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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 15. Juli 2019






Theaterplatz: 1:0 für die Politik

Der Bürgermeister möchte gerne die obere Beckergrube zum Theaterplatz umbauen, die Politik fordert erst einmal nur einen provisorischen Versuch (wir berichteten). Am Sonntag rückten Bauarbeiter an. Sie gestalteten die Fläche allerdings nicht neu, sondern erneuerten nur die bestehende Asphaltschicht.



Das Aufbringen einer neuen Deckschicht ist Teil der aktuell in Lübeck laufenden Straßensanierungen "Dünne Schichten im Kalteinbau". Dabei wird eine glatte und dichte Oberfläche hergestellt, die ein weiteres Aufbrechen der Straße verhindert. Damit erhält man für mindestens fünf Jahre wieder eine brauchbare Fahrbahn.

Nach Ankündigung der Verwaltung wird die neue Asphaltschicht aber nicht so lange benötigt. Die Verwaltung hat eine Vorlage angekündigt, die obere Beckergrube zu einem Platz umzugestalten (wir berichteten). Das soll die erste Maßnahme für das neue Innenstadt-Konzept sein. Eine Mehrheit in der Bürgerschaft lehnt das allerdings ab. Sie möchte erst einmal einen Versuch, um die Auswirkungen zu testen.



Ein Anlieger dürfte sich über die Sanierung besonders freuen: Die "Possehl Spezialbau" hatte die Ausschreibung für die Sanierung der Straße vor der Konzernzentrale gewonnen.

Lübeck neuer Theaterplatz hat am Sonntag eine neue Asphaltschicht bekommen. Fotos: JW

Lübeck neuer Theaterplatz hat am Sonntag eine neue Asphaltschicht bekommen. Fotos: JW


Text-Nummer: 131419   Autor: VG   vom 07.07.2019 16.31

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Kommentare zu diesem Text:

Bernd Feddern schrieb am 08.07.2019 um 00.34 Uhr:
Großartig, typisch lübecker Verwaltung:
Erst sanieren, dann umgestalten!!
Was sitzen da nur für (...) an den "Schreib"tischen???
Na, mich macht es nur noch schadenfroh...

Ana Iles schrieb am 08.07.2019 um 07.48 Uhr:
Zum Glück erstmal nur ein Test...
Die Sperrung wird auch das letzte bisschen "Laufkundschaft" vergraueln und ein unsagbare Chaos für die Anwohner bedeuten.
Es wird wirklich mal Zeit das die Leute in der Politik und Verwaltung darüber nachdenken was sie den Bewohnern mit soetwas antun.
Das Leben in der Innenstadt wird einem ja fast unmöglich gemacht.

Walter Koch schrieb am 08.07.2019 um 08.05 Uhr:
Straße fertig und das am Sonntag. Dafür ein Lob an die Baufirma.
Schneller und billiger geht wohl nicht.
Sieht allerdings auch so aus.

Sebastian Berger schrieb am 08.07.2019 um 09.06 Uhr:
Wie habe ich mir jetzt einen Theaterplatz vorzustellen? Was soll das sein? Die Vorstellungen können sehr unterschiedlich sein. Stühle und Tische? Oder nur Verkehrsberuhigt, aber sonst nichts? Open-Air-Veranstaltung? Bodenfliesen und Skulpturen? Was soll das werden, bitteschön?

Steffen Peters schrieb am 08.07.2019 um 09.57 Uhr:
Die Sanierung war länger geplant, als die Diskussion um den Theaterplatz - zumal letztere ja noch überhaupt nicht abgeschlossen ist.

Die Verwaltung hätte nun höchstens die Sanierung der gesamten Beckergrube aufschieben können, dann wäre der Zustand der restlichen Strasse nicht besser geworden. Und falls dann doch nur die Probesperrung kommt und die Probe unzufriedenstellend abgebrochen wird, wär' nix gewonnen.
Eine Planung für eine Umgestaltung gibt es ja eh noch nicht und ewig wird auch die neue Fahrbahndecke dem Bus & LKW-Verkehr nicht standhalten können.

