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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Maschinenraumbrand auf dem Fährschiff Peter Pan

Etwa fünf bis sechs Seemeilen nordöstlich vor Travemünde ist es am Dienstag auf dem RoPax-Fährschiff Peter Pan der Reederei TT-Line zu einem Feuer im Maschinenraum gekommen. Auslöser soll ein Dieselgenerator gewesen sein. Das Feuer konnte durch die Besatzung gelöscht werden. Zunächst sollte das manövrierunfähige Schiff um 21 Uhr am Skandinavienkai eintreffen. Aber erst um etwa 1 Uhr in der Nacht zum Mittwoch passierte die Peter Pan die Mole in Travemünde.

Ursache für die Verzögerung war, dass die Rettungsaktion mit zwei Schleppern erst um Mitternacht beginnen konnte. Einer von ihnen musste erst aus Kühlungsborn angefordert werden, da mit nur einem vorhandenen Schlepper das Schiff nicht zu bewegen war. Die Passagiere wurden noch in der Nacht durch die Rederei in nahegelegenen Hotels untergebracht.

Die Peter Pan lief mit zwei Schleppern kurz nach Mitternacht ein.

Um 18 Uhr war der Wasserschutzpolizei Lübeck vom Maritimen Lagezentrum Cuxhaven der Brand auf der zwischen Trelleborg und Travemünde verkehrenden Ostseefähre gemeldet worden. Insgesamt 278 Passagiere und 51 Besatzungsmitglieder befanden sich zu diesem Zeitpunkt an Bord.

Schlepper zogen das Schiff in der Nacht nach Travemünde. Fotos: Karl Erhard Vögele

Um 18.30 Uhr konnte das Feuer mit der bordeigenen Schiffsbrandbekämpfungsanlage "Highfog" durch entsprechende Besatzungsmitglieder gelöscht werden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge, wurde der Brand durch einen der an Bord befindlichen Dieselgeneratoren ausgelöst. Im Zuge des Feuers kam es zu einer starken Rauchentwicklung bis auf die Fahrzeugdecks. Darüber hinaus kam es nach Fahrtaufnahme zu einem Ausfall an den Hauptmaschinen. Verletzte Passagiere oder Besatzungsmitglieder gab es aber keine. Um 3.20 Uhr waren alle Passagiere von Bord.

TT-Line Mitarbeiter und Behördenvertreter betraten die Fähre sofort zur Schadenbesichtigung. Diese Schadensbegutachtung dauert derzeit an.

Im Lauf der Geschehnisse hielt der Kapitän eine besondere Bereitschaft der Kräfte der Feuerwehr Lübeck nicht für notwendig. Die Bereitschaftskräfte konnten daher wieder einrücken. Der Führungsstab wurde um 22 Uhr wieder aufgelöst. Die Wasserschutzpolizei Lübeck hat ein Seeunfallermittlungsverfahren eingeleitet.

TT-Line Kunden aus den Bereichen Fracht und Passage werden derzeit auf die verbliebenen fünf TT-Line Fähren umgebucht, die in einem derzeit leicht modifizierten Fahrplan verkehren werden. Alle aktuellen Fahrplaninformationen werden auf der Homepage eingestellt: www.ttline.com

Auf der Schwedenfähre Peter Pan gab es einen Brand im Maschinenraum. Fotos: Karl Erhard Vögele.

Auf der Schwedenfähre Peter Pan gab es einen Brand im Maschinenraum. Fotos: Karl Erhard Vögele.


Text-Nummer: 131489   Autor: FW/Arne Jappe/PD   vom 10.07.2019 11.10

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Kommentare zu diesem Text:

Manfred Oschwald schrieb am 10.07.2019 um 09.29 Uhr:
Für mich stellt sich hier nicht die Frage: Wie und warum das Feuer ausgebrochen ist, sondern warum gibt es nur einen Schlepper der dann nicht in der Lage ist ein manövrierunfähiges Schiff zu bergen?! Da muss erst ein zweiter aus Kühlungsborn kommen. Was passiert hier eigentlich wenn schlechtes Wetter (Sturm etc.) geherrscht hätte? Übrigens, es ist nicht das erste mal das ein Schiff in der Einfahrt einen Maschinenausfall hatte.

Max Müller schrieb am 10.07.2019 um 11.01 Uhr:
@Manfred Oschwald....nach Ihrer Theorie müsste vorsorglich auch hinter jedem PKW ein Abschleppwagen/ADAC hinterherfahren um ggf. bei einem technischen Defekt sofort eingreifen zu können.

