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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Lübecks Blitzer-Hänger speichert zu wenig Daten

Am Dienstag hat der saarländische Verfassungsgerichtshof entschieden, dass der Blitze "TraffiStar S 350" nicht genug Daten speichert, um die Messung nachträglich zu prüfen. Das System ist auch in Lübecks Blitzer-Anhänger verbaut. Autofahrer sollten sich aber nicht zu früh freuen: Das Urteil ist nur im Saarland bindend, der Hersteller kündigt außerdem an, die Software kurzfristig zu aktualisieren.

Der Blitzer-Anhänger wurde im Jahr 2017 in Lübeck getestet und ist jetzt dauerhaft im Einsatz. Und er hat gut zu tun: Im Mai stand er in der Brandenbaumer Landstraße, der Neuen Hafenstraße, der Travemünder Allee und der Schwartauer Landstraße. 2536 Autofahrer waren zu schnell und bekamen anschließend Post von der Stadt.

Viele Tempo-Sünder würden sich freuen, wenn sie die Verwarn- und Bußgelder abwenden könnten. Der Saarländische Verfassungsgerichtshof hat jetzt entschieden, dass die gespeicherten Daten des Gerätes nicht ausreichen, um den Autofahrern eine wirksame Verteidigung zu ermöglichen.

Das Urteil ist nur für das Saarland bindend. Wer in Lübeck geblitzt wurde, müsste sich hier durch Instanzen klagen. Das wird aber vermutlich nur im Einzelfall helfen. Der Hersteller hat bereits für Mitte Juli ein Software-Update angekündigt. Der Blitzer-Hänger wird dann auch die Rohdaten der Messung abspeichern.

Ob Lübeck seinen Blitzer-Hänger erst einmal eine Pause bis zum Software-Update gönnt, ist nicht bekannt.

Im Saarland wird die Technik aktuell nicht mehr verwendet, die in Lübecks Blitzer-Hänger eingebaut ist. Foto: Oliver Klink

Im Saarland wird die Technik aktuell nicht mehr verwendet, die in Lübecks Blitzer-Hänger eingebaut ist. Foto: Oliver Klink


Text-Nummer: 131507   Autor: VG   vom 10.07.2019 19.22

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Kommentare zu diesem Text:

Bürger aus HL schrieb am 10.07.2019 um 21.30 Uhr:
Wozu das ganze teure Ding. Es wird lAufenthalt im Radio gewarnt und dann bremsen die Raser doch ab. Erstmal die Radio Kiste verbieten und dann ein ticken besser tarnen. Dann bringt es was. Aber so? Nein es ist eher peinlich.

Cyril schrieb am 10.07.2019 um 22.25 Uhr:
Blizerhaenger heute gesehen, leider prominent, sichtbar, immerhin erfreulich fuer mich, erst recht als Autofahrer o:)

Tobias Möller schrieb am 11.07.2019 um 00.09 Uhr:
Was für ein tolles Messsystem.

Die Anlage in Kücknitz ist ja auch schon bei ihrem Aufbau ein veraltetes System gewesen, welches der Stadt wohl völlig überteuert von der Resterampe aufgeschwatzt wurde.

Ich denke, dass in Lübeck mit besseren Messsystemen und nicht schon auf große Entfernungen selbst für ungeübte Augen mehr als offensichtlichen Geschwindigkeitsmessungen deutlich mehr Raser erwischt werden würden.

Oder ist das vielleicht überhaupt nicht gewollt und man stellt sich deswegen so gut erkennbar an ungünstigten Standorten auf ?

Von mir aus kann in jeder Straße ein Blitzer stehen.
Es ist keine Abzocke.
Wer sich an die Verkehrsordnung hält, hat ja nichts zu befürchten.
Wer die Regeln ignoriert, der darf gerne bezahlen.

