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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 15. Juli 2019






Start für 100 E-Tretroller in Lübeck

Bürgermeister Jan Lindenau und Andreas Ortz, Geschäftsführer des Stadtverkehrs und der LVG, waren am Freitag die ersten Nutzer der neuen E-Tretroller. Rund 100 Stück des Anbieters VOI stehen ab sofort an 27 Standorten in Lübeck und Travemünde.



Ausgeliehen und bezahlt wird der elektrische Roller über eine App, die den Nutzern das nächstgelegene Fahrzeug anzeigt. Es gibt dabei keine Anmeldegebühr oder monatliche Grundgebühr, pro Fahrt fallen nur ein Euro Startgebühr plus 15 Cent pro Minute an. Die Roller können aber nicht einfach irgendwo abgestellt werden, sie müssen an einem der 27 Knotenpunkte abgestellt werden.


Die Buchung und Freischaltung erfolgt über eine App. Sie zeigt auch an, wo die E-Tretroller zu finden sind.

Die E-Tretroller sind eine Ergänzung zum Busverkehr. Stadtverkehr und LVG haben daher mit Voi eine Kooperation vereinbart. "ABO-Kunden können sich im ServiceCenter am ZOB und in Travemünde einen Gutschein pro Person in Höhe von zehn Euro bis zum 31. August abholen und damit den E-Tretroller nutzen", sagt Ortz. In naher Zukunft sind für ABO-Kunden weitere Rabatt-Pakete vorgesehen.

Bürgermeister Jan Lindenau ist begeistert, dass nach Berlin nun mit dem heutigen Start das E-Tretroller-Verleihsystem parallel zu München und Hamburg auch in die Hansestadt Lübeck kommt. "Wir brauchen innovative Mobilitätskonzepte, die miteinander vernetzt werden können. Ich unterstütze digitale Innovationen und den Ausbau der Elektromobilität. Als Vorsitzender des Vereins Energie Cluster Digitales Lübeck begrüße ich diese Entwicklung sehr", so Lindenau.

Die Leih-Tretroller sind versichert. Sie werden abends nach 22 Uhr eingesammelt, über Nacht aufgeladen und ab 5 Uhr wieder an die Standorte verteilt. Die Fahrzeuge erreichen eine Geschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde. Die Nutzer müssen auf dem Radweg fahren. Gibt es keinen Radweg muss die Fahrbahn genutzt werden. Sie sind so robust, dass die auch mit dem Lübecker Kopfsteinpflaster zurecht kommen, versichert der Hersteller.

Bürgermeister Jan Lindenau und Andreas Ortz drehten an der Obertrave die ersten Proberunden mit den E-Tretrollern. Fotos: JW

Bürgermeister Jan Lindenau und Andreas Ortz drehten an der Obertrave die ersten Proberunden mit den E-Tretrollern. Fotos: JW


Text-Nummer: 131400   Autor: JW   vom 05.07.2019 15.35

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Kommentare zu diesem Text:

Pascal schrieb am 05.07.2019 um 16.21 Uhr:
Und auf dem Photo fährt der Herr Bürgermeister demonstrativ auf dem Fußweg!

Sebastian Berger schrieb am 05.07.2019 um 16.43 Uhr:
Für DIE Dinger 9€/Std? Mit den kleinen Rädchen über´s Kopfsteinpflaster? Ein kleines Steinchen und man hat auch nen Schlüsselbeinbruch wie der aus den Medien.

Florian B. schrieb am 05.07.2019 um 17.32 Uhr:
Hab mir gerade mal die Voi app heruntergeladen.

Warum will die app mein Bluetooth aktivieren?

Zahlung soweit ich sehen konnte nur mit Kreditkarte möglich...

Interessante Idee, aber Travepromenade und Lübecker Altstadt mit Fussgängerzone dürfen ja eh nicht befahren werden.
Gerade da wo sie für mich interessant wären.

gerd schrieb am 05.07.2019 um 18.00 Uhr:
Ein Hype der in wenigen Wochen vorbei sein wird!

