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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019





HLsports

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23.08.2019, 6.15 Uhr: Regionalliga Nord: Es bleibt weiterhin unvorhersehbar
23.08.2019, 4.29 Uhr: SSC-Fan-Event im Schlosspark-Center

Lübeck - Travemünde:

Kräftiger Wind beeinträchtige Regatten auf der TW

Das Skandinavien-Hoch mit der Dauersonne über Norddeutschland fordert seinen Tribut: Ein kräftiger, später sogar stürmischer Wind aus Nordost reduzierte das Programm auf den Regattabahnen der Travemünder Woche am vorletzten Tag.

Für die F18-Katamarane, die Kielzugvögel und die 12' Dinghys ging nichts auf der Bahn und der jüngere Jahrgang der O'pen Skiff (U13) wurde nach einer von zwei geplanten Wettfahrten wieder an Land geschickt. Für die anderen Klassen ging es indes rasant über den Kurs. Abschied von der 130. Veranstaltung der Segelwoche nehmen fünf Klassen. Die J/70 und die Laser-Jugend (4.7 und Radial) kürten dabei ihre Meister.

Europameisterschaft O'pen Skiff

Aus dem Kreis der U13-Wertung der O'pen Skiff musste rund die Hälfte des Feldes den harten Bedingungen auf der Ostsee Tribut zollen. Von den 27 Startern schafften es im ersten Tagesrennen nur 14 ins Ziel. Danach hatte Wettfahrtleiter Stefan Uden ein Einsehen und schickte die junge Startgruppe an Land. Unbeeindruckt von Wind und Welle zeigte sich Federico Quaranta aus Italien, der seine Führung mit einem weiteren Tagessieg souverän verteidigte. Die U17 der O'pen Skiff segelten ein weiteres Rennen. Und nach diesen ist Spitzenreiter Leonardo Nonnis kaum mehr von der Spitze zu verdrängen. Ihm reicht am Abschlusstag eine gute Wettfahrt, um das Gold nach Italien zu holen. Auch für den Deutschen Meister Magnus Voss kam der starke Wind genau richtig. Mit einem fünften und einem siebten Platz kämpfte er sich in die Top-Ten vor – mit leichten Chancen, sich zum Finale vom Rang neun noch ein paar Plätze zu verbessern.

IDM J/70

Am letzten Tag wurden die Kielboot-Crews bei ihrer Internationalen Meisterschaft in den beiden Rennen noch mal ordentlich gefordert. Bei Wind und Welle zeigten insbesondere die Gäste des Amaiz Sailing Team von Zypern ihre Qualitäten, segelten zwei souveräne Siege ein. „Die waren supen schnell an der Kreuz“, berichtete Björn Beilken (Bremen), der aber auch mit der eigenen Performance sehr zufrieden war. „Bei Wind sind wir immer gut. Trimm und Technik passte für die Bedingungen.“ Mit den Plätzen drei und vier fuhr die Bremer Crew am Schlusstag noch zu Bronze: „Wir hatten kein klares Ziel formuliert, wollten aber unter die Top-5. Dass es jetzt eine Medaille geworden ist, ist super. Wir sind happy.“ Damit waren Beilken und Co zweitbeste deutsche Mannschaft. Die Goldmedaille fischten die Hamburger um Michael Grau aus der Ostsee. Die Freude stand dem siegreichen Skipper zur Siegerehrung ins Gesicht geschrieben: „Ich möchte mich im Namen meiner Mannchaft und aller Teilnehmer bei der Travemünder Woche bedanken. Dazu zählt die Wettfahrtleitung aber auch das Backstage-Team. Es war eine wunderbare Regatta“, sagte Grau und stimmte ein dreifaches „Hipp Hipp, Hurra“ an.

IDJM Laser Radial

Zum Abschluss der Jugend-Meisterschaft der Laser Radial spielte der Allgäuer Julian Hoffmann noch mal seine Stärken aus – und dazu gehört auch, dass er für den kräftigen Wind über die entsprechende Körperlichkeit verfügt. „Bei dem Wind ist er einfach granatenschnell“, stellte Manuel Voigt, Landestrainer aus Schleswig-Holstein, respektvoll fest. Damit hatten Voigts Schützlinge keine Chance mehr, den Favoriten anzugreifen. Während Hoffmann zwei Siege einsammelte, kassierte Verfolger Mewes Wieduwild (Schwedeneck) einen 11. und 13. Platz. Immerhin konnte er noch den Silberrang vor der stark auftrumpfenden Laura Schewe verteidigen. Die erfahrene Kielerin zeigte den Jungs, wie man mit diesen Bedingungen umgeht, und machte in der Gesamtwertung noch einen großen Sprung auf Platz drei. Roko Mohr (Plau am See) verpasste dagegen die Bronzemedaille, da er das letzte Rennen nicht ins Ziel brachte. Nach eine Kenterung hatte er das Schwert verloren. Der Lübecker Jesper Bahr rutschte in der Gesamtwertung zwar auf den sechsten Platz ab, konnte sich aber die Altersklassen-Wertung der U17 sichern. „Das war das erste Ziel. Daher sind wir zufrieden“, so Trainer Voigt.

