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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 21. September 2019






Lübeck:

IG Metall: Kein Abbau und Verzicht bei Dräger!

In einer Resolution verurteilen die Delegierten der IG Metall aus den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Lübeck und Wismar die Forderungen des Dräger-Vorstandes. Die Gewerkschaftsmitglieder entscheiden am Donnerstag über die Aufnahme oder Ablehnung von Verhandlungen mit dem Vorstand des Unternehmens.

Wir veröffentlichen die Resolution der Delegiertenversammlung der IG Metall Lübeck/Wismar im Wortlaut:

(")Mit Unverständnis haben wir, die Delegierten der IG Metall aus den Metall- und Elektroindustrie Betrieben in Lübeck und Wismar, die Forderungen des Dräger-Vorstandes zur Kenntnis genommen. Wir sind der Meinung, dass Entlassungen und Einkommensverzicht der falsche Weg sind, um Dräger aus der Krise zu führen.

Eine zukunftsorientierte Veränderung wird nur mit allen Beschäftigten und nicht gegen sie gelingen. Der jetzige Angriff auf die Existenz und finanzielle Situation von Beschäftigten ist der falsche Weg.

Vorstand und Management müssen begreifen, alte Rezepte aus der Mottenkiste von Unternehmenshandbüchern sind in der heutigen Zeit, wo der Mensch das höchste Gut eines erfolgreichen Unternehmens ist, völlig fehl am Platz. Es muss gelingen, den Umbruch gemeinsam mit allen Beschäftigten und ohne Einschnitte zu meistern.

Wir fordern den Vorstand von Dräger auf, seine Forderungen zurückzunehmen und gemeinsam mit der IG Metall, dem Betriebsrat und der Belegschaft eine Veränderung ohne Entlassungen und Verzicht umzusetzen.

Wir erklären uns solidarisch mit den Beschäftigten und ihren Familien im Kampf um ihre Arbeitsplätze, ihr Einkommen und ihre Zukunft!(")

Nachtrag

Nach einem Bericht des NDR haben sich am Donnerstag die Mitarbeiter für Verhandlungen über einen Lohnverzicht ausgesprochen. Rund 50 Millionen Euro pro Jahr sollen eingespart werden.

Di IG Metall fordert die Unternehmensleitung auf, die Sparvorschläge beim Personal zurückzunehmen.

Di IG Metall fordert die Unternehmensleitung auf, die Sparvorschläge beim Personal zurückzunehmen.


Text-Nummer: 132867   Autor: IG Metall/red.   vom 12.09.2019 10.04

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Anders schrieb am 12.09.2019 um 14.37 Uhr:
Ich bin schon erstaunt, dass es anscheinend den Bürgern wichtiger ist, sich über Lübecks Straßen oder über Unfälle, Drogenplätze hier in diesem Forum zu äußern, als sich über den unnötigen Stellenabbau oder Lohnkürzungen bei Dräger zu äußern.

Somit mache ich den Anfang in der Hoffnung, das die Redaktion dieses Artikel freigibt und nicht kürzt.

Anstatt Entlassungen oder Lohnkürzungen vorzunehmen sollten die Personalkosten z.B. wie folgt reduziert werden:

Leiharbeitneher übernehmen oder abmelden, Grund:
Eine Firma wie Dräger, die einen Leiharbeiter über mehrere Monate beschäftigt ist für Dräger nicht lukrativ. Die Firmen die einen Leiharbeiter über 2 Monate hinweg beschäftigen, können denn Leiharbeiter auch selbst einstellen, da der Leiharbeitnehmer teurer sind als die eigenen Mitarbeiter.

Grundrechnung eines Verrechnungssatz eines Leiharbeitnehmers: Die Feiertage, 11 statistische Krankheitstage, die Urlaubstage, die Arbeitskleidung, die Fahrtkosten, die Lohnnebenkosten die Kosten für das interne Personal der Zeitarbeit (Versicherungen, Miete Büroräume, Firmen PKW,…..) und der Gewinn usw. ist im Verrechnungssatz eingerechnet.

Diese Kosten die höher sind, als jemanden Fest selbst einzustellen, kann die Fa. Dräger einsparen. Somit benötigt man keine Entlassungen oder Lohnkürzungen am eigenen Personal.

Micha I schrieb am 12.09.2019 um 21.30 Uhr:
Eigentlich finde ich...

Technik für das Leben...
ist das tollste Motto der Welt.

Eigentlich finde ich...
Jedes Mal wenn das Leben für auch nur einen Menschen durch diese Technik gerettet wird tiefste Befriedigung.

Eigentlich freue ich mich für Dräger zu arbeiten, weil ...
ich für einen Arbeitgeber arbeite der so vielen Menschen das Leben gerettet hat:

- Der meiner Nichte als Neugeborenes zu überleben geholfen hat als das Baby Aufgrund einer komplizierten Harnwegsentzündung vielmehr aus Schläuchen und Apparaturen zu bestehen stand als ein Mensch.
- der als mein Vater mit einer schweren Lungenentzündung im Sterben lag, und nur Aufgrund der Technik überlebt hat.
- der als mein Schwager Aufgrund eines Glioblastom durch unsere Geräte innerhalb eines halben Jahres friedvoll einschlief.
- der meiner Schwester die im selben Jahr, eine schwere Sepsis hatte, überleben geholfen hat. (Alles was ich in der Uni Lübeck gesehen hatte trug die Aufschrift Dräger)
- Meiner Mutter die im mittleren - hohen Alter an Blasenkrebs erkrankt war, und alles auch dank der Dräger Apparaturen sehr gut überstanden hat.

- Und den vielen anderen die hier nicht genannt werden.

Eigentlich...
empfinde ich zutiefst Verbundenheit gegenüber der Firma, in der ich nur ein kleines Rädchen bin:
In der ich täglich auch unter höchst komplexen Bedingungen so viel Leidenschaft entgegen bringe das ich meistens mit Kopfschmerzen nach Hause komme und die mir schon manch schlaflose Nächte bereitet hat.

Vielleicht...
reichen die bei 2.600.000.000 Euro Umsatz erbrachten 63.000.000 Euro Gewinn den Aktionären nicht.

Aber...
Vielleicht reicht die absolut sichere Annahme das jeden Tag bestimmt hunderte, wenn nicht sogar tausende Aufgrund unserer Arbeit weiterleben!

Gerd Siebert schrieb am 17.09.2019 um 15.52 Uhr:
Ein Unternehmen wie Dräger das angebliche Personalbedarfsspitzen mit Leiharbeitern langfristig auffängt sollte verpflichtet werden bevor auch nur ein Arpeitsplatz im Unternehem abgebaut wird die Leiharbeiterstellen mit nun angeblich überflüssigen eigenen Kräften zu besetzten und so langfristig auf dem Markt eigenes Fachpersonal zu haben.
Überquailivizierte Kräfte sollten überlegen im Unternehmen verbleiben dann auf niedrigerer Stelle oder sich umorientieren solange wie es noch einen Fachkräftemangel gibt.


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