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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019





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Lübeck:

Zweiter Regattatag: Kaiserwetter in der Lübecker Bucht

Es war ein Tag zum Schwärmen für Anderl Denecke. Regattatag zwei der Travemünder Woche ließ es zu, dass sich der Gesamt-Wettfahrtleiter selbst ein intensives Bild auf dem Wasser machte und auf der Ostsee Wind und Wellen genoss. Am Tag zuvor hatte er noch konzentriert das Wetter am Computer beobachten müssen.

"Es war ideal heute: 15 bis 18 Knoten Wind, dazu kaum drehend und herrliches Wetter. Perfektes Segeln." Einziger Wermutstropfen war eine Kursirritation bei den 505ern im letzten Rennen des Tages, die zu einem Protest an Land führte.

505er

Nach dem fast schon erwarteten Rennverlauf mit zwei Siegen in den beiden ersten Tageswettfahrten für die Deutschen Meister Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Düsseldorf) wurde es im dritten Rennen der 505er hektisch.

Die Bahn war umgebaut worden, neue und alte Bahnmarken sorgten für Verwirrung. Das Gros der Flotte rundete die falsche Bahnmarke, wodurch es zu einer ganz neuen Durchmischung des Feldes kam. Nicht nach jedermanns Geschmack. Am Abend gab es einen Protest gegen die Wertung. Hofmann/Brockerhoff kreuzten in dieser Wettfahrt als Zehnte das Ziel, blieben aber weiter an der Spitze.

"Die gehören zu den Top-Ten in der Welt, sind in der Geschwindigkeit nicht zu bekommen. Wir haben taktisch vielleicht sogar bessere Entscheidungen getroffen, können aber nicht ganz mithalten", berichtete Lena Stückl, die mit Vater Wolfgang segelt. Nachdem das Tochter-Vater-Gespann vom Starnberger See zur WM im Januar vor Perth/Australien in einem Boot saß, hatte der 505er im vergangenen halben Jahr an Land gestanden. Daher mussten sich die Stückls erst einmal einsegeln, zeigten aber mit einem zweiten und fünften Platz zum Tagesauftakt aufsteigende Tendenz, bevor ein Frühstart sie zurückwarf.

Aber der 505er ist ohnehin nur Hobby. Der Fokus liegt für Lena Stückl auf dem olympischen Nacra17, den sie seit diesem Februar mit Silas Mühle (Hamburg) segelt. "Wir mussten uns nach kleinen Höhen und tiefen Tiefen erst einmal mit Trainerwechsel und Umstellungen sortieren. Aber jetzt können wir uns auf uns konzentrieren. Wir wollen in die Olympia-Ausscheidung für 2020 eingreifen, hoffen dafür auf leichten Wind. Dann sind die anderen deutschen Crews durchaus schlagbar und ich kann meine taktische Fähigkeiten aus der 470er-Zeit ausspielen."
Die 505er segelten am Abend noch das Trave-Race. Hier zeigten sich Hofmann/Brockerhoff unbeeindruckt vom Ärger um das dritte Tagesrennen und holten den Sieg im Showrennen.

Finn-Dinghys

Ob leichter, drehender Wind oder eine beständige Brise: An der Überlegenheit von Phillip Kasüske gibt es bei Finns weiter nichts zu rütteln. Der Berliner ließ seinen beiden Auftaktsiegen weitere drei erste Plätze folgen. Danach hatte er allerdings noch nicht genug vom Segeln. Nachdem er den Finn an Land gestellt hatte, ging er noch mit dem Motorboot raus, um seine Vereinskollegen in der Segel-Bundesliga mental zu unterstützen.

Auf Platz zwei der Finns hat sich Uli Breuer (Rursee) mit drei zweiten Plätzen vorgearbeitet. "Das war heute ein toller Tag mit perfektem Wind. Kaiserwetter! Besser kann man es doch gar nicht haben", so Breuer. Er nutzte die seltene Gelegenheit, um sich bei Phillip Kasüske was abzugucken. "Es ist immer toll, wenn die jungen Burschen dabei sind – auch wenn die Rennen nach den ersten Vormwind-Strecken schon entschieden sind. Aber gerade in der Vormwind-Performance kann man sich noch was abgucken." Breuer hat sich nach der ersten Hälfte der Finn-Regatta zur TW einen kleinen Punketabstand auf den drittplatzierten Nicolaus Schmidt (Hamburg) erarbeitet.

Laser Standard, Laser Radial und Trias

Der Hamburger Leonard Stock musste sich nach dem makellosen ersten Tag diesmal die Show von Tim Conradi (Duisburg) stehlen lassen. Dennoch bleibt Stock an der Spitze eines Trios von 18-Jährigen.

Denn auch der Drittplatzierte Christoph Möhring (Münster) ist wie die beiden Erstplatzierten Jahrgang 2001. Damit sind sie zwei Generationen jünger als der älteste im Feld. Wolfgang Fuss vom Wittensee hat in diesem Jahr schon seinen 71 Geburtstag gefeiert. Sehr kleine Felder sind bei den Laser Radial und Trias auf dem Kurs. Die Laser-Führende Alexandra Behrens (Hamburg) war zum ersten Tagesrennen gar allein auf der Bahn, hatte danach aber wenigstens zwei Konkurrenten, die ihr aber keinen Sieg streitig machen konnten. Das Top-Team bei den Trias bleibt die Mannschaft von Mathias Strang vom Rursee.

Das Wetter am zweiten Regattatag war optimal. Foto vom ersten Regattatag: Karl Erhard Vögele

Das Wetter am zweiten Regattatag war optimal. Foto vom ersten Regattatag: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 131728   Autor: TW media   vom 22.07.2019 13.15

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