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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 18. November 2019






Lübeck - Moisling:

Wildschweine: Lübeck plant Drückjagd

Besonders im Stadtteil Moisling gibt es zunehmend Beschwerden über Wildschweine, die auch in den Vorgärten unterwegs sind. Die Stadtverwaltung hat deshalb ein Treffen von Jägern und Förstern angesetzt. Das Ziel: Die Jagd soll verbessert werden.


In Schlutup und Moisling inzwischen ein gewohntes Bild: Nachts kommen die Wildschweine auf der Suche nach Nahrung bis an die Häuser und verwüsten die Gärten. Foto: Karl-Udo Schmitz

Wie groß der Bestand an Wildschweinen in Lübeck ist, zeigt ein Blick in die Statistik. Im Jahr 2017 wurden 598 Wildschweine erlegt. Viele Bewohner besonders in Schlutup und Moisling haben inzwischen Angst vor den Tieren. So berichtet Karl-Udo Schmitz von der Mietervereinigung "Müllergrund 1" von häufigen nächtlichen Besuchen von bis zu 300 Kilogramm schweren Keilern. Die Anwohner schützen ihre nur ein Meter hohen Balkons inzwischen mit Paletten.

Die Polizei kann den Anwohnern nicht helfen. "Wir kommen bei Gefahr für Leib und Leben", so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. Für andere Maßnahmen sei der Stadtjäger zuständig.

"Verantwortlich für die Bejagung der Wildschweine sind die Jagdausübungsberechtigten und Pächter der jeweiligen Reviere", sagt auch Nicole Dorel, Sprecherin der Stadtverwaltung. "Die Bejagung in den befriedeten Stadtrandgebieten gestaltet sich aufgrund des hohen Gefahrenpotentials beim Einsatz von Schusswaffen leider sehr schwierig."

Wulf-Heiner Kummetz, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, berichtet, dass es keinen dramatischen Anstieg des Wildschweinbestandes gibt. Mit Essensresten auf dem Kompost und fehlenden Zäunen würden viele Anwohner die Tiere anlocken. Für ihn wird das Thema aktuell übertrieben.

Mitte September wird mit den Stadtjägern, den Revierförstern sowie angrenzenden Jagdrevieren eine Besprechung stattfinden, um eine effektiveres Jagdmanagement zu etablieren, zum Beispiel gemeinsame Drückjagden.

"Auf jeden Fall sollten die Wildschweine nicht angefüttert werden, das machen leider einige Leute", so Dorel. "Außerdem finden die Sauen viel zu fressen in den Gärten und auf Komposthaufen, die nicht wildschweinsicher eingezäunt sind. Mülleimer an den Spazierwegen dienen leider auch als interessante Futterquellen."

Das Füttern von Wildschweinen kann mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro geahndet werden.

Die Stadt will die Population von Wildschweinen jetzt mit Drückjagden reduzieren. Foto: JW

Die Stadt will die Population von Wildschweinen jetzt mit Drückjagden reduzieren. Foto: JW


Text-Nummer: 132466   Autor: VG   vom 25.08.2019 17.00

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