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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Wohnhäuser von Mitgliedern der Bürgerschaft beschmiert

In der Nacht zu Freitag sind in Lübeck St. Gertrud und in der Lübecker Innenstadt eine Hauswand und ein Bürgersteig mit Farbschmierereien beschmutzt worden. Geschädigt sind zwei Mitglieder der Lübecker Bürgerschaft. Das Staatsschutzkommissariat der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



Eine der Taten ereignete sich in der Straße "An der Mauer". Dort hatten Unbekannte die Haustür sowie die Hauswand mit Farblack beschmiert und ergänzend dazu einen Graffitischriftzug mit dem Inhalt "Rassist in der Nachtbarschaft" an die Hauswand gesprüht. Die zweite Tat ereignete sich in der Percevalstraße. Hier wurde auf dem Bürgersteig derselbe Schriftzug aufgesprüht.

In beiden Fällen hat das Staatsschutzkommissariat der Lübecker Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Die Kripo sucht jetzt Zeugen, die in der Nacht zu Freitag in der Percevalstraße oder der Straße "An der Mauer" verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451/1310 entgegen.

Nach Angaben der AfD sind die beiden Fraktionsmitglieder der AfD David Jenniches und Heiko Steffen betroffen.

In der Percevalstraße wurde der Schriftzug auf den Gehweg gesprüht. Fotos: AfD

In der Percevalstraße wurde der Schriftzug auf den Gehweg gesprüht. Fotos: AfD


Text-Nummer: 131548   Autor: PD Lübeck   vom 12.07.2019 15.34

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Kommentare zu diesem Text:

Michael schrieb am 12.07.2019 um 16.30 Uhr:
Kein Wunder, wenn man in der heutigen Zeit die Privatadressen von AfDlern veröffentlicht.

(...)

Martin schrieb am 12.07.2019 um 19.07 Uhr:
In Deutschland wurden schon mal Hauswände beschmiert, um Menschen zu diffamieren. Ich dachte, das wäre längst vorbei und wir hätten gelernt. Jetzt ist es wieder soweit. Man kann nur hoffen, dass jetzt schnell reagiert wird, damit nicht als nächstes die Molotowcocktails fliegen. Keiner muss die AfD mögen, aber so eine Tat muss jeder anständige Demokrat scharf verurteilen. Wehret den Anfängen!

olli hl schrieb am 12.07.2019 um 19.09 Uhr:
@Michael, Ihr Kommentar wurde nächträglich von der Red.zensiert. Hatte den letzten Satz aber schon gelesen und stimme Ihnen zu. Meine Kommentar wurde erst gar nicht veröffentlicht. Man stelle sich vor solche Schmiereien wären bei Mitgliedern der Linken bzw. Grünen vorgekommen, dann hätte man das hier komplett breittreten dürfen. Aber es waren ja nur Afd Mitglieder. Da weiß man ja auch welche Leute bei hl-live sitzen. Dachte wir haben eine Meinungsfreiheit...

Hardy schrieb am 12.07.2019 um 20.39 Uhr:
Damals wurden die Häuser jüdischer Mitbürger markiert, heute die, deren Parteizugehörigkeit einigen nicht paßt... darüber sollten diejenigen, die hier letztlich Sachbeschädigung begangen haben, einmal nachdenken! Diese Schmierfinken handeln genau wie die Nazis damals! Offenbar fehlt den Schmierfinken jedoch der Horizont, um dieses Geschichtswissen zu haben! (...)

Ller, werner hat eben TV-Phoenix um 19 15 Uhr gesehen schrieb am 12.07.2019 um 20.46 Uhr:
Ja, es existieren globalweit Kreise, die unsere demokratischen Gesellschaften spalten wollen...
zum eigenen Nutzen, wozu denn sonst ?
Wehret den Anfängen !
Schon bei den Römern galt politisch
Principe obsta (Rest meines Lateinunterrichts
durch Dr Messerschmidt Hamburg)

Wie oben beschrieben, fängt Übles oft mit Schmierereien an. Wehe man, findet nicht die Täter!

Florian B. schrieb am 12.07.2019 um 20.58 Uhr:
Ja, eine wirklich unschöne und feige Tat in meinen Augen.

@olli hl
Eine wirkliche Meinungsfreiheit hat man nur, wenn man die richtige Meinung hat. Ansonsten muss ich ja um meinen Arbeitsplatz bangen...
Traurig aber leider ist das so.

Peter Schöttler schrieb am 12.07.2019 um 22.52 Uhr:
@Martin
100% Zustimmung.

Zum Thema "Meinungsfreiheit":
In Deutschland hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, und er darf sie sogar selbst verbreiten, sei sie noch so dumm, unqualifiziert oder sogar bescheuert. Aber: die Betonung liegt auf "selbst". Niemand -und schon gar nicht die Presse- kann gezwungen werden, eine andere Meinung zu übernehmen oder gar diese weiter zu verbreiten.

Zur Tat selbst:
Wie Martin lehne ich eine solche Art des "politischen Wirkens" ab. Dieses Anprangern inkl. Sachbeschädigung darf es -gerade in Deutschland- nicht geben. Hier kommt erschwerend hinzu, daß die potentiell linken Täter ihrer eigenen Sache einen Bärendienst erwiesen haben: die AfD wird die Tat mit sich in der Rolle des bedauernswerten Opfers ausschlachten.

Kyra schrieb am 12.07.2019 um 22.59 Uhr:
Diese Tat missbillige ich vollkommen! Dies ist absolut nicht in Ordnung und sollte strengstens verfolgt werden.
Aber in Zeiten zunehmender Gewalt von Rechts, kann doch bitte nicht „wehret den Anfängen“ gesagt werden. Im möchte nicht unterstellen, dass die Lübecker AfD sich am rechten Rand bewegt, aber ich glaube ein Vergleich zwischen Kennzeichnung von Juden und deren systematischer Genozied passt hier nicht. Es ist vollkommen Unrecht, aber ich hoffe und denke nicht, dass der AfD oder anderen Menschen, die eher rechts gesinnt sind (rein politisch) ein ähnliches Schicksal droht. Jüngste Entwicklungen zeigen auch anderes. „Gegen Rechts wird nur gebellt, gegen links geschossen“

Jule Manden schrieb am 12.07.2019 um 23.29 Uhr:
Besonders perfide Ist für mich, dass es keinen „Aufschrei“ der selbsternannten „Anständigen“ geben wird. Klammheimlich werden diese „Aktivisten“ im Geiste gefeiert. Entsetzlich.

Misanthrop schrieb am 12.07.2019 um 23.37 Uhr:
Und die AfD Fanboys stimmen sich wieder zum gemeinsamen rumopfern ein.

Und ein leises Mimimi zog durch die Lübecker Straßen und keiner kümmert es.

Wenn man wie ein Rassist redet, sich wie ein Rassist verhält, muss man sich nicht wundern, wenn man als Rassist wahrgenommen wird.

Ganghaus Gangsta schrieb am 16.07.2019 um 13.29 Uhr:
Warum wurden die Namen der von diesen schmierereien vermeintlich betroffenen Menschen hier auf den Fotos nicht unkenntlich gemacht?

Sonst wird doch jedes PKW-Kennzeichen unscharf dargestellt, bei mutmaßlichen Tätern liest man statt Vornamen mit erstem Buchstaben des Familiennamens einfach nur „Männer“ etc.

Hier wird unbewiesenen, ungeprüften Behauptungen unbekannter Täter/innen eine Bühne gegeben. Sicherlich aus Versehen, nehme ich an. Trotzdem wundere ich mich. Sind die betroffenen Personen mit der Publikation einverstanden?


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