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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Geiselnahme in der JVA: Haftbefehl erlassen

Am Nachmittag des 17. Juni 2019 hatte ein 36 Jahre alter Strafgefangener in der Justizvollzugsanstalt Lübeck eine Psychologin als Geisel genommen. Er wollte seine Abschiebung nach Rumänien durchzusetzen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck jetzt Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des dringenden Verdachts der Geiselnahme und des Haftgrundes der Fluchtgefahr erlassen.

Der Beschuldigte hatte sich mit der 32-jährigen Frau in deren Büro verbarrikadiert, sie mit einem Küchenmesser bedroht und für den Fall der Nichterfüllung seiner Forderungen die Tötung des Opfers angekündigt. Rund sechs Stunden nach Beginn der Geiselnahme war es Spezialkräften der Polizei während einer Essensübergabe gelungen, das Büro zu stürmen und die Psychologin zu befreien.

Der Mann ist aufgrund des Vorfalls in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg verlegt worden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Bezirkskriminalinspektion Lübeck dauern weiter an. Die Strafrahmen für eine Geiselnahme beträgt eine Freiheitsstrafe von 5 bis 15 Jahren.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 131498   Autor: L. Oberstaatsanwalt   vom 10.07.2019 13.06

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 10.07.2019 um 13.25 Uhr:
Schon seltsam, die juristischen Formulierungen wie "dringenden Verdachts". Er ist doch auf frischer Tat überführt und überwältigt worden. Auch wenn er noch nicht dieswegen verurteilt wurde, ist er doch der Straftat überführt. Offensichtlicher geht's doch nicht. Wie kann da nur ein Verdacht entstehen? Hatten alle Anwesenden die Augen woanders?

olli hl schrieb am 10.07.2019 um 15.27 Uhr:
Ist der Untersuchungshaftbefehl jetzt nur proforma? Der Typ sitzt doch eh schon ein...
Muss wohl so.

Frauke Hansen (eMail: fraukehansen@airpost.net) schrieb am 10.07.2019 um 15.32 Uhr:
Na prima. Dann liegt er uns ja wieder 5-15 Jahre auf der Tasche. Vielleicht möchte Rumänien ihn für uns nach seiner Verurteilung gegen eine kleine Aufwandsentschädigung unterbringen. Ich kann mir vorstellen, dass rumänische Gefängnisse eher nicht dem deutschen „Freizeitstandard“ entsprechen. Eine eine erneute Geiselnahme schließe ich da auch aus, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass Insassen dort pausenlos von Psychologen vollgequatscht werden.


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