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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 17. Oktober 2019






Lübeck:

Kostenlose Busse für Touristen: Steigt Lübeck aus?

Anfang 2018 stellte Travemündes Tourismusdirektor Uwe Kirchhoff das Projekt einer erweiterten OstsseCard vor. Touristen sollten in der ganzen Lübecker Bucht und den angrenzenden Städten kostenlos Busse und Bahnen nutzen können. Jetzt könnte das Projekt scheitern, denn Lübeck möchte seinen eigenen Weg gehen.

Vorbild für das Projekt ist der Schwarzwald. Dort haben 158 Gemeinden zusammen den kostenlosen Nahverkehr für Urlauber eingeführt. Das sei ausgesprochen erfolgreich, berichtete Kirchhoff. Allerdings sei ein ähnlicher Versuch in Niedersachsen gescheitert.

70 Prozent der Urlauber in Travemünde reisen mit dem Auto an. Und mit den neuen Hotels wird die Zahl der Urlauber noch zunehmen. Das Parkplatz-Problem betreffe viele Ostseebäder, berichtet Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff, zum Beispiel Scharbeutz. Gemeinsam habe man deshalb eine Idee entwickelt. Die Touristen sollen mit ihrer OstseeCard, der gemeinsamen Kurkarte, auch Busse und Bahnen kostenlos nutzen können. So könnte das Auto bei Ausflügen auf dem Hotelparkplatz stehen bleiben. Auch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln würde attraktiver werden.

Inzwischen werden die Verhandlungen auf Landesebene geführt. Doch ausgerechnet an Lübeck könnte die Idee jetzt scheitern. "Der Prozess entlang der Ostsee mit der Ostseecard dauert uns zu lange", sagt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. "Es gibt bisher kein Zieldatum, wann es losgehen kann." Lübeck steige nicht aus, aber er habe ein eigenes Konzept beim Stadtverkehr beauftragt.

Ob eine Einzellösung für Lübeck sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Die Grundidee war es, dass Gäste aus Scharbeutz zum Beispiel zu Veranstaltungen nach Travemünde fahren oder auch den Priwall besuchen können. Touristen aus Lübeck würden mit der OstseeCard zum Beispiel in den Hansapark fahren oder Eutin besuchen. Finanziert werden würden die Fahrten durch eine Umlage auf die OstseeCard. Und für den höheren Preis müsste das Angebot auch einen zusätzlichen Nutzen bringen.

Lübeck steigt aus dem gemeinsamen Projekt zur Reduzierung des Verkehrs in den Ostseebädern aus und geht seinen eigenen Weg. Foto: Karl Erhard Vögele

Lübeck steigt aus dem gemeinsamen Projekt zur Reduzierung des Verkehrs in den Ostseebädern aus und geht seinen eigenen Weg. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 131938   Autor: VG   vom 31.07.2019 11.56

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