Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 17. September 2019






Lübeck:

IG Metall: Unmut bei Dräger-Azubis

Die Pläne des Dräger-Konzerns zur Umstrukturierung sorgt bei den Auszubildenden für Unmut, berichtet die IG Metall. Neben dem Abbau von Arbeitsplätzen und einem Einkommensverzicht für die nächsten drei Jahre sollen Auszubildende nicht mehr - wie bisher üblich - nach der Ausbildung unbefristet übernommen werden.

Auch die Zahl der neuen Auszubildenden soll in den nächsten Jahren sinken. Vor dem Haupttor wurde am Montag ein entsprechendes Banner gespannt. Es musste auf Wunsch des Werkschutzes wieder abgenommen werden.

"Während überall der Fachkräftemangel beklagt wird, will Dräger den eigenen Auszubildenden und dualen Studenten eine unbefristete Übernahme verweigern. Viele Auszubildende haben sich erst durch die versprochene unbefristete Übernahme bei Dräger beworben beziehungsweise entschieden. Mit dem Blick auf die Demografie bei Dräger müssten eigentlich schon 140 Auszubildende und nicht wie bisher 85 ausgebildet werden. Zukunftsorientierung geht anders!", sieht Jan Beckmann, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Dräger die vorgestellten Pläne der Geschäftsführung kritisch.

"Die jungen Kolleginnen und Kollegen setzen damit ein Zeichen und machen dem Vorstand deutlich, dass Sie seine Pläne so nicht mittragen", sagte Hendrik Matz, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Lübeck- Wismar.

Die Azubis hatten am Montagmorgen ein Banner vor dem Werk aufgehängt. Foto: IG Metall

Die Azubis hatten am Montagmorgen ein Banner vor dem Werk aufgehängt. Foto: IG Metall


Text-Nummer: 132791   Autor: IG Metall   vom 09.09.2019 14.35

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.



Kommentare zu diesem Text:

Claus Stasch (eMail: cws@stasch-haustechnik.de) schrieb am 09.09.2019 um 16.33 Uhr:
Eine Ausbildung im Handwerk ist eine gute Alternative

Andre Wranka schrieb am 09.09.2019 um 16.45 Uhr:
Soweit mit bekannt ist, endet die Ausbildung mit der bestandenen Prüfung und somit das Arbeitsverhältnis.
Übernahmen sind da ein Entgegenkommen der bisherigen Lehrfirma. Wer daher bereits während der Ausbildung einen Arbeitsvertrag für die Zeit nach der Ausbildung abgeschlossen hat, wird somit dann als Facharbeiter oder Angestellter beschäftigt.
Wer so einen Vertrag nicht hat, ist somit nach der Ausbildung Arbeitssuchender. Wo steht,daß man nach Beendigung der Ausbildung einen Anspruch auf einen Arbeitsplatz hat?
Daher ist die Kritik unberechtigt. Außerdem kann auch Dräger nicht wissen, wer nach der Ausbildung studieren will. Man muß sich dort dann schon selbst bemühen und tätig werden. Nicht die Gewerkschaft, der Kindergarten, oder sonstwer.

andre wranka schrieb am 09.09.2019 um 20.46 Uhr:
@Gerhild Michel
Wenn dies vertraglich vereinbart wurde , oder Bestandteil der Tarifverträge ist, kann man dies einklagen. Dann nützt ein Plakat oder Banner wenig. Ich stelle immer fest,daß die Mehrheit der Jugendlichen lieber studieren wollen, oder ihnen die Arbeit ander Werkbank oder Maschine zu schmutzig ist. Am PC ist es so schön interessant und der AG hat nicht wirklich Kontrolle über das Arbeitsvolumen. Wer will heute in der digitalen Welt noch sagen, "ich bin Schrauber?"
Ich befürchte bei zu starkem Gegenwind immer eine Gegenreaktion der Betriebe, die Verträge aufkündigen können oder aus dem Arbeitgerberverband austreten könnten. Dann würden ganz andere Zeiten für die Arbeitnehmer anbrechen. Die Medaille hat immer zwei Seiten.

