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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






Verkehrskonzept für Travemünde droht zu scheitern

Drei Jahre lang wurde an einem Verkehrskonzept für Travemünde gearbeitet. Jetzt droht es zu scheitern. Die Grünen kritisieren eine Bevorzugung des Autoverkehrs, die SPD sieht die Parkraumprobleme nicht gelöst und die CDU lehnt die Vorschläge als "zu schwach und unzureichend" ab.

Das Thema Verkehr in Travemünde ist seit Jahrzehnten auf der politischen Tagesordnung. Erste Ideen gab es vor über 80 Jahren: Die Paul-Brümmer-Straße sollte entlang den Gleisen bis zum Strandbahnhof verlängert werden. Sie wäre dann die zentrale Verkehrsachse im Ort geworden. 1988 lud der damalige Bürgermeister Michael Bouteiller in den Kursaal, um mit den Bürgern die Umgestaltung des inneren Kurgebietes rund um das Maritim zu besprechen. Weitere 20 Jahre später wurde die Idee der neuen Straße wieder verworfen. Die Stadt hatte kein Geld.

Vor vier Jahren hatte die Politik dann die Erstellung eines neuen Konzeptes beschlossen. Seit es Anfang Mai veröffentlicht wurde, gibt es Kritik an der Auflistung von Einzelmaßnahmen. Die Bürgerschaft hat das Thema weiter vertagt.

Jetzt hat die CDU das Konzept als "zu schwach und unzureichend" abgelehnt. Vor allem fehlt ihr die zweite Zufahrt nach Travemünde. "Nun gilt es, Vorschläge, Maßnahmen und Forderungen von CDU und SPD abzustimmen und gemeinsam einen Arbeitsauftrag für die Verwaltung einzubringen", sagt CDU-Fraktionschef Oliver Prieur. "Ein Unding ist, dass sich ehrenamtliche Politiker mit der Arbeit der Verwaltung befassen müssen."

Damit bleibt alles, wie es ist. Man kann gespannt sein, ob es irgendwann ein Konzept für den Ort geben wird.

Das Verkehrskonzept für Travemünde geht in die nächste Runde: SPD und CDU wollen der Verwaltung einen Arbeitsauftrag erteilen. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Das Verkehrskonzept für Travemünde geht in die nächste Runde: SPD und CDU wollen der Verwaltung einen Arbeitsauftrag erteilen. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 131169   Autor: VG   vom 25.06.2019 12.40

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