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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 23. August 2019






Lübeck:

Kompetenzzentrum für KI in der Medizin geplant

Ein Forschungsverbund unter der Leitung der UniTransferKlinik Lübeck bewirbt sich im Wettbewerb "Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie um die Einrichtung eines KI-Kompetenzzentrums für die Medizin.

Das Projekt und den entsprechenden Förderantrag stellten die Universitäten Lübeck, Kiel, Hamburg und Bremen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz mit Unterstützung der Landesregierungen von Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen heute in Kiel vor. Es geht um ein Fördervolumen von rund 10 Millionen Euro. An dem Konsortium sind vier Hochschulen, zwei Forschungseinrichtungen, 12 Unternehmen und zwei Kliniken aus Norddeutschland beteiligt. Das Konzept "KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme" (KI-SIGS) will dem, mit der Digitalisierung einhergehenden Strukturwandel von Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft Rechnung tragen.

Die zunehmende Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft, Medizin und Medizintechnik lässt die Anzahl an großen, heterogenen, komplexen und teileise unstrukturierten Datensätzen in allen Bereichen der Lebenswissenschaften rasant ansteigen. Diese Daten bergen großes Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme und adaptive selbstlernende KI-Technologien. "Wir wollen mit KI-SIGS das hervorragende norddeutsche Ökosystem für Gesundheitstechnologie auf KI ausrichten. Auf der Plattform werden wir Austausch und Dienstleistungen anbieten, um KI in der Medizin effizient in die Krankenversorgung zu bringen. Wir haben dazu ein umfassendes Forschungsprogramm mit neun initialen Innovations- und Anwendungsprojekten, die das Gesundheitssystem breit abdecken", erläutert Professor Stefan Fischer, Vizepräsident für Transfer und Digitalisierung, der Universität zu Lübeck.

"Es sollen zum Beispiel neue Arten von intelligenten Robotern und virtuellen Agenten für die Rehabilitation realisiert und gemeinsam mit Therapeuten und Patienten erprobt werden. Darüber hinaus werden die Themen Datenschutz, Datensicherheit und Privatsphäre bearbeitet, die gerade für die sensitiven medizinischen Daten von besonderer Bedeutung sind", erläutert Prof. Frank Steinicke, verantwortlich für die Forschung zur Mensch-Computer-Interaktion am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg.

Für das Land Schleswig-Holstein ist auch der internationale Blick im Projekt wichtig: "Unser Anspruch ist, im Bereich der Gesundheitswirtschaft weltweit in der ersten Liga zu spielen. Die Voraussetzungen, die die Partner aus Wissenschaft, Industrie und Kliniken - unterstützt durch die Regierungen der drei Länder – bieten, sind hervorragend und versprechen einen Innovationsschub für die deutsche Wirtschaft insgesamt", sagt der Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei der Landesregierung Schleswig-Holstein Dirk Schrödter. Der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Dr. Oliver Grundei ergänzt: "Dieses Projekt hat für den gesamten Wissenschafts- und Forschungsstandort Schleswig-Holstein hohe Signalwirkung. Es eröffnet nicht nur neue Perspektiven für die interdisziplinäre Zusammenarbeit, sondern auch für die Kooperationsmöglichkeiten mit der Wirtschaft und über Ländergrenzen hinweg."

Morgen, am 16. August 2019, wird der Förderantrag für die Einrichtung eines norddeutschen Kompetenzzentrums in der Medizin KI-SIGS offiziell eingereicht. Die Fördersumme beträgt rund 10 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren.

Das Konsortium im Überblick:

Konsortialführer:
UniTransferKlinik GmbH, Lübeck

Hochschulen:
Universität Bremen (UB)
Universität Hamburg (UHH)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
Universität zu Lübeck (UzL)

Forschungseinrichtungen:
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Bremen
Fraunhofer MEVIS, Bremen (MEVIS)

Unternehmen:
Cellmatiq, Hamburg
Dräger, Lübeck
Gesundheit Nord, Bremen
Hugo Rost, Kiel
Image Information Systems, Rostock
mbits, Heidelberg
Philips, Hamburg
apoQIar, Hamburg
Söring, Hamburg
Advanced Bionics, Hannover
Stryker, Kiel
szenaris, Bremen

Kliniken:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)

An dem Konsortium sind vier Hochschulen, zwei Forschungs-einrichtungen, 12 Unternehmen und zwei Kliniken aus Norddeutschland beteiligt.

An dem Konsortium sind vier Hochschulen, zwei Forschungs-einrichtungen, 12 Unternehmen und zwei Kliniken aus Norddeutschland beteiligt.


Text-Nummer: 132275   Autor: Uni. HL/Red.   vom 15.08.2019 13.43

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Kommentare zu diesem Text:

Lles,werner vermutet Hintergrund-Arbeit schrieb am 16.08.2019 um 07.07 Uhr:
...von Frau Prof. Dr.med. Claudia Schmidtke (CDU)
Gegebenen
falls
Danke !von
007 um 7 007 Uhr


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