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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 22. Oktober 2019






Lübeck:

Klimastreiktag in Lübeck: Pröpstin Kallies möchte mitgehen

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung stehen seit langem auf der Agenda der Kirchen. Aber reicht das? Am Freitag, dem 20. September, rufen weltweit Jugendliche zum globalen Klimastreik auf – auch in Lübeck. Pröpstin Petra Kallies wird mitgehen.

Petra Kallies und Frauke Eiben, Pröpstinnen im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, sagen: "Auf einer endlichen Erde kann es kein unendliches Wachstum geben. Wir alle sind gefordert, uns mehr zu engagieren. Es ist Zeit für einen Haltungswechsel von einem "immer mehr" zu einem "genug".

Der Klimastreik beginnt um 11.15 Uhr auf dem Vorplatz der MuK und wird gegen 13.15 Uhr beim Buniamshof erwartet. Geplant ist, dort erst weiterzugehen, wenn die Staffelläufe beendet sind. "Wir sind sehr froh über den Nachdruck, mit dem die Jugendlichen deutlich mehr Engagement für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit fordern. Es ist höchste Zeit, dass sich was dreht."

Pröpstin Frauke Eiben engagiert sich seit Jahren im Bereich weltweite Ökumene. "Insbesondere in Europa und in den USA lassen wir uns vom Wachstumsgedanken leiten", hat sie beobachtet. "Die Auswirkungen dieser Haltung lassen sich nun nicht mehr ignorieren. Die Erde ist erschöpft. Menschen müssen aus ihrer Heimat fliehen; weil Ernten ausbleiben, weil Wasser knapp ist oder weil Kriege um Ressourcen geführt werden."

Der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg bemüht sich intensiv um das Thema Klimaschutz. Er nutzt seit Jahren die Möglichkeit von Car-Sharing bei Statt-Auto und kauft ökofair Kaffee, Kekse, Wasser und Papier. Viele Dienstfahrten werden mit einem der drei Dienstfahrräder abgeleistet, die allen MitarbeiterInnen zur Verfügung stehen. 2017 wurde ein Klimafonds eingerichtet, der Gemeinden oder Dienste und Werke bei energetischen Maßnahmen unterstützt. Dieses Engagement soll in den kommenden Jahren, besonders in den Bereichen Mobilität und Gebäudebewirtschaftung, verstärkt werden.

"Wir tun meiner Meinung nach längst noch nicht genug", sagt Petra Kallies. "Vielleicht liegt das auch daran, dass viele Entscheider in der Lebensphase sind, in der die Ideale der Jugend dem Prinzip der Machbarkeit zum Opfer fallen?" Bei allen Strukturmaßnahmen, die im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg in den nächsten Jahren anstehen, wird daher die Frage nach der Nachhaltigkeit immer ganz oben auf der Liste stehen. "Es ist unser besonderer Auftrag, miteinander eine Haltung einzuüben, die die Mitwelt achtet", so Frauke Eiben. Beide Pröpstinnen sind froh, dass die jungen Leute die Gesellschaft in Bewegung bringen. "Jede und Jeder ist aufgerufen, etwas zu verändern: beim Konsum, bei der Mobilität und beim Energieverbrauch", sagt Frauke Eiben.

"Ich freue mich, wenn die Demo ein deutliches Zeichen wird und viele Kirchenleute am 20. September dabei sind. Ich selbst werde bei der Nordkirchensynode in Travemünde sein. Und ich bin mir sicher, dass uns während der Tagung das Thema beschäftigen wird; in einem Gottesdienst, in einem Gebet oder einer Resolution." Petra Kallies wird am Streiktag das Gespräch mit den Jugendlichen suchen. "Ich gehe sehr gerne am 20. September mit auf die Straße", sagt sie. "Noch wichtiger ist jedoch, dass jeder von uns sich für den Klimaschutz einsetzt – an allen Stellen, die ihm und ihr möglich sind."

Pröpstin Frauke Eiben (links) und Pröpstin Petra Kallies sind froh über den Nachdruck, mit dem Jugendliche mehr Engagement für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit fordern.Foto: Katja Launer

Pröpstin Frauke Eiben (links) und Pröpstin Petra Kallies sind froh über den Nachdruck, mit dem Jugendliche mehr Engagement für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit fordern.Foto: Katja Launer


Text-Nummer: 132852   Autor: KK LL   vom 15.09.2019 11.42

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