Bernhard H. schrieb am 09.09.2019 um 20.51 Uhr:
Ich verstehe das Problem nicht.
Seit Jahren leben die Menschen in der freien Marktwirtschaft wie die Könige. Speziell in großen Konzernen.

Den Menschen in kleineren Betrieben geht es immer schlechter.

Bei den Beamten wird gespart.

Und jetzt wo die großen Konzerne etwas umstrukturieren müssen, jammern gleich alle herum.

(...)

Jasmin B. schrieb am 10.09.2019 um 10.13 Uhr:
Interessant wie hier kommentiert wird und sich alle auf die Seite des Konzerns stellen.
Aber ist ja auch nicht die eigene Zukunft an der gesägt wird.

Ob Anspruch oder nicht, wenn die Übernahme Entscheidungskriterium für den Azubi war, den Ausbildungsplatz bei Dräger zu nehmen oder eben einen anderen Ausbildungsplatz, dann ist das sehr wohl Gejammer wert.
Sonst wäre möglicherweise ein anderer Betrieb bevorzugt worden und Dräger nur auf Platz 2, oder 3 oder 4 oder auch überhaupt nicht interessant.

Nicht jeder wählt seinen Beruf nach der persönlichen Erfüllung, wo Geld und Sicherheit keine Rolle spielen.

L.Aureo@gmx.net schrieb am 10.09.2019 um 10.25 Uhr:
Ob des im freien Fall befindlichen demografischen Wandels

...empfinde ich die Vorstandsentscheidung gegenüber den Werksstudenten und Azubis als MAXIMAL mangelintelligent.
Da versucht m.E. jemand die kurze Konjunkturelle zur kurzfristigen Gewinnoptimierung zu nutzen!

Ganz Deutschland sucht -angeblich- händeringend nach jungen Fachkräften

..und das Dräger-Management KLATSCHT den Firmeneigenen ins Gesicht!

Fällt dem Board NIX sinnvolleres dazu ein!?

Olaf S. schrieb am 10.09.2019 um 15.07 Uhr:
1) Niemals nicht hat euer Arbeitgeber eine Übernahme nach der Ausbildung GARANTIERT. Schon gar nicht, bevor ihr überhaupt angefangen habt. Ihr habt darauf vertraut, dass es schon so sein wird wie in vielen vergangenen Jahren zuvor.

2) Die Ausbildung gibt euch das Rüstzeug für die ersten Schritte im erlernten Beruf. Im dualen Studium lernt ihr wissenschaftlich zu arbeiten und die Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden (so die Theorie).

Damit erfüllt der Arbeitgeber seine "Pflicht", Fachkräfte auszubilden anstatt sie zu importieren. Der Rest liegt an euch.

Ich kann verstehen - es ist bequem zu bleiben. Aber tut euch selbst einen Gefallen und lernt andere Unternehmen kennen und macht Erfahrungen. Ihr profitiert dadurch ungemein. Und wenn ihr dann irgendwann zurückkehren wollt, habt ihr auch bessere Voraussetzungen bei Gehaltsverhandlungen. Es ist heute ungemein selten geworden, dass man vom Azubi bis zur Rente in einem Unternehmen bleiben kann.

Was ich damit sagen will: Begreift es als CHANCE, wenn ihr nicht übernommen werdet.

M.Müller schrieb am 11.09.2019 um 13.01 Uhr:
Die unbefristete Übernahme wurde im Tarifvertrag zwischen Dräger und der IG Metall festgelegt. Ob man sie in Anspruch nimmt, oder lieber nach der Ausbildung weggeht, um zu studieren oder in ein anderes Unternehmen ist dann Sache des Azubis aber die Übernahme muss Dräger laut dem Vertrag auf Wunsch gewähren.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.