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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019






Lübeck - St. Gertrud:

Ausfahrt zur Travemünder Allee jetzt doch einspurig

Im Dezember hatte der Bauausschuss die Umgestaltung der Travemünder Allee noch abgelehnt. Ein Grund: Die einspurige Verkehrsführung aus dem Gustav-Radbruch- Platz. Die Bauverwaltung sagte zu, die geplante Verengung nicht zu bauen. Das hat sie auch nicht. Dafür hat sie ihre Vorstellungen jetzt mit Markierungen umgesetzt.



SPD-Verkehrsexperte Ulrich Pluschkell störte sich bei der Vorstellung der Pläne im Dezember 2018 vor allem an der Einengung an der Zufahrt aus dem Gustav-Radbruch-Platz. Die einspurige Ausfahrt führe dazu, dass sich die Autos auf einem kurzen Stück einordnen müssen. Das führe zu Stau und blockiere auch die Roeckstraße.

Die Bauverwaltung reagierte und schrieb in die überarbeiteten Pläne, die von der Politik angenommen wurden: Der Gustav-Radbruch-Platz wird baulich nicht verändert, die geplante Einengung/Nase an der Ausfahrt Travemünder Allee/Am Burgfeld wird nicht gebaut (Kostenersparnis circa 10.000 Euro)." Auf den Umbau wurde tatsächlich verzichtet, aber nicht auf die einspurige Ausfahrt. Die wurde jetzt mit Markierungen umgesetzt. Wer zum Beispiel aus der Innenstadt oder der Falkenstraße kommt und in Richtung Travemünder Allee fahren möchte, kann jetzt nicht mehr die zweite Fahrspur nutzen.

Und auch bei den Parkplätzen blieb es nicht bei den angekündigten 23 Stellplätzen, die in Zukunft nicht mehr nutzbar sind. So ist der Parkstreifen vor der Schule nur zwei Meter breit und damit nur für Kleinstwagen nutzbar.

Unklar ist der Sinn des ganzen Umbaus. In Richtung Norden gibt es die wenig genutzte Straße "Am Burgfeld", die von Radfahrern genutzt werden kann, auf der Gegenseite wäre ein problemloser Zweirichtungsverkehr in der Straße "Jerusalemsberg" möglich, die mit wenigen Pollern und Verkehrszeichen zur reinen Fahrradstraße werden könnte.

Für die Ausfahrt in die Travemünder Allee steht jetzt doch nur eine Fahrspur zur Verfügung. Fotos: JW

Für die Ausfahrt in die Travemünder Allee steht jetzt doch nur eine Fahrspur zur Verfügung. Fotos: JW


Text-Nummer: 132254   Autor: VG   vom 14.08.2019 18.40

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 14.08.2019 um 19.09 Uhr:
Dadurch, das die rechte Spur NICHT mehr in die Travemünder Allee führt, ist ein angenehmer Nebeneffekt der, das sich weniger Rückstau zur Roeckstraße bildet. Diese war oft durch Rückstau versehen, die in die TA wollten. Ich finde die Lösung gut, solange der Verkehr in der TA auch abfließen kann und später nicht durch lange rote Ampelphasen wieder ein dicker Rückstau entsteht.

Bernd Feddern schrieb am 14.08.2019 um 22.01 Uhr:
...und wieder macht die "Verwaltung" was SIE will und hat die (...) Politiker* sauber ausgetrickst!!
Der zuständige "Chef" der Verwaltung läßt sich samt der BüScha an der Nase herumführen - tolle Stadtleitung und so eine exellente Führungskraft!!!!!

Und wer ist auf die GRÜN-Färbung des kurzen, idiotischen Stücks Fahrradweg in der Travemünder Allee gekommen? Vom "Parkplatz" nur für Smarts hochkant will ich gar nicht weiter reden. Nicht einmal mehr vor den Stadttoren will man Autos dulden.
Wartet es ab, die Quittung kommt!!!!!
Ich frage mich ernsthaft, wie (...) man sein muss, um solche mentalen Irrungen zu installieren????

Ich muss aber meine Meinung über Lübecks Stadtverwaltung revidieren:
Offenbar gibt es dort doch zumindest ein, zwei Schlauere mehr, als in der BüScha??? Bravo!!
Tja, liebe Lübecker, da kommt wohl noch so einiges auf euch zu!

Max Müller schrieb am 15.08.2019 um 09.30 Uhr:
...na, hat da jemand der Bürgerschaft mal wieder die rote Nase aufgesetzt :-):-)

Da sieht man mal wieder welche Autorität die Bürgerschaft hat.

horst schrieb am 15.08.2019 um 09.46 Uhr:
Ich verstehe die sogenannten "Experten" nicht.

Das unterbinden der zweispurigen Einfahrt in die TA wird zu mehr Stockungen führen.

Ein Rückbau von Mehrspurig auf Einspurig hat in meinem gesamten "Beobachtungsleben" noch NIE zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses geführt.

Das einzige, was bei solchen Maßnahmen verbessert wird ist die Anpassung an Verkehrsteilnehmer, die sich rücksichtslos bewegen, statt diese in Regress zu ziehen. Es ist halt einfacher, alle anderen einzuzuschränken als vernünftige Verkehrsüberwachung zu realisieren.

