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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 12. November 2019





HLsports

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Lübeck:

Handball: VfL holt einen Punkt in Hüttenberg

Am Samstag war der VfL Lübeck-Schwartau in Hüttenberg zu Gast. Das Ergebnis: 22:22. Ist das nun ein gewonnener oder verlorener Punkt? Die Antwort bleibt offen. Man muss aber wohl bilanzieren, dass der jeweilige Punkt für beide Mannschaften verdient war.

Dabei begann der VfL sehr dynamisch. Dadi Runarsson eröffnete das Spiel mit seinem 0:1 in der ersten Minute. Und bereits nach 15 weiteren Minuten waren die 840 Zuschauer, die es überwiegend mit dem TVH hielten und vorhatten, das Sportzentrum Hüttenberg in einen Hexenkessel zu verwandeln, verstummt. 3:7 stand es da bereits aus Sicht der Gastgeber, die einfach kein gutes Rezept fanden, um die Lübecker Deckung oder den dahinterstehenden Dennis Klockmann (am Ende 13 Paraden, 38 %) zu überwinden. Es entstand Gesprächsbedarf: Auszeit durch TVH-Trainer Frederick Griesbach.

Auf der anderen Seite war es das variable Spiel des VfL Lübeck-Schwartau, das ihm immer wieder Möglichkeiten eröffnete. Die Folge waren Tore aus allen Rückraumpositionen, von Links- und Rechtsaußen. So war der VfL nicht auszurechnen und konnte die Führung über 4:9 (19.) bis zur 27. Minute auf 6:11 ausbauen. Das war eine absolut souveräne Vorstellung der Ostholsteiner und sie beherrschten ihren Gegner nahezu nach Belieben. Lediglich Nikolai Weber, Torhüter des TV Hüttenberg, hielt das Ergebnis in einem erträglichen Rahmen und seine Mannschaft damit im Spiel. Halbzeitstand: 9:12. Der VfL Lübeck-Schwartau war die dominierende Mannschaft, jederzeit in der Lage, im Angriff erfolgreiche Lösungen zu kreieren, und stand in der Abwehr sehr sicher.

Die zweiten 30 Minuten begannen wie die ersten endeten. Schwartau war bestimmend und hatte einige Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Jetzt aber war auch Hüttenberg couragierter und es begann die Zeit des Björn Zintel. Der Rückraum-Linke der Gastgeber drehte auf und war von der Schwartauer Abwehr kaum noch zu stoppen. Die Folge: Sieben seiner neun Tore warf er in der zweiten Halbzeit.

Das Spiel drohte aus Schwartauer Sicht zu kippen. Bezeichnend dafür war die Reaktion der Gastgeber beim Stand von 12:14 und einer Auszeit von Piotr Przybecki: Der TV Hüttenberg feierte diese wie einen Sieg und schnupperte endgültig Morgenluft! Und auch die Halle erwachte zu neuem Leben. Sie trug jetzt ihren Teil dazu bei, dass der TVH wieder an seine Heimstärke, vor der Przybecki seine Mannschaft noch vor dem Anwurf eindrücklich gewarnt hatte, zu glauben schien.

Der Druck war insbesondere dem jungen Rückraum der Schwartauer anzumerken. Jetzt war es der VfL, der sich im Angriff schwertat, und es kam, wie es kommen musste. In der 46. Minute glichen die Hessen zum 15:15 aus. Ausgeglichen war in dieser Phase auch die Verteilung von Glück und Pech. Auf der einen Seite warf Fynn Gonschor den Ball an den Pfosten, von wo er aber an die Wade von Nikolai Weber prallte und über die Linie trudelte (15:18, 51.). Auf der anderen Seite hielt Dennis Klockmann einen Tempogegenstoß. Der Abpraller landete aber bei Mubenzem, und dieser schloss zum 18:18 ab (53.). Spannung pur!

Und die Schlussphase hielt noch mehr bereit: In der 56. Minute war der VfL wieder obenauf, Finn Kretschmer (mit sieben Toren erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft) und Fynn Gonschor brachten ihre Farben mit 20:21 nach vorn. Aber Hüttenberg gab sich nicht geschlagen. Trainer Griesbach entschlossen in seiner letzten Auszeit: "Wir holen uns diesen Punkt!" Und seine Hoffnung bekam Nahrung: Seiner Mannschaft wurde ein 7-Meter zugesprochen. Erneut Björn Zintel trat an und erzielte den Ausgleich für den Gastgeber zum 21:21. Der VfL allerdings wollte den Sieg unbedingt und zeigte Moral. Mit viel Willen erkämpften sich die Lübecker ebenfalls noch einen letzten Strafwurf, den Thees Glabisch zum 21:22 vollstreckte. Aber der TVH kam noch einmal zurück, erzielte Sekunden vor dem Abpfiff das 22:22 durch Tobias Hahn. Punkteteilung!

Für den TV Hüttenberg, der diesen Teilerfolg wie einen Sieg feierte, fasste Neuzugang Hendrik Schreiber das Spiel zusammen: "Die Punkteteilung ist am Ende gerecht. Nikolai Weber hat uns in der ersten Hälfte im Spiel gehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir den Angriff der Schwartauer früher angenommen. Wir sind auch noch mehr über den Kampf und die Emotionen gekommen. Dadurch lief es dann auch im Angriff etwas einfacher."

Die Lübecker brachten einen Punkt aus Hüttenberg mit.

Die Lübecker brachten einen Punkt aus Hüttenberg mit.


Text-Nummer: 132756   Autor: VfL/red.   vom 08.09.2019 09.12

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