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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019






Lübeck:

Krähenteich: Frühstück statt Drogen

Seit Jahren sammelt sich an der Ecke An der Mauer und Rehderbrücke die Drogenszene. Am Sonntag besetzten rund 150 Anwohner den Platz, um ein Zeichen zu setzen. Sie bauten Tische auf, um dort zu frühstücken. Auch Politiker waren dabei. Sie können den Anwohner aber keine großen Hoffnungen machen.



Der Platz gehört seit Jahrzehnten zur Lübecker Drogenszene. Im Jahr 2004 beschloss die Stadt, die "Kern-Altstadt" von Drogenkonsumenten frei zu halten. Mit mehreren Maßnahmen wurden die Betroffenen an den Krähenteich gedrängt. Die Situation dort hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Zuletzt gab es Vorwürfe der Tierquälerei, Anwohner und Geschäftsleute wurden von Dealern bedroht.


Mit einem friedlichen Frühstück wurde am Sonntag ein Zeichen gesetzt, dass der Platz öffentlich zugänglich sein muss. Die Dealer hatten sich rechtzeitig in umliegende Straßen verzogen, einige Nutzer des Platzes nutzten die Chance zum Gespräch mit den Anwohnern. Sie zeigten, dass es nicht die "eine Szene" gibt. Für einige ist der Platz seit Jahren eine Art Wohnzimmer. Nicht alle Besucher sind aggressiv oder laut.

Die Polizei begleitete die Aktion mit Zivilbeamten, musste aber nicht einschreiten. Die Anwesenden Politiker bewerteten die Lage unterschiedlich. Mitorganisator Lothar Möller von der BfL empfiehlt das "Freiburger Modell" mit stündlichen Polizeikontrollen. Jochen Mauritz, sicherheitspolitischer Sprecher der CDU, könnte sich einen Rückschnitt der Hecken, mehr Sozialarbeiter und ein Gebäude als Anlaufstelle für Drogensüchtige vorstellen. Michelle Akyurt, Fraktionsvize der Grünen, möchte erst weitere Fakten abwarten und diese im zuständigen Ausschuss der Bürgerschaft diskutieren.

Gut 150 Anwohner versammelten sich auf dem Drogenplatz zu einem gemeinsamen Frühstück. Fotos: JW

Gut 150 Anwohner versammelten sich auf dem Drogenplatz zu einem gemeinsamen Frühstück. Fotos: JW


Text-Nummer: 131716   Autor: VG   vom 21.07.2019 12.05

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