Lles,werner fotografiert den Hängerblitzer u. sucht bereits um 7007 uhr Hilfe bei oo7 schrieb am 11.07.2019 um 07.07 Uhr:
....und teilt mit, dass der Blitzer z.Zt. in der Neuen Hafenstr. stadtauswärts steht.
Dringend Aktenzeichen der Klage angeben, dass o.g. Blitzer nicht genug speichert und an anderem Ort deshalb aus Verkehr gezogen werden soll.
Der Lübecker Jurist "Innensenator Hinsen" hilft bestimmt bei Klageeinreichung beim Lübecker Amtsgericht

Hilfreich auch anhaltende aktuelle Standortangabe
des o.g. Blitzers durch Hl-Live

Statt Bußgeld zahle ich lieber in die Kaffee-KaSSE
VON Hl-live!
Wer schließt sich an ?

Rainer Müller schrieb am 11.07.2019 um 08.57 Uhr:
sehr gut, hier zeigt sich wieder einmal, dass es dem Raser nur darum geht ein Bußgeld abzuwenden als sich damit abzufinden, dass die Fahrzeugführer gegen das Gesetz verstoßen haben und deswegen einen Bußgeld-Bescheid erhalten. Verkehrsregeln, die Menschen schützen sollen. Ich finde auch, dass auf Bußgelder verzichten und statt dessen lieber der Führerschein eingezogen werden sollte. Das würde den Verkehr entlasten und mehr Parkraum schaffen und auch der Umwelt zu gute kommen. Ich bin auch dafür, dass die mobilen Laserpistolen wie in Österreich eingesetzt werden können.

Sebastian Berger schrieb am 11.07.2019 um 09.24 Uhr:
Im Vergleich zu den 3beinigen Blitzern oder aus dem Auto heraus finde ich dieses auffällige Teil schon fairer. Nur: dieses Teil steht ja nur an solchen Orten, wo man viel Geld abstauben kann, denn wie Hafenstraße, Schwartauer Land und ähnliche Straßen verführen aufgrund der Beschaffenheit zum schnellen fahren. Hat mich in der Hafenstr. auch zu recht erwischt, weil ich nach der Ampel zu schnell beschleunigt hatte. Zack, ist man schon auf 60. Gezahlt und gut ist. Selten aber steht das Teil vor Schulen, wo auch gerne durch die 30er-Zone gerauscht wird. Unverständlich - oder täusche ich mich da?

HaJo schrieb am 11.07.2019 um 10.53 Uhr:
@ Sebastian Berger
Vielen Dank für Ihren selbstkritischen Beitrag.

Kürzlich stand einer der Anhänger in der Maria-Goeppert-Straße (30 km/h) in der Nähe von Schule, KiTa und Marli GmbH.

Die Statistik der mobilen Geschwindigkeitskontrollen des Vormonats lässt sich hier nachlesen: http://fb03.luebeck.de/ verkehrsangelegenheiten/ statistik_verkehrsueberwachung.html

Sebastian Berger schrieb am 11.07.2019 um 11.35 Uhr:
@HaJo
Danke für den Link :) Ich denke, durch diese Transparenz ist es anzunehmen, das Prävention wichtiger ist als Bußgeldeinnahmen.

Fahr nicht so schnell schrieb am 11.07.2019 um 13.25 Uhr:
Danke für den Link,
Dadurch wird ersichtlich das 98%der Autofahrer vorschriftsmäßig gefahren sind, 220093 Gemessene Fahrzeuge davon beanstandet 4454, macht 2,02%
im Mittel auf alle kontrollierten Straßen gesehen waren 6,68% Fahrzeuge wegen zu hoher Geschwindigkeit beanstandet worden.
Also scherrt nicht immer alle Autofahrer über einen Kamm.
Danke

.t.gahrmann ist Mitglied im ADAC schrieb am 12.07.2019 um 09.35 Uhr:
@Lles,Werner..Dank für Ihren Hinweis

.Alle "Falsch" geblitzten ADAC-Mitglieder sollten in Lübeck schnellsten Sammelklage mit dem Justitiar des ADAC einreichen...sofern eine Betreuung durch Ihren o.g. Innensenator Hinsen nicht fruchtet
Viel Erfolg


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