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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 22. August 2019






Lübeck:

CDU: Keine Alternativen zu Investitionen in E-Mobilität

Nach Ansicht von Bernhard Simon, dem finanzpolitischen Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, ist der Ausbau der E-Mobilität ein wesentlicher Beitrag Lübecks zur Reduktion von CO2 in der Hansestadt. Bis 2030 sollen 70 Prozent der rund 200 Busse des Stadtverkehrs elektronisch fahren.

"Die Umrüstung verlangt große Investitionen vom Stadtverkehr, denn ein Elektrobus ist zurzeit noch doppelt so teuer, wie ein Dieselfahrzeug", erklärte Simon nach einem Gespräch mit Stadtverkehrs-Geschäftsführer Andreas Ortz und einem Rundgang über das Betriebsgelände. Darüber hinaus müsse nach etwa der Hälfte der Lebenszeit des Busses der Batteriesatz für circa 100.000 Euro ausgetauscht werden.

"An diesen Investitionen führt kein Weg vorbei, wenn wir in Lübeck die CO2-Emmissionen spürbar reduzieren wollen. Die Busse mit Dieselantrieb, die in den nächsten Jahren zum Austausch gegen Elektrobusse anstehen, produzieren je Bus und Jahr circa 60 beziehungsweise 100 Tonnen CO2 (Standardbus beziehungsweise Gelenkbus). Hochgerechnet auf den gesamten Dieselfuhrpark eine gigantische Summe. Davon müssen wir weg.", so Simon weiter.

"Ich bin zuversichtlich, dass die Preise für e-Busse mit dem Anwachsen der produzierten Stückzahlen noch sinken werden. Denn zurzeit stellen fast alle Verkehrsbetriebe auf E-Mobilität um. Trotz allem muss uns klar sein – ohne den Einsatz von finanziellen Mitteln gibt es keine Verbesserungen beim Klimaschutz". Simon kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Fördermodalitäten des Bundes.

"Der Bund beschränkt aktuell die Förderung bei der Anschaffung von e-Bussen auf Städte, in denen die CO2-Grenzwerte überschritten werden. Lübeck erhält somit keine Fördermittel. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist jedoch eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft, für alle Kommunen. Jede Neuanschaffung eines e-Busses, ob in Lübeck oder in Bochum, reduziert den CO2-Ausstoß in gleicher Weise. Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will, dürfen bei der Förderung keine Unterschiede gemacht werden."

Bernhard Simon ist finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion.

Bernhard Simon ist finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion.


Text-Nummer: 132212   Autor: CDU-Fraktion/red.   vom 13.08.2019 11.35

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Kommentare zu diesem Text:

Stefan Matthé schrieb am 13.08.2019 um 12.02 Uhr:
Berhard Simon hat immer noch nicht verstanden. Die E-Mobilität ist und bleibt klimatisch bedenklich und technisch eine Krücke und somit eine Sackgasse. Wie bereits bei der BVG in Berlin wo gekaufte E-Busse mit Diesel im Sommer die Klimaanlage und im Winter die Heizung betrieben werden muss aufgrund tonnenschwerer mitgeschleppter schlappmachender Akkus zur Hälfte der regulären Einsatzfahrten.
Die Lösung ist klimaneutraler E-Fuel, synthetischer Diesel aus Wind- und Wasserkraft erstellt. Bis 2030 wird flächendeckend der Anteil über 50 % sein. Alle Benziner und Diesel sowie die Tanklogistik bleiben unberührt und fahren klimaneutral die gebotenen Reichweiten. Politischer Be- und Verharrungszustand zerstört nicht nur unsere Schlüsselindustrie sondern in fernen Ländern riesige Landstriche durch Lithium- und Kobaldabbau. Platin für Brennstoffzellen ist ebenso begrenzt und als Krönung ist der nicht unerhebliche Anteil Kinderarbeit zur Gewinnung shizophren. Die Blockparteien mit der Groko sollten endlich aufwachen und den Fokus auf die alternative Kohlenwasserstoffgewinnung richten. Bill Gates und der Staat Kanada entwickeln gerade Großmengenindustrien.Shell und die Lufthansa wollen den synthetischen Kerosinanteil kurzfristig mit E-fuel ersetzen. Alles machbar wenn man denn will und sich vom Müllstream löst.

Sebastian Berger schrieb am 13.08.2019 um 12.22 Uhr:
@Stefan Matthé
Vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.

Zudem werden die aufkommenden Mehrkosten an die Fahrgäste weitergegeben. Diese würden dann wieder aufs Auto umsteigen.

Sven Thebler schrieb am 13.08.2019 um 12.36 Uhr:
Na Herr Simon, ist Ihre Aufgabe als Aufsichtsrat des Stadtverkehrs nicht kritisches Hinterfragen, statt vorauseilender Gehorsam?

Schön, dass die CDU endlich Verantwortung auch im Umweltschutz übernimmt, aber das bloße Nachplappern zwischenzeitlich überholter Erkenntnisse im Bereich der Sackgasse E-Mobiltät ohne aktuelle Erkenntnisse dazu zu hinterfragen, ist da wenig hilfreich.

Ich erwarte da von einem prüfenden Organ deutlich mehr Hintergrundwissen und eigenständige Recherche.

War das mit der Fraktion eigentlich so abgesprochen oder wieder mal ein Alleingang unter CDU-Fahne?

