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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 18. September 2019






Lübeck:

Kulturausschuss diskutierte über das Lübecker Theater

Über die Situation des Lübecker Theaters diskutierten am Montagnachmittag die Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Denkmalpflege. Passend zum Thema traf man sich im Studio der Kammerspiele in der Beckergrube, denn vom Theater bestand das Angebot einer Führung im Anschluss an die Sitzung. Große Neuigkeiten konnten nicht verkündet werden. Die Finanzlage ist und bleibt schwierig.

Neben inhaltlichen Fragen zur Theaterarbeit ging es immer wieder um die Finanzen, vor allem um den Beitrag des Landes. Theaterdirektor Christian Schwandt hatte darauf hingewiesen, dass er durch Landesgesetz verpflichtet sei, überall Mindestlöhne zu zahlen, dass der Anteil Lübecks am Kommunalen Finanzausgleich sich jedoch nicht erhöht habe. Vor zehn Jahren, so Schwandt, habe das Land neun Millionen Euro gezahlt, die Hansestadt sieben Millionen. 2019 zahle das Land zehn Millionen, Lübeck müsse ebenfalls zehn Millionen aufbringen, und das werde zum Ausgleich nicht reichen.

Man müsse mehr Druck ausüben, fordert CDU-Mann Hermann Junghans und handelte sich den Hinweis ein, dass er bei seiner Partei in Kiel anfangen könne. Kultursenatorin Kathrin Weiher riet zur Zeit dringend von neuem Druck ab. Eine Lübecker Delegation sei bei Kultusministerin Prien in Kiel gewesen. Weiher: "Das Ganze ist im Prozess. Wir sollten gemeinsam mit den anderen Theatern vorgehen. Wir haben uns auf ein konstruktives Vorgehen geeinigt." Das Ergebnis sollte abgewartet werden. Schwandt wies darauf hin, dass es extrem kompliziert sei, den Kommunalen Finanzausgleich zu ändern, weil Landkreise und Gemeinden sich vehement dagegen wehren.

Der Theaterdirektor hatte im ersten Teil seiner Ausführungen erklärt: "In Lübeck ist das Theater unverzichtbar." Die Theater im Lande – Kiel, Lübeck, Landestheater – seien Leuchttürme, Treffpunkte der Bürger. Seit der Antike sei Theater mit Demokratie verbunden. Dem Argument, dass nur 20 bis 25 Prozent der Bürger einer Kommune ins Theater gehen, hielt Schwandt entgegen, dass dies Menschen seien, die sich auch anderswo in der Gesellschaft engagierten und einbrächten. Und: "Sie wählen so gut wie nie Extremisten."

Gefragt wurde bei den als Gäste anwesenden Theatermitarbeitern nach der sozialen Herkunft der Besucher, nach Jugend- und Seniorenarbeit. Erstaunt nahm mancher zur Kenntnis, dass es nicht nur ein Schüler-, sondern inzwischen auch ein Azubi-Abo gebe.

Der Kulturausschuss der Bürgerschaft beschäftigte sich am Montag mit der Lage des Theaters Lübeck. Foto: Sidney Smith/Theater Lübeck

Der Kulturausschuss der Bürgerschaft beschäftigte sich am Montag mit der Lage des Theaters Lübeck. Foto: Sidney Smith/Theater Lübeck


Text-Nummer: 132799   Autor: TD   vom 09.09.2019 20.21

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