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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 18. September 2019






Lübeck:

Grüne: Verfehlte Verkehrspolitik der Lübecker GroKo

Die Lübecker GroKo hat am Donnerstag in der Bürgerschaft beschlossen, das Budget für Straßensanierung von drei auf zehn Millionen jährlich zu erhöhen, während die Ausgaben für die Sanierung von Radwegen nur von zwei auf 2,5 Millionen Euro pro Jahr gesteigert werden. Die Grünen in der Lübecker Bürgerschaft kritisieren diese verfehlte Schwerpunktsetzung in der Verkehrspolitik scharf.

"Auch die Grünen bekennen sich zur Notwendigkeit, den Lübecker Bürgern Straßen in ausreichender Qualität zur Verfügung zu stellen. Eine Verdreifachung (!) der jährlichen Sanierungsausgaben ist hierfür jedoch weder notwendig noch fiskalisch angemessen, während 2,5 Millionen Euro für Radwege bei weitem nicht ausreichen", teilt die Fraktion mit. "Die Grünen hatten gefordert, zusätzlich zwei Millionen Euro pro Jahr zu Gunsten von Radwegen zu verschieben, aber auch diese minimale Korrektur wurde abgelehnt."

Der verkehrspolitische Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen, Arne-Matz Ramcke, sagt hierzu: "Seit Jahren wird in Lübeck die Fahrradinfrastruktur sträflich vernachlässigt, insbesondere im Vergleich zu Investitionen für den motorisierten Verkehr. Entsprechend ist der Zustand der Radwege in Lübeck beklagenswert. Wir benötigen daher dringend eine höhere Priorität für Fahrradinfrastruktur, um vergangene Ungleichbehandlung und Defizite auszugleichen. Die GroKo hat jedoch leider das genaue Gegenteil beschlossen. Das ist verheerend für die ökologische Verkehrswende und für uns vollkommen unverständlich."

Das Bürgerschaftsmitglied für Bündnis 90 / Die Grünen, Dr. Axel Flasbarth, ergänzt: "Wir sehen in vielen anderen Städten, wie Investitionen in eine qualitativ hochwertige Fahrradinfrastruktur direkt auch zu einer Zunahme des Fahrradverkehrs führen. Kopenhagen hat beispielsweise in den vergangenen 30 Jahren seine Fahrradinfrastruktur massiv ausgebaut. Entsprechend fahren dort inzwischen 62 Prozent mit dem Fahrrad zur Arbeit, Uni und Schule, während nur neun Prozent das Auto nutzen. In Lübeck ist es fast umgekehrt. Hier werden 44 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt, aber nur 20 Prozent mit dem Fahrrad. Dass die Lübecker GroKo nicht dem sehr erfolgreichen Vorbild Kopenhagens folgt, sondern genau das Gegenteil macht, können wir nicht nachvollziehen."

Arne-Matz Ramcke ist verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion.

Arne-Matz Ramcke ist verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion.


Text-Nummer: 131208   Autor: Grüne/red.   vom 26.06.2019 19.10

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