Eine zweispurige Abfahrt eines Kreisels oder ählicher Bauform wie der G-R-Platz mit anschießender Verengung auf eine weiterführende Spur hat genau den Zweck, daß die Vereinzelung NACH der Gefahrenstelle stattfindet und nicht Mitten drinn.

Innerhalb der Gefahrenstelle muß auf alles Gleichzeitig geachtet werden: Radfahrer, Fußgänger, Busse, anderer KFZ verkehr UND vor allem Rücksichtslose Radfahrer und Fußgänger.

Nun muß zusätzlich dazu die Sortierung auf Fahrstreifen innerhalb der Gefahrenstelle stattfinden. Dadurch wird der mögliche Fokus auf andere Gefahren deutlich eingeschränkt.

Einzelgefahren sollten möglichst getrennt beachtet werden können um etwaige Unfälle im Vorfeld zu minimieren. Dieser Umbau hingegen fördert eine höhrere Unfallquote.

Bsp.: wenn die Rad- und Fußweg-Querungen der Ein- und Ausfahrten jeweils eine Lang-Bus-Länge zurückgezogen sind, können Kraftfahrer hier allen Fokus auf diese Verkehrsteilnehmer lenken und erst danach wieder allen Fokus auf den KFZ-Verkehr im Kreisel bzw. G-R-Platz legen OHNE Angst auf rücksichtlose Fußgänger und Radfahrer mit Scheuklappen und Handy-Blick-Fortbewegung haben zu müssen.
NACH dem Rausfahren kann dann der Fokus wieder auf Querung der gleichen erfolgen und dann der Fokus auf Reißverschluß zur Vereinzelung.

Aber da immer wieder die Gemeinsame Verkehrsteilnahme nur in GEGNERISCHE Gruppen (statt wir sind gemeinsam unterwegs) aufgeteilt wird, kommt leider so etwas wie oben beschrieben raus.

Traurig...

Norbert Plams schrieb am 15.08.2019 um 12.23 Uhr:
Das ist ja schon ein paar Tage so, trotz Schulanfang habe ich bisher nicht gesehen, dass es Probleme gibt. Also alles gut, oder?

Interessengemeinschaft schrieb am 15.08.2019 um 13.07 Uhr:
...wäre doch super wenn man einen spendenfinanzierten gemeinnützigen Verein gründen würde und einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht gewinnen könnte, der regelmäßig die Hansestadt Lübeck vor das Verwaltungsgericht zieht.

Anders kommt man der Stadt glaube ich nicht bei. Es wird m.E. nur noch am Bürger vorbei geplant, hocheitlich Aufgaben fehlerhaft oder gar nicht ausgeführt, usw.

Traurig, wenn man nur auf dem Klageweg etwas erreichen kann.

K.Lukai schrieb am 15.08.2019 um 13.16 Uhr:
Na und? Ist doch wie immer in Lübeck: Der Schwanz wedelt mit dem Hund.

Burkhard Pansen schrieb am 15.08.2019 um 14.57 Uhr:
Wieder mal in der Heimatstadt, wieder komische Prioritäten erleben. Die Bürgersteige in der Beckergrube, vor dem Theater - grauenhaft lieblos, am Holstentor, diese unglaublich trashige Holstenstraße. Seit 40 Jahren unverändert. Keine Bäume, keine Bänke, Bürgersteige kaputt, mitten im Welterbe. Schade, mittlerweile abgehängte Region? Bitte nutzen Sie Chancen! Bündeln Sie Maßnahmen effektiv!

Norbert Plams schrieb am 15.08.2019 um 15.29 Uhr:
@Interessengemeinschaft (warum aich immer Sie sich hinter einem solchen Namen verstecken):

"Traurig, wenn man nur auf dem Klageweg etwas erreichen kann." - was genau gibt es denn wegen dieser Umgestaltung zu klagen?

Norbert Plams schrieb am 15.08.2019 um 16.11 Uhr:
@ horst: "Aber da immer wieder die Gemeinsame Verkehrsteilnahme nur in GEGNERISCHE Gruppen (statt wir sind gemeinsam unterwegs) aufgeteilt wird, kommt leider so etwas wie oben beschrieben raus.

Traurig..." - Sie selber beschreiben ausschließlich Radfahrer und Fußgänger als "rücksichtslos", Autofahrer entsprechend nicht. Und das mehrfach in Ihrem Kommentar. Habe ich da etwas falsch verstanden oder passt da etwas nicht zusammen?

Max Müller schrieb am 15.08.2019 um 16.32 Uhr:
@Norbert Plams...das mit dem Klageweg kann ich aber auch nachvollziehen. Wenn ich hier regelmäßig lese, was die Bürgerschaft alles beschließt und sich die Stadt einfach darüber hinwegsetzt, dann finde ich den Vorschlag überdenkenswert.

Im Umkehrschluss könnte die Bürgerschaft sonst auch abgeschafft werden.

Manfred Stein schrieb am 15.08.2019 um 17.27 Uhr:
horst@
"OHNE Angst auf rücksichtlose Fußgänger und Radfahrer mit Scheuklappen und Handy-Blick-Fortbewegung haben zu müssen."
Das was Sie beschreiben trifft zu 90 % auf Autofahrer zu, rücksichtslosere Verkehrsteilnehmer gibt es wohl kaum aus meiner persönlichen Sicht.


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