Julian Hoffmann konnte einmal mehr feststellen: „Bei viel Wind tue ich mich leichter. Am Anfang der Woche war es bei den leichten Winden deutlich enger. Daher war die Devise, eine konstante Serie zu fahren.“ Das ist ihm trotz der Terminenge zur vorhergehenden WM gut gelungen. „Es war eine lange Autofahrt aus Polen, aber ich hatte einen Tag Zeit zum Ausruhen. Optimal war es aber sicherlich nicht.“ Eine konkrete Planung zum Umstieg in den Laser Standard hat Julian Hoffmann noch nicht: „Ich mache das vom Gewicht abhängig. Ich wiege jetzt 74 kg, das ist noch okay für den Radial. Bei 80 kg sollte man sicherlich umsteigen.“

IDJM Laser 4.7

„Ole ist halt Ole“, sagte Manuel Voigt zum Sieger der Laser 4.7. Nach den Siegen bei der Kieler Woche und der Warnemünder Woche machte Ole Schweckendiek (Kiel) nun auch das Segelwochen-Triple mit dem Gewinn der Jugendmeisterschaft vor Travemünde perfekt. „Er segelt einfach mit Leichtigkeit, macht sich keinen Kopf. Damit hat er eine hohe Konstanz in seiner Serie.“ Bis zum letzten Rennen war der Titelkampf bei den 4.7 noch offen, dann brachte der bis dahin punktgleiche Josse Bonatz (Kiel) seinen Lauf nicht ins Ziel. Der 14-jährige Schweckendiek fuhr den Meistertitel ein, Philipp Rathmann segelte noch auf Platz zwei, und Josse Bonatz musste mit Rang drei zufrieden sein, nachdem er tagelang das Klassement angeführt hatte. Schweckendiek gewann zudem die Altersklassen-Wertung U16, wird aber trotzdem noch in diesem Jahr in den Radial umsteigen. „Er kommt dann in die Trainingsgruppe mit Wieduwild Mewes und Jespar Bahr“, so Trainer Voigt.

IDJüM Teeny

Die Spitze der Jüngstenmeisterschaft der Teenys bleibt mit Mats Ole Krüss/Tobias Ridder bestehen, aber es wird enger für die Plöner. Denn im stürmischen Wind hatten Fabius und Julian Müller-Krauter (Stade) einen starken Tag, schoben sich mit einem Sieg und einem zweiten Platz auf den Silberrang vor dem Abschlusstag. Jasmin Lang/Antonia Köther (Stößensee) vervollständigen vorerst das Podium.

Kielzugvogel

Gemeinschaftlich hatte die Flotte der Kielzugvögel beschlossen, bei den Bedingungen nicht mehr auf den Kurs zu gehen. Somit blieb das Ergebnis vom Vortag stehen, und der älteste TW-Teilnehmer durfte das Siegpodest besteigen. Jörg Fiedlein und Sebastian Fuchs (Hattingen) sicherten sich die große TW-Trophäe und machten doch eine tiefe Verbeugung vor dem zweitplatzierten Team. Michael Hotho segelte mit dem 88-jährigen Jochen Wiepking (Großenheidorn) auf Platz zwei. „Ich bin froh, dass es heute nicht mehr rausging. Das wäre nichts für die Kielzugvögel gewesen“, sagte Wiepking. Er muss es wissen, schließlich segelt er seit 39 Jahren in der Klasse – auf den unterschiedlichsten Revieren mit verschiedenen Steuerleuten. Seit drei Jahren zieht er nun bei Michael Hotho die Strippen. „Er muss ja dafür sorgen, dass das Durchschnittsalter etwas sinkt“, so Wiepking. Das hat geklappt. Hotho ist jugendliche 59 Jahre alt.

O-Jollen

Eine Frühstart-Disqualifikation im letzten Rennen entschied den Zweikampf in der O-Jolle zugunsten von Thies Bosch. Während der Niederländer eine weitere Top-Platzierung einfuhr, musste Harry Voss (Schaumburg-Lippe) seine Siegchancen begraben. Durch eine zuvor starke Serie war ihm der zweite Platz zur Travemünder Woche aber nicht mehr zu nehmen.

H-Jolle

Die Trapez-Jollen starteten mit einem kleinen Feld in die Travemünder Woche. Da die Klasse empfindlich bei Wellengang ist, wurden sie in die Pötenitzer Wiek beordert. Dennoch schafften es nur fünf Crews bis ins Ziel. An der Spitze stehen mit zwei Siegen in den beiden Wettfahrten Ole Paulsen/Sven Friedrich (Hannover).

Am Samstag gab es teilweise stürmische Böen. Foto: Karl Erhard Vögele

Am Samstag gab es teilweise stürmische Böen. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 131857   Autor: TW   vom 27.07.2019 19.27

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