Mega-Bauprojekt informiert: 47 Prozent hatten noch nie davon gehört, obwohl die Ostsee ein beliebtes Ausflugsziel der Hanseaten ist: Fast jeder zweite Hamburger hat in den letzten fünf Jahren ein bis fünfmal Urlaub an der Ostsee verbracht. Von allen, die bereits davon gehört haben, waren 54 Prozent gegen den Bau. Nur jeder fünfte Hamburger, der davon wusste, fühlte sich ausreichend über das Projekt informiert.

Beltretter e.V. ist gegen die geplante feste Fehmarnbeltquerung. Foto: Verein

Beltretter e.V. ist gegen die geplante feste Fehmarnbeltquerung. Foto: Verein


Text-Nummer: 131023   Autor: Beltretter e.V.   vom 19.06.2019 13.33

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.