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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 22. Oktober 2019






Lübeck:

AKW-Bauschutt: Freie Wähler fordern zentrale Sonderdeponie

Mit einem Antrag in der Lübecker Bürgerschaft fordert die SPD die Jamaika-Landesregierung auf, sogenannte "freigegebene Abfälle aus Kernkraftwerken" nicht auf der Hausmülldeponie Niemark zu lagern. Die "Freien Wähler" unterstützen diese Initiative.

Kreisvorstandsmitglied Rüdiger Hinrichs dazu im Wortlaut:

(") Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) will die 50.000 Tonnen AKW-Bauschutt auf vier Hausmülldeponien im Land verteilen, obwohl das Messverfahren weiterhin in der Kritik steht und die Rückholbarkeit auf der Deponie Niemark nicht gewährleistet wäre. Ein Sicherheitsrisiko. Wir hatten dieses Verfahren bereits 2016 kritisiert, als der prominente Vorgänger des Umweltministers, Robert Habeck, diese Idee vorgestellt hatte. Damals hatten SPD und CDU in der Lübecker Bürgerschaft noch betont, dass sie bereit wären diesen Schutt auf Niemark zu lagern. Wir hatten das Konzept des BUND für eine zentrale Sonderdeponie als Gegenvorschlag unterbreitet und waren damit gescheitert.

Wir freuen uns, dass unsere Argumente inzwischen überzeugt haben. Wir unterstützen weiterhin den Vorschlag, eine einzige, mit mehreren speziellen Folien gesicherte Deponie für die Aufnahme zu verwenden. Die Lübecker Bürgerschaft sollte jetzt mit einer Stimme gegenüber der Landesregierung sprechen.(")

Kreisvorstandsmitglied Rüdiger Hinrichs sieht AKW-Bauschutt auf der Deponie Niemark als Sicherheitsrisiko.

Kreisvorstandsmitglied Rüdiger Hinrichs sieht AKW-Bauschutt auf der Deponie Niemark als Sicherheitsrisiko.


Text-Nummer: 133045   Autor: Freie Wähler   vom 19.09.2019 10.46

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