Es gibt nunmal Gefahren des tägliches Lebens, die kommen einfach so wie sie kommen.

Aber dieses Vollkasko-Denken bei den Deutschen ist leider nicht rauszukriegen.

Florian B. schrieb am 10.07.2019 um 12.13 Uhr:
@ Max Müller

Ihrer Logik nach, könnten dann auch Krankenhäuser, Feuerwehr und Polizei zb zentral in Deutschland angesiedelt werden, weil wie oft brauchen Sie direkt genannte Einrichtungen?


Zum eigentlichen Artikel:
Manfred Oschwald hat aus meiner Sicht recht.

Wie kann das angehen, das sich ein Hafen, der sich rühmt der größte Ostseehafen gewesen zu sein ( nun ist es Rostock ) nicht in der Lage ist bei solch einem Fall Hilfe zu gewährleisten?
Es gab mal Zeiten, da waren ja 2 Schlepper hier permanent stationiert.
es gab ein großes Boot der DGzrS mit sogar einem Beiboot.
unser altes Feuerlöschboot ist ja auch nicht mehr das beste...
was wäre gewesen, wenn mehr Wind gewesen wäre, das Feuer nicht gelöscht werden konnte von der Besatzung oder gar Menschen hätten evakuiert werden müssen???

Peter (eMail: peter@nextemail.in) schrieb am 10.07.2019 um 12.29 Uhr:
@FW/Arne Jappe/PD

Sehr viele Fehlinformationen im Artikel!

@Manfred Oschwald

Sie haben keine Ahnung von der Seefahrt!

Peter (eMail: peter@nextemail.in) schrieb am 10.07.2019 um 12.51 Uhr:
@Manfred Oschwald


"Ursache für die Verzögerung war...
da mit nur einem vorhandenen Schlepper das Schiff nicht zu bewegen war."

Dies ist eine Lüge!

Max Müller schrieb am 10.07.2019 um 13.08 Uhr:
@Florian B...."Ihrer Logik nach..." was haben Sie an den Bericht nicht verstanden?

In Travemünde ist ein Schlepper, in Kühlungsborn ebenfalls. Wo ist da etwas nur zentral stationiert?

Und warum sollen jetzt an diesen Standorten jeweils zwei Schlepper dauerhaft positioniert werden, wenn diese gar nicht gebraucht werden? Für den Fall der Fälle?

Ihrer Theorie nach müssten nämlich mindestens 4 oder 6 Schlepper in Travemünde liegen, weil in kurzer Zeit dort mehrere Fähren nacheinader einlaufen.

"was wäre gewesen, wenn mehr Wind gewesen...."

Gegenfrage: was wäre gewesen, wenn uns zeitgleich Aliens angegriffen hätten?


Daher auch meine Aussage, Vollkasko. Egal was passieren könnte, jederzeit alle möglichen Gefahren, jetzt und sofort abwehren können.

Willkommen in der realitätsfernen Welt.

Lles,werner ist nicht das erste Mal elektrisiert schrieb am 10.07.2019 um 14.38 Uhr:
Elektroexperten vermuten seit Jahren, dass das einpolige 450 000 Volt-Kabel locker auf dem Meeresboden vom Priwall Richtung Schweden verlegt ist.
Das elekromagnetische Umfeld des Kabels ist extrem verstärkt beim An- u. Ausschalten des Sromes und führt dann zu schweren eletronischen Störungen. Siehe die empfindliche elektronische Steuerung aller möglichen Gerätschaften (Dies ist Schulwissen aufmerksamer
Oberschüler !)
Goldschmiede behaupten, dass die Einpoligkeit des Ostseekabels die gesamte Ostsee zu einem gigantisch großen, aber insgesamt schwachen GALVANISCHEM BAD macht...mit allen o.g. Gefahren

Thomas schrieb am 10.07.2019 um 15.00 Uhr:
@ Lles,werner ist nicht das erste Mal elektrisiert
Und was hat das mit dem Feuer auf dem Fährschiff zu tun?

Tim V. (eMail: timvila@crowd-mail.com) schrieb am 10.07.2019 um 15.24 Uhr:
@Peter

Sie sind Gut informiert...

Dies deckt sich mit meinen Informationen.

PS. Das mit dem Überseekabel stimmt auch!

Manfred Oschwald schrieb am 10.07.2019 um 17.44 Uhr:
@ Max Meier; eigentlich haben sie ja Recht, im weiteren Sinne, was sollen eigentlich die Löschfahrzeuge der Feuerwehr auf dem Flughafen?
@ Peter; ach und sie haben die Weisheit mit Löffeln gegessen, (...).


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