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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 15. Juli 2019






Abschied von Reinhard Bartsch

Am 1. Juli verstarb nach langer und sehr schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren Reinhard Bartsch. Der Journalist hat HL-live.de seit der Gründung begleitet und unterstützt. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen drei Kindern.

Die Liebe zog den gebürtigen Bonner in den Norden. Nach seiner Tätigkeit beim damaligen Bundesgrenzschutz wartete eine neue Aufgabe auf ihn. 30 Jahre lang war Reinhard Bartsch in Lübeck als Journalist tätig. Zuerst für das Anzeigenblatt "Markt Buntekuh", dann für verschiedene Anzeigenblätter und Tageszeitungen in und um Lübeck. Seit der Gründung im Jahr 2004 war er auch für HL-live.de unterwegs - solange es seine Gesundheit erlaubte.

Reinhard Bartsch beachtete auch gerne die kleinen Geschichten am Rande, "die eine Erwähnung verdient haben und sonst nicht beachtet werden". Nicht die "Wichtigen" standen bei ihm im Mittelpunkt, sondern der Bürger. Dafür gründete er im Jahr 2008 auch seinen eigenen Internet-Blog "Lübeck Teatime". Zehntausende Texte und über 20.000 Fotos stellte er online. Mit umfassenden Bilderbögen dokumentierte er Empfänge, das Lübecker Vereinsleben und zahlreiche Ausstellungen.

Bei der Brandkatastrophe in der Hafenstraße im Jahr 1996 dokumentierte er nicht nur die Aktivitäten der Einsatzkräfte, sondern auch die Spurensuche und den späteren Prozess. Im Anschluss diente sein umfangreiches Material als wertvolle Unterlage für die Gutachter des Verfahrens.

Die letzten Jahre kämpfte er gegen seine schwere Krankheit. Trotz allem ließ er sich von seiner Arbeit nicht abhalten. Erst im Frühjahr 2019 ließ seine Krankheit eine weitere Tätigkeit nicht mehr zu.

Reinhard Bartsch hinterlässt eine Lücke im Lübecker Journalismus, die in Zeiten schnelllebiger Nachrichten wohl nicht mehr geschlossen wird. Wir haben gerne mit ihm gearbeitet und werden ihn sehr vermissen.

So sah Reinhard Bartsch sich selbst am liebsten: Auch in schweren Zeiten eine rheinische Frohnatur.

So sah Reinhard Bartsch sich selbst am liebsten: Auch in schweren Zeiten eine rheinische Frohnatur.


Text-Nummer: 131421   Autor: VG   vom 07.07.2019 22.10

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Kommentare zu diesem Text:

Jean Pierre Hintze (eMail: jphintze@hotmail.com) schrieb am 08.07.2019 um 10.04 Uhr:
Ein offener, kompetenter Kollege, für den die Geschichte im Mittelpunkt stand und dem die Suche nach Wahrheit und Tatsachen wichtiger war, als Ego und Haltung.
Aufrichtiges Beileid den Angehörigen.


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