Florian schrieb am 05.07.2019 um 19.19 Uhr:
Noch keinen Meter gefahren, aber Hauptsache die Kommentarspalte vollnörgeln. Ganz toll. Probiert's doch erstmal aus.
Schade ist, dass es in Lübeck keine Leihfahrräder gibt (Kiel=>Sprottenflotte, warum nicht hier Lübike oder so?).

Marion Walter schrieb am 05.07.2019 um 19.39 Uhr:
Mal schauen ob der Jan.L auch noch so lacht wie auf den Bild zu sehen ist wenn es der/die/sonstige Toten auf Lübecks Straßen zu beklagen sind. Vorbildlich Herr Jan. L sieht meiner Meinung nach anders aus, siehe Bild. Das ist ein Areal was nur für Fußgänger frei gegeben ist, oder darf man als Bürgermeister das Gesetz übertreten ? Normal ist ein Ticket fällig, weil Vorsätzlich.
Hl_Live ich glaube nicht das es frei gestellt wird. Aber es herrscht Meinungsfreiheit in Deutschland oder?

Lübscher Fußgänger schrieb am 05.07.2019 um 20.35 Uhr:
(...)

Auch (oder vielleicht besonders) auf Lübecks Straßen wird es viele Unfälle mit den E-Dingern geben. Mit Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern - und einfach nur so. Denn oft knallen die Roller ohne Mitwirkung Dritter auf das Pflaster, welches in HL bekanntlich ja besonders holperig ist.

Fast niemand wird übrigens mit Helm unterwegs sein. Da stellt sich die Frage: sind Kopfverletzungen dann auch noch von der Versicherung gedeckt? Wohl kaum.

Es wird leider eine unschöne, blutige Sache werden, die uns vermutlich einige Zeit nerven wird.

Und ich stimme zu: Jan Lindenau möge bitte bitte die Fahrbahn benutzen. Runter vom Fußweg!

Tobias Möller schrieb am 05.07.2019 um 21.52 Uhr:
Diese Dinger stehen überall in der Stadt völlig ungesichert herum.

Mal sehen, wann die Trave von diesen Teilen gereinigt werden muss, oder weggetragen und ausgeschlachtet werden.

Eindeutig nicht zuendegedacht und nur auf den von Herstellern und Händlern künstlich aufgebauschten "Bedarf" hereingefallen.

Alle Steckdosensucher haben folgende Gemeinsamkeiten:

- höchst umweltvernichtende schädliche Rohstoffgewinnung und Herstellung inklusive Versklavung von Kindern (Wer Elektroautos fährt, befürwortet letzteres also klar und zeigt das offen)

- keine Möglichkeit der Entsorgung defekter Akkus

- äußerst geringe Reichweite

- lange Ladezeiten

Aber für ein kurzweiliges Vergnügen sicher mal ganz witzig.

Elektroroller, die Handkreisel des Jahres 2019.

Lübeckerin schrieb am 05.07.2019 um 23.00 Uhr:
Macht sich keiner Gedanken darüber, woher der Strom für diese ach so tollen E-Roller und E-Autos herkommt???
Zu 100% aus erneuerbaren Energien? Und die Batterien bzw. Akkus werden auch umweltfreundlich hergestellt und entsorgt? Bitte mal darüber nachdenken.

Maya schrieb am 05.07.2019 um 23.27 Uhr:
Ich habe die E-Scooter heute auch schon gesehen. Ohne Smartphone ist man aber wieder mal ausgeschlossen, sich eines zu mieten. Aber ich denke auch, dass es zu vielen Unfällen kommen wird, weil das ja eine völlig neue Situation ist und sich alle auf die Tretroller erstmal einstellen müssen.

Kai-Uwe Steding schrieb am 09.07.2019 um 08.49 Uhr:
Wenn es wirklich darum sollte, in Lübeck Mobilitätsalternativen anzubieten, frage ich mich, warum sich Lübeck bzw. der Stadtverkehr nicht einem Fahrradverleihsystem wie nextbike angeschlossen hat?
Ich habe das in Bremen und Würzbirg getestet und fand es super.
Natürlich ist es witzig, einmal mit einem E-Roller zu fahren, als dauerhafte Lösung kommt dies aber nicht in Betracht. Dies liegt neben dem Komfort (E-Roller auf Lübecks Kopfsteinpflaster?) vor allem auch am relativ teuren Preismodell.


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