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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 17. September 2019






Lübeck - Innenstadt:

Viel Applaus für die Nacht der Chöre im Dom

Zu einer "Nacht der Chöre" hatte der Evangelische Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg am Samstagabend in dem Lübecker Dom geladen. Ein straffer Ablaufplan lag der Veranstaltung zugrunde, und der wurde sogar eingehalten. Für manchen Besucher war die Vielfalt des musikalischen Angebots verblüffend. Die Musik in der Kirche bestand nämlich nicht nur aus Kirchenmusik, und auch Posaunenbläser waren dabei.

Pröpstin Petra Kallies wies in der Begrüßung daraufhin, dass im Kirchenkreis etwa 3000 Sänger und Sängerinnen aktiv sind. Hinzu kämen knapp tausend Kinder. Natürlich konnte nicht der Versuch unternommen werden, alle Chöre auftreten zu lassen. Einen Querschnitt und Überblick gab des dennoch.

Eigens für diese Chornacht war ein Projektchor aufgestellt worden, den die beiden Kreiskantoren zu Beginn abwechselnd leiteten, Ulrike Borghardt-Sohns aus Lauenburg und Klaus Eldert Müller aus Lübeck. Die Stücke von sechs Kirchenkomponisten wurden nicht durch Beifall unterbrochen. Das wurde anders, als der Lübecker Gospel- und Popchor unter Leitung von Peter Wolff folgte. Nach "Summertime" von George Gershwin brandete Applaus auf, und das blieb so bis kurz vor Schluss. Für viele war das spontaner Ausdruck der Freude, andere hätten insbesondere geistlichen Gesängen gern noch etwas in Ruhe nachgespürt.

"Seriöses", das heißt sakrale Musik, wechselte mit unterhaltsamen Stücken. Sie sei verblüfft und begeistert, was in diesem schönen Raum alles möglich sei und zur Wirkung komme, sagte Kreiskantorin Ulrike Borghardt-Sohns, die zusammen mit ihrem Lübecker Kollegen Klaus Eldert Müller auch als Moderatorin durch die Nacht führte.

An zwei Stellen des Programm war gemeinsames Singen des Publikums angekündigt, geleitet von zwei neuen "Popkantoren", Nathanael Klaes (Piano) und Christoph Liedtke (Schlagzeug). Das klappte beim ersten Mal nur bedingt, weil außer der Vorsängerin Katharina Schwerk niemand die Stücke kannte. Zu vorgerückter Stunde wurde es besser. Mit verteilten Notenblättern konnte ein Sologesang vierstimmig vom Publikum untermalt werden.

Aus dem Lauenburgischen kamen die Posaunenbläser, die unter Leitung von Daniel Rau fünf Komponisten präsentierten. Im weiteren Verlauf gab es Auftritte aus St. Aegidien (Jugendchor und Bach-Chor) unter Leitung von Eckhard Bürger, des Kirchenchores Breitenfelde (Leitung Eugen Glaser-Riegler), des Ensembles Vocappella (Peter Wolff) sowie der Bodelschwingh-Kantorei (Rebecca Poesch).

Zum Schluss hörte man zwei "Chöre im Dialog", nämlich den Domchor unter Klaus Eldert Müller und den Kammerchor Capella St. Marien von Johannes Unger. Dieser Ausklang mit besonders anspruchsvollen Werken konnte wieder in Ruhe genossen werden, mit einem großen Applaus erst am Ende des Blockes.

Der Kirchenkreis hatte am Samstagabend zu einer Nacht der Chöre in den Dom eingeladen. Foto: AE

Der Kirchenkreis hatte am Samstagabend zu einer Nacht der Chöre in den Dom eingeladen. Foto: AE


Text-Nummer: 132755   Autor: Artur Erdmann   vom 08.09.2019 09.06

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