Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 22. Oktober 2019






Lübeck:

Ministerin Prien bei der IHK-Vollversammlung in Lübeck

Mehr als 10.000 Ausbildungsverträge, 9.000 Prüfungen pro Jahr, 1.200 Besuche bei Ausbildungsbetrieben und viele unterschiedliche Projekte in der Aus- und Weiterbildung vom bilingualen Unterricht über die passgenaue Besetzung bis zum deutsch-dänischen Ausbildungsbüro: Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl und dem Inhalt der Themen, mit denen sich die IHK zu Lübeck in der beruflichen Bildung engagiert.

In der Sitzung der IHK-Vollversammlung unter Vorsitz von Präses Friederike C. Kühn stellte die Ministerin heraus, wie wichtig eine enge Kooperation zwischen dem Land und der Wirtschaft sei: "Die Nachfrage nach Fachkräften bleibt hoch, wir müssen gemeinsam am Ball bleiben."

Die Mitglieder der Vollversammlung hatten in den Räumen der IHK-Bildungstochter Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (WAK) in Lübeck getagt und sich unter anderem mit dem Schwerpunkt berufliche Bildung befasst. Sie beschlossen, den bilingualen Unterricht an Lübecker Schulen und Kindertagesstätten auch in den Jahren 2020 bis 2022 im Schulterschluss mit der Wirtschaft zu fördern, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und die Ausbildungsfähigkeit junger Leute weiter zu stärken, kündigte Präses Kühn an.

Eine Forderung der Wirtschaft ist es, die Kooperation mit den Schulen zu erhöhen, um bei Schülern und Lehrern mehr Bewusstsein für Unternehmertum, wirtschaftliche Zusammenhänge und die Berufe zu schaffen. Ministerin Prien griff diesen Ansatz auf. "Die Landesregierung hat entschieden, die Berufsorientierung an Schulen zu stärken. Sie gehört ausdrücklich auch an Gymnasien und Schulen mit gymnasialer Oberstufe", sagte sie. Auch für Lehrer will das Land die Anreize erhöhen, sich weiterzubilden, zum Beispiel mit Praktika in Unternehmen oder Weiterbildungen für den bilingualen Unterricht. Vor allem von der Berufsorientierung verspricht sich Ministerin Prien Erfolge bei der Entscheidung von Schulabgängern über ihren künftigen Werdegang.

Schüler könnten heute zwischen mehr als 300 Ausbildungsberufen und tausenden Studiengängen wählen. "Wir müssen diese jungen Menschen befähigen, sich zu entscheiden", sagte sie. Zugleich warnte die Ministerin davor, die akademische Ausbildung zu vernachlässigen. Sie habe Verständnis für die Unternehmen, die über die duale Ausbildung den eigenen Fachkräftebedarf decken wollen. "Eine aktuelle Studie der OECD belegt aber, dass es in Schleswig-Holstein im deutschlandweiten Vergleich die wenigsten Hochschulabschlüsse gibt." Zudem verliere das Land jährlich rund 5.000 junge Menschen, die zum Studium in andere Bundesländer wechselten. Land und Wirtschaft müssten daher ihre Anstrengungen verstärken, die Akademiker zu halten oder zurückzuholen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning betonte, die duale Ausbildung sei der beste Einstieg in das Berufsleben. Mit dieser soliden Grundlage könnten qualifizierte Fachkräfte ihre weitere Karriere planen, auch mit einem Studium oder einer Aufstiegsfortbildung. Entscheidend sei es, mit der Ausbildung in die Praxis eines Berufes einzusteigen und durch weiteres Lernen darauf aufzubauen. Präses Kühn kündigte an, den Dialog mit der Politik fortsetzen zu wollen. "Unser gesetzlicher Auftrag ist es, die Politik zu beraten und die Interessen unserer regionalen Wirtschaft zu vertreten. Im direkten Kontakt zu Kabinettsmitgliedern können wir die Bedarfe und Ideen der Unternehmen vortragen und gemeinsam an Lösungen arbeiten", so Kühn.

Von links: IHK-Hauptgeschäftsführer L. Schöning, Vicepräses A. v. Oven-Batsch, Bildungsministerin Karin Prien, Präses F. C. Kühn, Vicepräses J. Brüggen, Vicepräses N. J. Basler und Vicepräses H. Goldbeck. Foto:IHK/Tietjen

Von links: IHK-Hauptgeschäftsführer L. Schöning, Vicepräses A. v. Oven-Batsch, Bildungsministerin Karin Prien, Präses F. C. Kühn, Vicepräses J. Brüggen, Vicepräses N. J. Basler und Vicepräses H. Goldbeck. Foto:IHK/Tietjen


Text-Nummer: 133103   Autor: IHK Lübeck   vom 20.09.2019 15.37

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.