Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Hiller-Ohm: Echte Lohngleichheit durch besseres Entgeltgesetz

Vor zwei Jahren hat der Bundestag das Entgelttransparenzgesetz beschlossen. Jetzt hat das Bundeskabinett dieses Gesetz evaluiert. Danach kann jede Beschäftigter in einem Betrieb mit mehr als 200 Angestellten erfahren, was die Kollegen in derselben Position verdienen. Ein wichtiger Schritt hin zu einer tatsächlichen Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, so die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm. Bei der Umsetzung des Gesetzes sieht sie aber noch strukturelle Schwächen.

Dazu erläutert, Gabriele Hiller-Ohm im Wortlaut:

(") Frauen verdienen immer noch sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in der gleichen Position, deshalb ist der Anspruch auf Transparenz in den Betrieben sehr wichtig. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer wirklichen Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern.

Die Evaluation hat aber auch gezeigt: an bestimmten Stellen muss das Gesetz noch verbessert und ausgebaut werden. Nur so können wir sicherstellen, dass Frauen und Männer eine echte Chance auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit haben. Deshalb brauchen wir verbindliche Prüfverfahren für Unternehmen und wir müssen die Auskunftspflicht auf kleinere und mittlere Unternehmen ausweiten. Außerdem muss das Verbandsklagerecht eingeführt werden, damit Frauen nicht alleine gegen ihren Arbeitgeber vor Gericht ziehen müssen.

Die Schrauben müssen nachgezogen werden, damit Unternehmen und Institutionen des öffentlichen Dienstes endlich ihrer Verpflichtung zu gleicher Bezahlung von Frauen und Männern für gleiche und gleichwertige Arbeit nachkommen.

Neben der Verbesserung des Entgelttransparenzgesetzes brauchen wir entschlossene Maßnahmen, die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen voranzutreiben. Dazu gehört, dass wir gegen die gläserne Decke vorgehen, die Frauen in großen Teilen noch immer daran hindert, Führungspositionen einzunehmen. Dazu gehört auch, dass wir Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, endlich angemessen bezahlen. Und dazu gehört, dass wir nachhaltiger die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verankern. Festgefahrene Strukturen aufzubrechen, ist eine lange und schwierige Aufgabe. Wir gehen bereits einen guten Weg, haben aber noch lange nicht alle Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen überwunden. Nach wie vor setze ich mich deshalb als Bundestagsabgeordnete ganz besonders für die Gleichstellung von Frauen ein.(")

Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm setzt sich besonders für die Gleichstellung von Frauen ein.

Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm setzt sich besonders für die Gleichstellung von Frauen ein.


Text-Nummer: 131537   Autor: BHO/Red.   vom 12.07.2019 14.10

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.



Kommentare zu diesem Text:

Hardin Tenger schrieb am 12.07.2019 um 15.10 Uhr:
Frau Hiller-Ohm, ich denke Ihr Thema sollte sich mehr um die Höhe eines Stundenlohns in den "unteren" Etagen von Pflege und Service bewegen, als sich dubioser Lohngleichheit abzuarbeiten.
Anstatt 7,50 Euro sollten seitens der SPD 13-15,00 Euro/Stundenlohn "robust" eingefordert werden.
Real werden diese Mindestlöhner heute mit einer Rente von <> 750,00 Euro/Monat abgefunden.
Wem nützen ihre geschwurbelten und immer im Konjunktiv gehaltenen Reden oder "SPD Front-Berichte" ?
Verkünden Sie doch einmal eine Erfolgsnachricht wie:
Stundenlohn grundsätzlich nicht unter 13,50 Euro, mit der Pflicht für alle Berufsparten.
Nebenbei:
Die Rentnerin erhält <> 750,0 Euro/Monat (muß also aufstocken), für einen Flüchtling/Asylanten zahlt der Staat/total Kosten von > 2.300,0 Euro/Monat.
Meinen Sie nicht auch, daß hier etwas aus dem Ruder läuft ?

Stefan Höfel schrieb am 12.07.2019 um 16.10 Uhr:
Moin,
die US-Fußballfrauen sind zum vierten Mal Weltmeister geworden und beschweren sich, dass ihre männlichen Kollegen mehr verdienen. In Wimbledon erhalten die Siegerin und der Sieger das gleiche Preisgeld. Das ist ungerecht. Und zwar aus Sicht des Siegers! Warum? Männer müssen zwischen 21 und 35 Sätze spielen, um den Titel zu erringen. Frauen nur zwischen 14 und 21 Sätze! Frauen sind hier klar überbezahlt, da sie für eine kürzere Arbeitszeit das gleiche Geld erhalten. Ich weiß selbst, dass das eine Ausnahme ist. Aber 21 Sätze sind 50 % mehr als 14 Sätze. Es wäre nett, wenn sich "die" Frauen auch einmal zu solchen Fällen äußern.
Entweder fordert man gleiche Bezahlung oder eben nicht. Danke! Auch unter Männern gibt es ungleiche Bezahlung. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

W. Boller schrieb am 12.07.2019 um 19.14 Uhr:
Liebe Frau Hiller-Ohm,
auch dieses Gesetz ist ein "Alibi-Gesetz, das zeigen soll, die SPD denkt an den Arbeiter.
Die Wirklichkeit ist wohl, wenn jemand mit befristetem Arbeitsvertrag seinen Chef nach dem "vergleichbaren" Lohn fragt, der wird nicht erwarten können, dass sein / ihr Vertrag verlängert wird.
Dazu kommt die Betriebsgröße und der Durchschnittsverdienst mehrerer Personen im Betrieb bei vergleichbarer Arbeit.

Ähnlich ist es mit der Wirksamkeit der Mitpreisbremse.
Der Koalitionspartner lässt solche Gesetze nur zu, wenn es viele Lücken hat und die Wirtschaft nicht zu Ausgaben zwingt.
Das sind die Krümel die vom Tisch der Essenden fallen.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.