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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 13. November 2019






Kreis Segeberg:

Travemündes König regierte in Hartenholm

Das Spektakel des vergangenen Jahres konnte wiederholt werden. Das 'Werner Rennen' auf der Hartenholmer Landebahn scheint sich für Fans und Motorsportler zu einem festen Ereignis zu etablieren. Nach der heiligen Messe in Wacken noch mal ein bisschen gute Laune, gute Bands bei schönem Wetter und reichlich gekonntes Geblödel der Hauptakteure.



Röttger Feldmann, der große Sohn Travemündes, präsidierte diesmal hoch oben auf dem Schmähturm des vergangenen Jahres als 'König' über dem Festivalgelände. Sein Kumpel Holgi lederte indessen auf der Rennstrecke mit seinem roten Porsche einen Herausforderer nach dem anderen ab. "Die haben mich ganz schön eingespannt, die Burschen," meinte er locker und dabei war er in diesem Jahr nicht einmal der Haupt-Act. Die Traditionsgegner 'Werner' und Holgi hatten sich in diesem Jahr einmal aus dem Verkehr gezogen, um dem Rennen 'Andy Feldmann gegen Konny Reimann' den gebührenden Platz einzuräumen.


Beide haben sich dann auch daran gemacht, die Hauptakteure würdig zu vertreten. Andy Feldmann hatte die großartige Idee, einem wunderschönen Rennwagen von 1932 wieder zur Geltung zu verhelfen, dem V8 Hot-Rod Koslovsky, an dem er monatelang gebastelt, geschraubt und gelötet hat. Es hat sich gelohnt. Der Wagen ist ein Schmuckstück geworden. Ob er genau so gut fährt, wie er aussieht, da war man sich im Andy Feldmann Lager nicht so absolut sicher.



Der bei der Menge äußerst beliebte Konny Reimann hatte auch so seine Probleme und Bedenken. Er war reichlich angefressen, weil sein 'Chevy Chevelle' mit aufgeschraubtem Surfbrett auf dem Dach von Donald Trump's Zollbeamten keine Ausfuhrgenehmigung bekommen hat. Die Schleuder hing in Los Angeles beim Zoll fest. Ein grüner Buick mit 400 PS wurde in aller Schnelle als Ersatzfahrzeug für Reimann aufgetrieben. Was soll man machen?


Vor dem Start gab es noch eine Ehrenrunde.

Dann ging es auf die Achtelmeile. Das sind 201,17 Meter und damit eine fast rekordverdächtig kurze Rennstrecke. Auch Holgi, der die Distanz im letzten Jahr gegen das Horex-Motorrad gefahren hat meinte, eine viertel Meile, also die doppelte Distanz, sollte es im Grunde schon gerne sein. Ist wohl nicht möglich wegen der ganzen Sicherheitsbestimmungen und Auflagen, unter denen das Rennen in der heutigen Zeit überhaupt nur abgehalten werden kann.


Röttger, Petra und Andy Feldmann.

Insofern war es ein Gefühl wie bei einem Auftritt von Usain Bolt, als es dann endlich losging. Nach 9,312 Sekunden war alles vorbei. Andy Feldmann konnte in seinem Koslovsky-Schmuckstück die Partie für sich entscheiden, und Konny Reimann musste den Weg in die Schlammgrube antreten, in die er dann auch beherzt eintauchte. Das hat bei Werners Tradition. Der Loser wird noch einmal zusätzlich gedemütigt, damit der Spaß auch so richtig rund wird.

Dann verläuft sich wieder alles auf der großen Plaza, zu einer der zahlreichen Bühnen auf dem Gelände. Das Programm kann sich sehen lassen. Besonders auf dem 'Kesseldrom' traten Top Acts wie Scooter, Altstar Kim Wilde, The BossHoss und Böhse Onkelz auf.

Die Stimmung wurde von allen als relaxed und sehr entspannt empfunden. Alles war von Holger Hübners eingespielter Wacken-Crew bestens organisiert, das Verkehrskonzept klappte vorzüglich und die Polizeikontrollen auf Alkohol am Steuer und Drogen wurden von den Festivalbesuchern mit großem Verständnis akzeptiert.

Von den Wohnmobilisten wird das Festival zunehmend als Campingevent im Norden mit erstklassigem Entertainment wahrgenommen. Viele Familien hatten großen Spaß auf dem Gelände, weil auch für alle Altersgruppen etwas angeboten wurde, und der begleitende Motorsport in seiner Artistik zum Teil faszinierend war. Traurig daher, dass die Polizei jetzt nach zwei Vergewaltigern fahndet, die früh am Sonntagmorgen eine Frau auf dem Weg zur Toilette angefallen haben. In einer 'Stadt auf Zeit' mit 40.000 Bürgern passieren bei aller Vorsorge eben auch unerwünschte Dinge. Sachdienliche Hinweise dazu bitte an die Polizeidienststelle in Bad Segeberg.

Im O-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Röttger Feldmann.

Andy erhielt letzte Instruktionen vor dem Start des Rennens. Fotos, Video: Harald Denckmann

Andy erhielt letzte Instruktionen vor dem Start des Rennens. Fotos, Video: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 132605   Autor: Harald Denckmann   vom 01.09.2019 17.51

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