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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 18. September 2019






Lübeck:

Lübecks Bio-Müll bekommt jetzt Noten

Die deutschlandweite Kampagne #wirfuerbio läuft in Lübeck bereits seit über einem Jahr. Mit vielen Aktionen, Plakaten, Flyern, Aufklebern und Tonnenanhängern diente die Startphase der intensiven Aufklärung über die Gefahren von Plastik im Bioabfall. Nun gehen die Entsorgungsbetriebe Lübeck einen Schritt weiter.


Die Kampagne gegen Fremdstoffe im Bio-Müll läuft seit April 2018. Foto: JW/Archiv

"Viele Bürger trennen ihren Bioabfall schon sehr gut und achten genau darauf, was in die Biotonne darf und was nicht", sagt Cornelia Tews, Sprecherin der Entsorgungsbetriebe. "Der Anteil der Störstoffe, vor allem Plastiktüten, liegt jedoch immer noch über dem, was wir uns wünschen würden."

Nach der breit angelegten Aufklärungsphase gehen die EBL nun in die Abfallberatung direkt vor Ort und beginnen ab Montag, 8. Juli, damit, stichprobenartig den Inhalt der Biobehälter zu überprüfen. Diese Kontrollen werden zwischen den Leerungen von Mitarbeitern der EBL durchgeführt. "Dort, wo wir die Anwohner nicht direkt antreffen, erhalten die Bürger durch verschiedene Tonnenanhänger eine direkte Rückmeldung über den Stand der korrekten Befüllung", so Tews. Durch die Hinweise zwischen den regulären Abfuhrtagen habe der Grundstückseigentümer dann noch genügend Zeit, die eventuellen Störstoffe bis zur Leerung zu entfernen.

Wenn der Grad der Verschmutzung am Entleerungstag durch Metalle, Restabfall oder Plastik im Biomüll immer noch zu hoch ist, wird die Tonne nicht geleert. "Auch sogenannte kompostierbare Tüten stören den Verarbeitungsprozess in unseren Anlagen und gehören deshalb auch nicht in die Biotonne", so die Sprecherin. "In diesem Fall gilt es dann, die Störstoffe bis zu nächsten Abfuhr zu entfernen. Wer nicht so lange warten kann, hat die Möglichkeit, eine kostenpflichtige Sonderleerung zu beantragen."

Die Entsorgungsbetriebe haben erhebliche Investitionen in die Aufbereitungstechnik der MBA und des Biomassewerkes tätigen können. Diese ganze Technik kann aber niemals 100 Prozent des Kunststoffes aus dem Kompost entfernen. Ein vollständig plastikfreier Kompost ist aber die einzige Garantie dafür, dass dieser Kreislauf ohne Risiko für Mensch und Natur dauerhaft funktionieren kann. "Einen anderen Anspruch können wir uns für Lübeck nicht vorstellen und dafür brauchen wir insbesondere auch die Mitwirkung aller Lübecker Bürgerinnen und Bürger", so die Entsorgungsbetriebe.

Grün, gelb oder rot: Die untersuchten Tonnen bekommen eine Bewertung. Foto: EBL

Grün, gelb oder rot: Die untersuchten Tonnen bekommen eine Bewertung. Foto: EBL


Text-Nummer: 131362   Autor: EBL/red.   vom 03.07.2019 14.43

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