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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019






Lübeck:

Verletzte Polizistin: Gewerkschaft will spürbare Strafen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, soll ein 17-Jähriger in Luschendorf unter Alkoholeinfluss eine Polizeibeamtin angegriffen und verletzt haben. Der Vorfall soll sich im Rahmen des "Buschfests" ereignet haben. Zu diesem Vorfall und zum Phänomen Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt jetzt die Polizei in Lübeck und Ostholstein Stellung.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft im dbb (DPolG) dazu im Worlaut:

(") Mit Bestürzung nimmt die DPolG den tätlichen Angriff auf eine 42-jährige Polizeibeamtin in der Nacht auf den 21. Juli beim "Buschfest" in Luschendorf (Kreis Ostholstein) zur Kenntnis. Besonders schlimm erscheint nicht nur der mutmaßlich hinterhältige Angriff auf die Beamtin, unter anderem durch Ziehen in den Haaren, sowie die durch die Attacke entstandenen Verletzungen im Rücken- und Rippenbereich. Diese sind offenbar so nachhaltig, dass eine vorübergehende Dienstunfähigkeit der Polizistin die Folge ist.

Darüber hinaus ist in diesem Fall erneut besonders erschreckend, dass bei einem Jugendlichen ein rücksichtsloses und brutales Verhalten gegenüber eingesetzten Polizeibeamten zu verzeichnen ist.

Das Phänomen Gewalt gegen Einsatzkräfte ist eines, welche schon seit Jahren auf der Tagesordnung steht und insbesondere die Polizei in Lübeck und Ostholstein beschäftigt. Denn der Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Lübeck belegt in der entsprechenden Statistik einen traurigen Spitzenplatz. Die Ursachen werden derzeit mit wissenschaftlicher Unterstützung eines Kriminologen des Kieler Landeskriminalamtes empirisch untersucht. Erste Zwischenergebnisse liegen bereits vor und deuten auf Defizite hin, die unter anderem in der Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften und Vorgesetzten liegen und offenbar eine Optimierung der Einsatznachbereitung zukünftig erforderlich machen.

Das grundsätzliche Problem ist aus Sicht der DPolG jedoch der seit Jahren kontinuierlich und spürbar schwindende Respekt vor der Polizei als staatlicher Autorität. Die Hemmschwelle für Menschen, die mit Polizeibeamten zu tun haben, gegen deren Maßnahmen unter Anwendung teils roher und rücksichtsloser Gewalt Widerstand zu leisten, sinkt deutlich. Auch das ist ein Ergebnis der Studie von Polizeidirektion Lübeck und LKA.

Nach Bewertung der DPolG muss der Verrohung der Gesellschaft mit aller Vehemenz und Konsequenz entgegengetreten werden. Hierbei darf die Polizei nicht allein gelassen werden. Vielmehr bedarf es einer gesamtgesellschaftlichen Allianz aus Politik, Bildungseinrichtungen, Medien und nicht zuletzt auch der Justiz, um dem Phänomen Einhalt zu gebieten. Bereits in Kindergärten und Schulen sollten vermehrt Werte vermittelt werden, die den Staat und seine Einrichtungen in positiver Weise darstellt. Am Ende müssen Staatsanwaltschaften und Gerichte aber nach derartigen Gewalttaten, wie am zurückliegenden Wochenende in Luschendorf, auch spürbare Strafen und Sanktionen verhängen, die eine abschreckende Wirkung entfalten.

Die DPolG wünscht der in der Sonntagnacht verletzten Kollegin baldige und vollständige Genesung. (")

Thomas Nommensen ist Stellvertretender Landesvorsitzender
und Kreisvorsitzender Lübeck-Ostholstein der Deutschen Polizeigewerkschaft im dbb.

Thomas Nommensen ist Stellvertretender Landesvorsitzender und Kreisvorsitzender Lübeck-Ostholstein der Deutschen Polizeigewerkschaft im dbb.


Text-Nummer: 131754   Autor: DPolG   vom 23.07.2019 11.32

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