Stefan Höfel schrieb am 08.07.2019 um 11.43 Uhr:
Moin,
die Arbeiten in der Beckergrube waren notwendig. An der Kreuzung zu Fünfhausen/Kupferschmiedestraße kamen sowohl Straßenbahnschienen als auch Kabel zum Vorschein. Ich habe das fotografiert und hoffe, dass das jetzt beseitigt wurde. Die Beckergrube ist doch eine der Straßen, in/auf der "Alle" unterwegs sind, also ÖPNV, Fahrrader, Lieferverkehr usw. Man hat also für "Alle" etwas getan. Kommt ja leider nicht so häufig vor. Danke!

Werner schrieb am 08.07.2019 um 12.55 Uhr:
Jeder Versuch, die Innenstadt zu beleben, ist zwecklos.

Die ausgelagerten Einkaufsmöglichkeiten auf den "grünen Wiesen" haben das Kernproblem verstärkt.
Ein sterben der inhabergeführten Läden ist voll im Gange und wird noch weiter gehen.

Was ist mit dem KOBERG, ein schöner Platz, warum wird dort kein Theaterplatz ins Leben gerufen. Ohne viel TamTam und fertig wäre der "THEATERPLATZ"

100%ig geht der Theaterplatz in der Beckergrube voll in die Hose, aber solange die Ideengeber nicht aus der eigenen Tasche zahlen müssen ist es doch sowieso egal, raus damit, koste es was es wolle!

Macht mal, gibt ja tolle Fotos in der Dorfzeitung,
wir kommen dann alle mit den neuen Rollern.

Burkhard Pansen schrieb am 08.07.2019 um 13.06 Uhr:
Wenigstens die Fahrbahn für Autos. Autos, Autos. Wir brauchen alle freie Fahrt für Autos, sonst können wir uns ja gar nicht fortbewegen, wir müssten dann den ganzen Tag in der Bude hocken und die paar Läden in dem Bereich brechen zusammen, keiner käme mehr ins Theater??!! Was ist das denn? Wieder mal fein abgewürgt den "Theaterplatz", Lübscher Rohrkrepierer mit Ansage wieder.
Wie fantasielos. Sehen Sie sich mal die gut gestalteten und autoberuhigten, vergleichbaren Innenstädte in Süddeutschland oder Ostdeutschland an, wirtschaftlich lebendige Zentren! In Lübeck gibt es, mal abgesehen von der Obertrave, kaum Plätze mit Aufenthaltsqualität, und das wird jetzt scheinbar noch von der Bürgerschaftsmehrheit unterstützt. Schlafe weiter Lübeck - Welterbe schlecht inszeniert. Fast alle anderen vergleichbaren Städte sind lange weiter. Lübeck fällt gestalterisch ohne Plätze zum Verweilen und Gastronomie in der Altstadt immer weiter zurück. Lübeck: Ab 20:00 Totentanz, vor 20:00 urbanes (Konsum)Leben ausgelagert in den C-Park. (NUR für die Autofahrer, wie ungerecht!). Stadtplanung von vorgestern. Irgendwie erbärmlich. Über die Hälfte der Investitionsmittel gehen in den Hafenausbau, statt z.B. in dichteren ÖPNV. Bitte würgen Sie nicht mit unnötigen und unästhetischen Feldversuchen gute gestalterische Ideen ab, zum Wohle der Stadt. Umsetzen jetzt! ;-)

Michael schrieb am 08.07.2019 um 18.54 Uhr:
Selten so eine hirnrissige Idee wie die Sperrung der Beckergrube für einen "Theaterplatz" erlebt!

Lübeck schafft sich ab!

Mit Wissen und Wollen wird hier Kommunismus pur vorangetrieben.

Kein einziger Besucher mehr wird die Innenstadt besuchen.

Vielmehr wird "Lübeck staufrei" komplett ad absurdum geführt.

Chaos hat einen Namen: Lübeck!

Manfred Vandersee schrieb am 09.07.2019 um 07.39 Uhr:
Autofrei
Staufrei
Lärmfrei
Veranstaltungsfrei

Lübeck frei von Touristen (Frage ob die nerven oder die Stadt bereichern)

Lübecks Innenstadt wird zum Elfenbeinturm. Frei von störenden Einflüssen von außen. Klarer kann man die Absichten doch gar nicht formulieren. Wenn das so ist, dann ist Lübecks Innenstadt auf keinen Fall der Nabel der Welt, wie so oft suggeriert wird, sondern lediglich ein Stadtteil, der am liebsten wieder seine Stadtmauer hätte damit die Menschen dort unter ihresgleichen sind.


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