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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 22. Juli 2019






Neue Akku-Triebwagen nach Kiel und Lüneburg

Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landtages haben am Mittwoch der Vergabe von neuen Triebwagen auf der Bahnstrecke Kiel-Lübeck-Lüneburg zugestimmt. Die Treibwagen nutzen elektrische Oberleitungen, um ihre Akkus zu laden, die dann für 150 Kilometer reichen sollen.

Das Vergabeverfahren „XMU“ zur Auswahl innovativer Triebwagen für Schleswig-Holstein neigt sich dem Ende zu. Der Zuschlag geht an den international tätigen Bahnhersteller Stadler gehen, dem deutschen Ableger der Schweizer Stadler Rail AG. In den kommenden zehn Tagen haben allerdings die unterlegenen Bieter noch Zeit, gegen diese Entscheidung ein Nachprüfverfahren anzustrengen.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz: "Ich danke den beiden Ausschüssen für ihr Vertrauen. Mit dieser Vergabe wird Schleswig-Holstein bundesweit Vorreiter im Bahnverkehr sein."

Stadler soll nach Zuschlag insgesamt 55 neue Triebwagen vom Typ "Flirt Akku" liefern. Die Fahrzeuge sollen von einem Fahrzeugvorhalter finanziert werden, der gerade per Ausschreibung gesucht wird. Der Fahrzeugvorhalter stellt die Triebwagen dann den Bahnunternehmen in den Bahnnetzen Nord und Ost zur Verfügung. Die neuen Triebwagen sollen ab Dezember 2022 auf den Strecken Kiel-Lübeck-Lüneburg, Bad Oldesloe-Neumünster-Heide-Büsum, Kiel-Husum, Husum-Bad St. Peter Ording, Kiel-Rendsburg und Kiel-Eckernförde-Flensburg fahren.

Die Triebwagen vom Typ "Flirt Akku" sind zweiteilige Triebwagen mit 124 Sitzplätzen. Die Triebwagen sind barrierefrei, klimatisiert und mit WLAN ausgestattet. Die Fahrzeuge verfügen über Akkus, die auf dem Dach montiert sind. Die Reichweite einer Batterieladung liegt bei bis zu 150 Kilometern, die Batterien werden an den heute vorhandenen Oberleitungen vor allem in den Bahnhöfen Kiel, Neumünster, Flensburg, Lübeck, Lüneburg sowie auf der Strecke Osterrönfeld - Jübek aufgeladen. Außerdem wird das Land die DB Netz AG beauftragen, an einigen Stellen im Land zusätzliche Ladevorrichtungen zu bauen und bestehende Oberleitungen zu verlängern. Die Triebwagen sind leiser, spurtstärker und wesentlich energiesparender als die bisherigen Dieseltriebwagen.

Buchholz: "Die Triebwagen sind emissionsfrei. Wir schaffen hier ein Stück der nötigen Elektrifizierung des Bahnverkehrs, ohne in die teuren Oberleitungen investieren zu müssen. Mich freut besonders, dass diese Lösung auch so wirtschaftlich ist. Über den Investitionszeitraum gerechnet liegen wir hiermit etwas günstiger als mit Dieseltriebwagen."

Die neuen Triebwagen vom Typ Flirt können mit einer Akku-Ladung 150 Kilometer weit fahren. Foto: Stadler Rail AG

Die neuen Triebwagen vom Typ Flirt können mit einer Akku-Ladung 150 Kilometer weit fahren. Foto: Stadler Rail AG


Text-Nummer: 131033   Autor: WiMi/red.   vom 19.06.2019 15.27

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