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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






GAL: Grüne Hand in Hand mit BfL

Antje Jansen, Bürgerschaftsmitglied der GAL, zeigt sich verwundert über die drastischen Äußerungen des Grünen Fraktionsvorsitzenden Bruno Hönel zur Situation am Krähenteich (wir berichteten am 28. Juni). In der Bürgerschaft habe sein Fraktionskollege Thorsten Fürter noch selbst "von einem populistischen Antrag der BfL gesprochen, dem der junge Grüne nun inhaltlich beispringt."

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Antje Jansen im Wortlaut:

(")An dem Gespräch mit der Bürgerinitiative nahmen wir am 24. Juni gemeinsam teil. Natürlich habe auch ich Verständnis für die Anwohner, die den Treffpunkt am liebsten auf die andere Seite der Straße verlagern würden. Dass sich nun Bruno Hönel mit seinen stimmungsmachenden Vorwürfen auf die Seite der BfL schlägt, halte ich jedoch für einen populistischen Schnellschuss. Eine Sondersitzung der zuständigen Ausschüsse Soziales sowie Sicherheit und Ordnung wurde bereits für Juli einberufen, um die aktuelle Situation zu beraten. Daran ist die Vorsitzende des USO, Silke Mählenhoff beteiligt.

Der Politik sind die Probleme bewusst und es ist nicht so, dass nichts getan werde. Im September 2018 wurden von der Bürgerschaft zwei zusätzliche Stellen für Streetworker beschlossen. Weitere Stellen können bei Bedarf folgen, ein besprechender Beschluss mit Sperrvermerk liegt bereits vor. In Abstimmung mit allen Beteiligten wurden AWO und Vorwerker Diakonie beauftragt, ein passendes übergreifendes Konzept zur Drogenprävention zu entwickeln. Von der SPD kam der Vorschlag eines Drogenmobils.

Verständlich, dass es Anwohnern nicht schnell genug geht. Das Problem besteht nicht erst seit gestern. Die Szene habe sich jedoch in den vergangenen Jahren verändert, so berichtete auch immer wieder die Polizei im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung. Deshalb brauche es Maßnahmen und veränderte Konzepte, die unter den Beteiligten (Streetworkern, Verwaltung und Polizei) abgestimmt werden müssen, damit sie wirken. Es ist seit Monaten Bewegung im Thema - anders als es von dem Grünen Hönel dargestellt wird. Eine schnelle Lösung nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn und... aus der Welt" wird es nicht geben. Eine Vertreibung der Suchtkranken vom Platz schafft neue Probleme an anderer Stelle.(")

Antje Jansen geht nicht davon aus, dass es am Krähenteich eine schnelle Lösung geben kann.

Antje Jansen geht nicht davon aus, dass es am Krähenteich eine schnelle Lösung geben kann.


Text-Nummer: 131557   Autor: GAL/red.   vom 13.07.2019 15.40

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Kommentare zu diesem Text:

Jule Manden schrieb am 15.07.2019 um 02.55 Uhr:
Es ist grundsätzlich schwierig, Frau Jansen in ihren Auslassungen zu folgen. Aber ich hoffe sehr, und vielleicht erklärt es ihr jemand Nahestehendes dieweil, dass es weder den Grünen, noch den Bürgern für Lübeck, um die Stigmatisierung Drogenkranker geht. Wohl aber um den Schutz der Bevölkerung vor immer aggressiver werdenden Drogendealern. Also Verbrechern. Und die hören gewiss auf manches, auf Streetworker eher weniger. Aber ach, es steht zu befürchten, dass die GAL zu sehr gefangen ist in ihren stets polemisierenden Denkschablonen.

Lars K - Buergerinitiative Kraehenteich (eMail: bi.kraehenteich@gmx.de) schrieb am 15.07.2019 um 09.00 Uhr:
Frau Jansen, ihr Artikel stellt das Treffen der GAL mit der Bürgerinitiative und auch das, was vor Ort besprochen wurde nicht korrekt dar!
Im Treffen hat die BI sehr klar gemacht, dass es um Kriminalitätsprevention geht. Herr Hönel hat das verstanden und keineswegs stimmungsmachende Vorwürfe geäußert. Der Platz ist kein Ort für Abhängige, sondern vielmehr ein florierender Drogenmarktplatz verschiedener Gruppen. Das haben Sie im USO Ausschuss u.a. von der AWO und der Polizei gehört. Auch die Bürgerinitiative war im Ausschuss vor Ort. Es ist Unsinn zu glauben, dass mehr Streetworker und Angebote zur Suchtprävention gegen den Drogenmarktplatz wirken. Im Übrigen ist es nicht korrekt, dass die Anwohner (ihr Zitat)"...den Treffpunkt am liebsten auf die andere Seite der Straße verlagern wollen."
Vielmehr haben wir Ihnen beim Treffen vermittelt, dass - wenn die Stadt unbedingt einen Drogenmarktplatz und eine Dealer-Mausefalle für die Polizei haben will - DANN der Platz bitte auf die andere Seite der Rehderbrücke verlegt werden soll. Wir würden es sehr schätzen, wenn Sie dies richtig stellen, Frau Jansen.


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