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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Kein Geld aus Berlin: Förderabsage für die Smart City Region

Lübeck hat sich im März 2019 auf den Förderaufruf des Bundesministerium des Innern und der Kreditanstalt für Wiederaufbau als Modellprojekt "Smart City Region Lübeck" beworben. Ziel dieser Bewerbung war es, gemeinsam mit allen Beteiligten aus Bürgergesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Politik und den Umlandgemeinden und -kreisen eine lebenswertere Region zu entwickeln, in der neue Technologien in den Dienst der Menschen gestellt werden. Doch jetzt gab es eine Absage.

Bundesminister Horst Seehofer, hat basierend auf einem mehrstufigen Prüfprozess, 13 Modellprojekte aus etwa 100 Bewerbungen für die erste Staffel bekanntgegeben. Die Bewerbung der Hansestadt Lübeck gehört in dieser Runde noch nicht zu den geförderten Projekten. In den Kategorien der mittleren und Großstädte wurden mit Cottbus, Gera und Kaiserslautern, beziehungsweise Solingen, Ulm und Wolfsburg keine norddeutsche Bewerbung berücksichtigt.

In der Kategorie der Kleinstädte und Landgemeinden konnte sich unter anderem Süderbrarup gegen die Konkurrenz durchsetzen. "Wir haben das Engagement Lübecks in dieser Ausschreibung sehr begrüßt und auch inhaltlich unterstützt. Dass wir nun in der ersten Förderrunde nicht zum Zuge gekommen sind, motiviert uns umso mehr, die Forschung in den Themengebieten digitale Stadtentwicklung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz auf diesem Gebiet fortzuführen, denn Lübeck bleibt gar nichts anderes übrig als den Weg zur Smart City weiterzugehen." sagt Prof. Stefan Fischer, Vize-Präsident der Universität zu Lübeck.

"Die Infrastruktur für die digitale Transformation der Hansestadt wurde längst geschaffen. Mit dem Joint Innovation Lab, den Lübecker Hochschulen und dem EnergieCluster hat Lübeck weiterhin gute Chancen sich als Kompetenzzentrum für digitale Stadtentwicklung zu etablieren. Für die Mach AG und die Stadtwerke Lübeck ist die Smart Region Lübeck als Modellregion für intelligente Vernetzung gesetzt," sagen einhellig Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der MACH AG und Dr. Jens Meier, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck.

Auch im Rathaus wurde die Entscheidung des Bundesinnenministeriums zur Kenntnis genommen. "Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Allerdings haben wir uns unabhängig von dieser Ausschreibung auf den Weg gemacht, die digitale Transformation in Lübeck voran zu bringen. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter." so Jan Lindenau, Bürgermeister Hansestadt Lübeck. Diese Ansicht wird auch in Kiel geteilt. Die Landesregierung hatte sich für die Bewerbung Lübecks stark gemacht. Für Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei ist klar, dass das Land Schleswig-Holstein weiterhin auf die Smart Region Lübeck setzt.

"Es ist bedauerlich, dass neben Süderbrarup keine weiteren schleswig-holsteinischen Projekte gefördert werden. Das Land wird Lübeck in den Bemühungen die Digitalisierung voranzubringen und damit die Hansestadt zu einer Smart City zu machen weiter politisch unterstützen." versichert Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein. Für die beteiligten Institutionen in Lübeck bedeutet die Entscheidung nun auch alternative Formen der Finanzierung zu prüfen, um die aufgenommene Geschwindigkeit halten zu können.

"Die Hansestadt Lübeck stand schon immer für einen besonderen Verbund von Wirtschaft und Gesellschaft, Bürgerinnen und Bürgern und den Kaufleuten. Wir sehen die Entscheidung des BMI auch als Ansporn, nun dieses Netzwerk zu aktivieren und gemeinsam die Rahmenbedingungen zu schaffen, um die digitale Transformation in Lübeck zu gestalten. Als Sparkasse sind wir Teil dieses Netzwerks." betont Frank Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren noch drei Staffeln und damit rund 50 Modellprojekte mit insgesamt circa 750 Millionen Euro gefördert werden. Diese Chance wird die Smart City Region Lübeck ergreifen und sich auch in der nächsten Staffel wieder bewerben.

