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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 18. Oktober 2019






Lübeck:

Das Maritim Travemünde wird Kulturdenkmal

Bereits seit einiger Zeit verdichteten sich die Anzeichen, dass der Bereich Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck dabei ist zu prüfen, ob das "Maritim Hotel- und Residenzanlage" Trelleborgallee 2 in Lübeck-Travemünde in die Liste der Kulturdenkmale – Baudenkmal aufgenommen werden soll. Dies ist nun geschehen.



Mit Schreiben vom 16. Juli 2019 wurde der "Gemeinschaft der Erbbauberechtigten" Trelleborgallee 2 – so heißen die Bewohner der Residenzanlage der Stockwerke 1 bis 3 und 14 bis 32 (Stockwerke 4 bis 13 sind Hotel) am Mittwoch, 31. Juli, mitgeteilt, dass das Objekt "Trelleborgallee – Maritim-Hotel" nach fachlicher Prüfung ein geschütztes Kulturdenkmal im Sinne von §2 DSchG ist. Der Denkmalschutz erstreckt sich auf das gesamte Gebäude.


Der Bau im Jahr 1971.

In der Begründung ist zu lesen, das "Gebäude sei von besonderem städtebaulichen Wert als markantes Hochhausgebäude, das als Landmarke mit einer Höhe von rund 110 Meter, inklusive Leuchtfeuer 117 Meter, weithin sichtbar ist und die Lage Travemündes anzeigt." Es sei "von besonderem geschichtlichen Wert als reales und symbolisches 'Leuchtfeuer des freien Westens' in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Zonengrenze; Konkurrenzbau zum 1971 eröffneten 'Hotel Neptun' in Warnemünde". Außerdem habe es besonderen architekturgeschichtlichen Wert als einheitlich im Stil der frühen 1970er Jahre errichtetes Punkthochhaus. Schließlich sei es "von besonderem firmengeschichtlichen Wert als eines von zwei Hotels, die als erste von der heute international tätigen Maritim Hotelgesellschaft mbH erbaut wurden."



Für das Hotel und die Bewohner hat dies nun Folgen, so unter anderem, dass nach den Bestimmungen des schleswig-holsteinischen Denkmalschutzgesetzes bauliche Instandsetzungen und/oder Veränderungen, gleichgültig ob sie baugenehmigungspflichtig sind, oder nicht, einer denkmalrechtlichen Genehmigung bedürfen.

Obwohl immer wieder auf die Möglichkeit hingewiesen wurde, das Maritim könne Kulturdenkmal werden, reagierten die meisten der Bewohner ungläubig: "Wie kann denn so ein Bau Denkmal werden?", war oft zu hören.

Das Maritim - hier noch mit dem ehemaligen Spaßbad AquaTop - steht jetzt unter Denkmalschutz. Fotos: Karl Erhard Vögele

Das Maritim - hier noch mit dem ehemaligen Spaßbad AquaTop - steht jetzt unter Denkmalschutz. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 131945   Autor: KEV   vom 31.07.2019 16.38

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