Hardin Tenger schrieb am 13.08.2019 um 13.55 Uhr:
Sorry Herr Simon, "Schuster bleib bei deinen Leisten/Finanzen".
...der hype e-mobilität geht runter wie Oel- gelle?
Kinderarbeit,teure Edelmetalle, Zufuhr/Strom aus Kohle,evt NKWs, hoch subventionierten Windmühlen oder extrem teure Energie aus Solar, Gas, Oel sowie zeitbegrenzte Standzeiten im KfZ.
Wie auch immer die zukünftige Antriebsvariante für z.B. KfZ-Betrieb aussehen wird, in Ihrem begrenzten Zeitfenster werden die wirksamen Innovationen sicherlich nicht auftauchen; d.d.w. Brennstoffzelle usw.
Wie wäre es denn mit Diesel betriebenen "Adblue" abhängigen neuen Bussen ? Fast CO2 neutral und extrem preisgünstig !!

Hardin Tenger schrieb am 13.08.2019 um 14.08 Uhr:
Herr Simon, sollten Sie ungebrochen auf e-mobilität bei dem Lübecker Stadtverkehr bestehen, dann könnte ich Ihnen noch die "Straßenbahn" empfehlen.
In vielen Städten laufen erfolgreich moderne O-Busse oder Straßenbahnzüge.
Und der Hammer ist, "volle e-mobilität".

Sebastian Berger schrieb am 13.08.2019 um 16.14 Uhr:
Danke, liebe Mitkommentatoren,
zum Glück gibt es noch Menschen, die Hintergrundinformationen recherchieren und die Schattenseiten einer Trendmaschinerie aufdecken.
Es gibt leider zu viele Menschen, die ohne nachzudenken jedem Mist hinterher laufen, in der (falschen) Überzeugung, sie täten das Richtige. Vom hörensagen. Weil es "alle" machen. Und am Ende geht es nur ums Geld, irgendjemand profitiert schon so richtig bis die Schwarte kracht.

Leider hat die Politik wieder einmal 30 Jahre mit Sicherheit gepennt, sich auf Alternativmethoden zu kümmern. Gerade zur Ölkrise in den 1970ern - das war ja schon ein Warnschuss vor den Bug - hätte man alles ingeneurtechnische möglich machen müssen. Oder geht so etwas nur zu Kriegszeiten? Not macht doch erfinderisch. Oder die Sache mit der Demographie. Auch verschlafen.
Und jetzt kommt die Politik mit solchen "Notnägeln" und will uns diesen Schrott verkaufen? Und sich noch als Retter der Nation dahinstellen? Neee Herr Simon, den Rest können Sie gerne behalten. Ganz ehrlich? Ohne die Politik wären wir technisch gesehen gefühlte 50 Jahre weiter!

Peter Schöttler schrieb am 13.08.2019 um 22.15 Uhr:
@Stefan Matthé:
"E-Fuel" als Kraftstoff hat mit einem Gesamt-Wirkungsgrad von unter o,1 keine Existenz-Berechtigung; höchstens für die Luftfahrt oder das Militär. Den "Investoren" geht es nur darum, Monopole zu schaffen oder bestehende Pfründe aufrecht zu erhalten. Akku-basierte E-Mobilität hat noch ihre Schwächen, aber mit immer höherem Recycling-Niveau und höheren Speicher-Dichten der Batterien werden diese überwunden werden. Sie wollen unbedingt die Wärmekraft-Maschinen-Technik konservieren? Hätten wir Männer schon immer so gedacht wie Sie, würden wir heute nach besseren Ehefrauen suchen, die man vor den Karren spannen kann, statt Pferde zu domestizieren.

Sebastian Berger schrieb am 14.08.2019 um 11.16 Uhr:
@Peter Schöttler
... Akku-basierte E-Mobilität hat noch ihre Schwächen, aber mit immer höherem Recycling-Niveau und höheren Speicher-Dichten der Batterien werden diese überwunden werden...

Leider werden hier wieder Halbwahrheiten offengelegt.
Seit längerem schon ist bekannt: durch Verdichtung und Beschleunigung des chemischen Prozesses entstehen nicht nur höhere Temperaturen, sondern auch instabilität. Der Preis für hohe Akkukapazitäten und -ladezeiten sind explodierende Akkus.

Daher sezte ich mich nicht in ein eAuto und empfehle es auch niemandem!

Sebastian Berger schrieb am 14.08.2019 um 11.30 Uhr:
Apropos explodierende Akkus in Fremdfahrzeugen wie im öffentlichem Verkehr:
kein Fahrgast kann wissen, wie der Akku gepflegt wird und in welchem Zustand er sich befindet. Das weiß wahrscheinlich nicht einmal der Fahrer selbst, denn das Fahrzeug muss an ein Diagnosegerät angeschlossen werden. Vorher muss der Akku völlig leergefahren- und vollständig aufgeladen werden. Man kann also auf Anhieb nicht erkennen, in welchem Zustand sich der Akku WIRKLICH befindet. Die Software kann vieles vorgauckeln, evtl. läuft da nur ein Video ab, der vorgauckelt, der Akku befindet sich in jenem und welchem Zustand. Also Leute, lasst Euch nicht für Dumm verkaufen!!!

Warum sollte ich viel Geld bezahlen für ein System in der Entwicklungsphase? Die Autohersteller beispielsweise verdienen kaum bis nichts für ein eAuto. Der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen kommt das sicher nicht zugute. Der Autoindustrie geht es jetzt schon nicht gut, ein Abwärtstrend ist zu erkennen und es fehlt nicht mehr viel und wir haben eine neue Rezession.
Erinnern sie sich noch vor rund 10 Jahren an die Fernseher mit "HDready"? Was für ein Quatsch! Entweder er kann HD oder er kann es nicht! So läuft das hier mit den eAutos. Wir werden ver+rscht!!!


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