Jan Lindenau, Bürgermeister Hansestadt Lübeck, will die digitale Transformation in Lübeck trotz der Absage voranbringen.

Jan Lindenau, Bürgermeister Hansestadt Lübeck, will die digitale Transformation in Lübeck trotz der Absage voranbringen.


Text-Nummer: 131505   Autor: Presseamt Lübeck   vom 10.07.2019 15.12

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 10.07.2019 um 16.46 Uhr:
Da hat wohl jemand den Leuten in Berlin gesteckt, das in Lübeck's Verwaltung noch die Schreibmaschinen klappern.

Nochmal nen Antrag stellen, wenn auf einen Pentium-PC aufgerüstet wurde;)

Traurig, aber lachen muss ich dennoch.

Jetzt bleiben aber erst einmal unsere Daten noch länger sicher.

Julia Grüber (eMail: juli-postelein@web.de) schrieb am 10.07.2019 um 21.31 Uhr:
Lieber Sebastian Berger,

als Lübeckerin, die diese Seite regelmäßig liest, habe ich hier noch nie einen Kommentar hinterlassen, aber Ihre Anmerkung bringt mich jetzt doch einmal dazu. Und zwar weil solche hämischen Kommentare einfach bezeichnend sind dafür, wie leider viele Bürgerinnen und Bürger sich online einbringen und dadurch die öffentlichen Debatten durch unsachliche, destruktive und obendrein noch durch Unwissenheit gekennzeichnete Beiträge belasten. Und weil das Thema, um das es hier geht, auch noch ziemlich simpel zu verstehen und transparent nachzuvollziehn wäre, wenn man es denn wollte.

"Da hat wohl jemand den Leuten in Berlin gesteckt, das in Lübeck's Verwaltung noch die Schreibmaschinen klappern. Nochmal nen Antrag stellen, wenn auf einen Pentium-PC aufgerüstet wurde;)""

Es geht nicht darum, wie der IT-Standard in der Lübecker Stadtverwaltung jetzt ist, sondern es geht darum, ein gut durchdachtes Konzept für die Digitalisierung einer (über die Stadtgrenzen von Lübeck hinausgehenden) Region aufzulegen. Ganz davon abgesehen: Ja, ich habe diese schöne LN-Berichterstattung auch gelesen, aber (wie Sie sich sicherlich denken können) ist es selbstverständlich nicht so, dass die Lübecker Verwaltung mit Schreibmaschinen oder PCs aus den 1990ern arbeitet. Die IT-Ausstattung hängt hinterher, weil es über viele Jahr keine Personal und keine Mittel gab und die Prioritäten (ob zu Recht oder zu Unrecht) in der nun einmal gegebenen Haushaltsmisere eben anders gesetzt wurden. Jetzt tut sich da einiges, worüber Sie sich sehr leicht informieren könnten (nicht umsonst heißt es ÖFFENTLICHE Verwaltung).

"Traurig, aber lachen muss ich dennoch. Jetzt bleiben aber erst einmal unsere Daten noch länger sicher."

Das ist gleich doppelt fehl am Platz. Erstens ist in der Presseerklärung selbst zu lesen, dass die angedachten Projekte völlig losgelöst von der Förderabsage weitergeführt werden sollen. Es war vorher klar, dass nicht jeder, der sich bewirbt, bei so einem Verfahren am Ende gewinnen kann. Trotzdem halten neue Technologien stetig Einzug in unser Leben, und es ist natürlich sinnvoll - völlig abgesehen von irgendwelchen Förderwettbewerben -, dass sich die Verantwortlichen vor Ort damit befassen. Digitale Infrastrukturen sind eine moderne Form der Daseinsvorsorge, und daher bin ich froh und dankbar, dass der Bürgermeister und andere Akteure in Lübeck (energiecluster-luebeck.de) das erkannt haben und sich darum kümmern. "Unsere Daten" werden dadurch nicht weniger unsicher, im Gegenteil: Wenn diese Themen jetzt nicht besetzt werden, werden Google, Amazon, Alibaba & Co. das übernehmen. Mag ja sein, dass Sie persönlich kein Interesse an z. B. Verkehrsstrommessung oder Pegelstandsüberwachung der Trave haben. Aber es gibt einen objektiven Bedarf daran, und es ist mir tausendmal lieber, wenn die öffentliche Hand bzw. lokale Initiativen diese Daten nach Recht und Gesetz erheben und zur Verfügung stellen, die auch eine öffentliche Verantwortung haben und von uns allen zur Verantwortung gezogen werden können, als wenn Amazon mir bei Hochwasser Schwimmflossen anbietet, weil ich an der Obertrave wohne, und meine Kreditscore sinkt, wenn Google feststellt, dass ich oft auf einem Behindertenparkplatz parke, also wahrscheinlich eine Behinderung habe und statistisch weniger Geld verdiene.

