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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 17. Oktober 2019






Lübeck:

Glatte Straßen ohne Sperrungen

Seit 2012 nutzt Lübeck ein neues Verfahren, um Straßen schnell wieder in Stand zu setzen. Dabei wird nur eine dünne Asphaltschicht aufgetragen. Am Dienstag wurde eine positive Bilanz gezogen. In Zukunft wird diese Technik verstärkt eingesetzt.


Experiment im Rathaus: Bausenatorin Joanna Hagen und Sebastian Misem von Possehl Spezialbau mischen den umweltfreundlichen Asphalt an, der nach wenigen Minuten hart wird. Foto: Hansestadt Lübeck

Das DSK-Verfahren, "Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise", hat sich in Lübeck bewährt. Rund 500.000 Quadratmeter Fahrbahnfläche wurden seitdem mit diesem Verfahren saniert, allein 2019 sind es etwa 110.000 Quadratmeter. Insgesamt flossen rund 8,2 Millionen Euro brutto in die so Instand gehaltenen Straßen.

"Neben der umweltverträglichen Bauweise ist das DSK-Verfahren bezüglich der kurzen Bauzeit, der geringen Sperrzeiten und der Kosten für die Stadt sehr attraktiv", so Bausenatorin Joanna Hagen. Die Fahrbahn kann bereits nach 30 Minuten wieder befahren werden. Oft erfolgt die Sanierung nachts oder am Wochenende unter laufendem Verkehr. "Dieses Verfahren wird auch weiterhin im Rahmen der künftig umfassend geplanten Straßenerhaltungsmaßnahmen eine bedeutende Rolle spielen."

Die dünne Schicht hält rund sechs bis acht Jahre. In dieser Zeit kann auch kein Wasser in die unteren Bereiche eindringen und die Straße durch Aufbrüche weiter schädigen. Das DSK-Verfahren kann mehrfach angewendet werden, bevor eine grundhafte Sanierung notwendig wird. Nur unebene Radwege lassen sich damit nicht ausgleichen. Dazu ist die neue Schicht zu dünn.

Ein weiteres Plus des DSK-Verfahrens ist die Umweltfreundlichkeit: Der energiesparende Kalteinbau erfolgt geräuscharm und geruchsemissionsfrei, kann deshalb auch innerstädtisch nachts durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen nur umweltfreundliche Bindemittel. Durch die einmalige zentrale Anlieferung aller erforderlichen Baustoffe wird der Straßenverkehr von Transporten entlastet – in Lübeck werden hierfür sogar die Wasserwege genutzt, die Anlieferung erfolgt statt mit dem Lkw per Schiff.

Sanieren ohne Sperrung: Die Stadt wird das Verfahren wie hier in der Beckergrube in Zukunft häufiger anwenden. Foto: JW

Sanieren ohne Sperrung: Die Stadt wird das Verfahren wie hier in der Beckergrube in Zukunft häufiger anwenden. Foto: JW


Text-Nummer: 131924   Autor: Presseamt Lübeck/VG   vom 30.07.2019 17.42

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