Wahrscheinlich meinten Sie es einfach nur witzig. Dennoch finde ich diese Diskussionskultur "Ha ha, alle unfähig, aber ich trag auch nix Konstruktives bei" ziemlich fragwürdig.

Ein Kritiker schrieb am 10.07.2019 um 22.11 Uhr:
Na bitte, klappt doch.... (die Leitung nach Berlin)...

Bernd Feddern schrieb am 10.07.2019 um 22.48 Uhr:
@Julia Grüber:
Mag sein, dass Sie so naiv sind, mag sein, dass Sie wirklich glauben, Sie könnten die Lübecker Politiker und/oder Verwalter zur Rechenschaft ziehen?
(..)
Die Vorgänge dort und in der Lübecker Politik verfolgte ich schon seit Jahrzehnten (und zwar realistisch) - habe da deutliche Abweichungen zu Ihrem Kommentar entdeckt.
Zu Ihrem "Schlusssatz: Haha = richtig, zu "unfähig" sage ich jetzt nichts - könnte ja sein, dass dort gerade heute eine fähige Person aufgetaucht sein mag.
Ich finde es selbst aber etwas fragwürdig, warum man nicht üble Verhältnisse benennen sollte??????

Thomas Friedrich schrieb am 10.07.2019 um 23.08 Uhr:
Sehr geehrte Frau Grüber.

Ihre Kritik an der Art und Weise wir Kommentare hier verfasst werden ist mit Sicherheit berechtigt. Ich kann mich selber an einigen Stellen nicht davon Freisprechen.

Ihr Ausführungen zu den Dingen im Bereich des Datenschutzes zeigen eines allerdings auch ganz deutlich. Sie haben die smart City Charta entweder nicht oder teilweise gelesen oder sie nicht verstanden.

Suchen Sie einmal danach wie die notwendigen (externen) Kompetenzen ggf bezahlt werden sollen.

Ach ja und sie stossen in dem Dokument fast unendlich auf das Wort Forschung und Wissenschaft. Sie ahnen es, genau Wirtschaft ist gemeint.

Aber alles wird gut. In Zeiten in denen der Staat, den Sie glauben zu irgendeiner Verantwortung ziehen zu können, sich trotz Informationsfreiheitsgesetz weigert Unterlagen mit Hinweis auf das Urheberrecht herauszugeben.

Firmen Ihnen und jedem Richter den Finger zeigen weil die Art und Weise wie sie ihre Daten erzeugen, verarbeiten und vermarkten als Betriebsgeheimnis deklarieren dürfen.

Es gab einmal so etwas wie Datensparsamkeit. Doch Daten sind das neue Öl, denn egal ob Sie noch von wirtschaftlicher Relevanz sind, Sie erzeugen Daten und darum geht's.

Wenn jeder Cent und deren Empfänger veröffentlicht wird, alle Programme die unsere Daten verarbeitet Open source sind, die extern auditiert werden, dann und frühestens dann sollten wir darüber reden was hier losgeht.

Denn die Digitale Daseinsvorsorge läuft ja schon über Google falls sie ein Android System beutzen. Entsprechend Apple, Microsoft.....

Von daher bin ich sehr gespannt und danke für den Hinweis zur Art und Weise des Austausches.

mfg

Holger schrieb am 10.07.2019 um 23.18 Uhr:
Für die Mach AG und die Stadtwerke Lübeck ist die Smart Region Lübeck als Modellregion für intelligente Vernetzung gesetzt
Mit den Stadtwerken hat man sich den richtigen
Partner an Land gezogen.Ich hatte einen digitalen
Stromzähler, konnte den Verbrauch am PC ablesen.
Es kam der Eichtermin und mein Stromzähler ist
jetzt aus dem 18.Jahrhundert. Beim ersten Termin
ist der Tauscher mit der Aussage "so einen
Ableser habe ich gar nicht mit" gegangen. Beim Zweiten Besuch kam die Erklärung : So etwas hat man
nicht mehr und die neuen können nicht eingebaut
werden. Das ist Planung in Lübeck.

Sebastian Berger schrieb am 10.07.2019 um 23.26 Uhr:
Hallo Julia Grüber,
Kurz und knapp: zum Teil gebe ich Ihnen natürlich Recht, was man alles tolles mit smarten Einrichtungen machen kann. Infrastruktur, klar, bin ich dabei. Aber zur Smart City gehört eine Menge mehr. Lesen Sie bitte dazu den Eintrag bei Wikipedia über Smart City. Dort wird jefem klar sein: wo Licht ist, fällt au ch Schatten. Über die negativen Dinge wird leider zu wenig bis überhaupt nicht aufgeklärt. Längst wurden Szenarien selbst in Videogames und Spielfilmen konkretisiert. Da steckt viel Wahrheit hinter. Und die Leute, die Fachlich gesehen mit IT nicht viel am Hut haben, schreien am lautesten nach der Smart City. Wenn diese Person etwas für die Bürger in Sachen IT etwas machen will, möchte ich erst Fortschritte bze. Fertigstellung bei den Bürgerbüros sehen. (Wahlversprechen) Erst dann wird sich zeigen, wieviel Ehrbares am Projekt Smart City übrig bleibt. Und wenn sich bei den Bürgerbüros nichts tut, werden Sie noch mehr von diesen hämischen Kommentaren lesen.

Lles,werner bleibt im Bett um Sex Uhr 06 schrieb am 11.07.2019 um 06.06 Uhr:
...es war Mal wieder vergebliche Müh

HaJo schrieb am 11.07.2019 um 10.25 Uhr:
Auch wenn Norddeutschland nicht genau definiert ist, würde ich Wolfsburg mit dazu zählen.

Sebastian Berger schrieb am 11.07.2019 um 10.32 Uhr:
Nochmal zum Thema Datenschutz: der CEO von Samsung hat das Ende von Smartphones angekündigt. Was dann kommt, werden kleine Teile, die ständig am Körper getragen - vielleicht sogar IM Körper - werden. Dann im Zusammenhang mit all den kleinen IoT (Internet der Dinge), alles ist mit allem verbunden ihr ganzes Leben wird in der Cloud hochgeladen (Big Data). Und Fremde mit krimineller Energie hätten leichtes Spiel, denn so sicher wie uns vorgegaukelt wird, sind unsere Daten nicht. Und DAS soll ich diesen Fachclowns überlassen? Wie sehen Sie das?

Rainer Müller schrieb am 11.07.2019 um 10.34 Uhr:
Lübeck hat tatsächlich andere Probleme als sich um ein neues zu förderfähiges Projekt zu bewerben.
Wenn es so ist, dass in machen Teilen der Stadtverwaltung noch Schreibmaschinen eingesetzt werden, dann schreit das förmlich nach einer Lösung statt sich schon Gedanken über Smart City zu machen.
Wenn es so ist, dass der Krankenstand in der Verwaltung so hoch ist, dann stimmt auch etwas mit dem Arbeitsklima nicht, dann muss das gelöst werden, statt sich ideologisch verfärbten Projekten zu widmen.
Wenn es so ist, dass bei Lübecker Stiftungen, die mit öffentlichen und privaten Mitteln gefördert werden, Menschen ohne Tarifbindung beschäftigt werden, dann ist das ein Missstand der behoben werden muss, statt sich einer Zukunft zu widmen mit der es kaum Erfahrungen gibt.

Es ist gut, dass in Berlin jemand aufgepasst hat und die Gelder hoffentlich an Kommunen gibt, die ihre Hausaufgaben gemacht haben

Arthus schrieb am 12.07.2019 um 21.24 Uhr:
@Rainer Müller:
Nicht die in Berlin haben aufgepasst - sie wurden von "jemandem" angewiesen, doch einmal nachzuhaken, was dran sei...
Und siehe da ...

Wer Auskunft haben möchte, bekommt sie auch - soviel zur "Datensicherheit" und Lübecker "know how".


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