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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 18. Oktober 2019






Lübeck:

Heute leichter an Gott glauben

Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Erde nur einer von vielen Planeten im Weltall. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann geht deshalb in seinen Gedanken zum Wochenende der Frage nach: Kann man trotzdem an einen Gott glauben?

Neulich las ich in einer Zeitschrift, dass viele Menschen heute wegen der Wissenschaften schwerer an Gott glauben können. Der bisherige Gottesbeweis ist bedroht, dass wir manches mit dem Schöpfer gemeinsam haben und die stolze Krone der Schöpfung und Evolution sind. Wir alle und jeder einzelne. Sternforscher entdecken zum Beispiel inzwischen mit immer besseren Fernrohren, dass es rund hundert milliarden Milchstraßen im Weltall gibt mit jeweils zweihundert milliarden Sternen. Die Wahrscheinlichkeit wird dadurch immer größer, dass es auf anderen Sternen ähnlich intelligente Lebewesen wie uns Menschen gibt. Wir wären nach dem Zeitungs-Artikel nichts Besonderes mit Bewußtsein und Erfindungsgabe als Ebenbilder des Schöpfers, sondern Staubkörner unter Staubkörnern. Hinzu kommt, dass wir unser Überleben in der Umwelt durch Klimazerstörung selbst bedrohen.

Andererseits ist es heute leichter an Gott den Schöpfer zu glauben. Je mehr die Technik und Kultur der Menschen fortschreitet, desto einfacher ist es doch von unseren großartigen Fähigkeiten auf den genialen, gütigen Schöpfer der Intelligenz, der Welt und von uns zu schließen. Wir können doch ehrlich immer mehr staunen über die Technik und die Wissenschaft, welche immer mehr erkennen. Der Erdball ist mit Internet und Fluglinien, mit Häusern, Feldern, Straßen und Erfindungen so umhüllt, dass wir noch mehr als früher als Krone der Schöpfung gelten können. Wir sind nicht nur denkende Tiere. Wir sind von Gott beschenkt mit höchsten Begabungen. Wir haben uns genauso wenig wie unser Leben die Intelligenz und Freiheit und die Begabungen selbst geschenkt, alles zu entdecken und zu erfinden. Der Glaube an Gott hilft uns gleichzeitig nicht größenwahnsinnig zu werden, sondern mit zufriedenem Selbstbewußtsein zu leben und zu lieben.

Sogar ein Gottesbeweis sind die Begabungen der Menschheit für die Natur- Wissenschaft, Technik, die Geisteswissenschaften, die Künste und verantwortliches Handeln, ärztliche Heilkunst, Handwerkskunst. Alle Erfindungen und unser Gottvertrauen beweisen seit je die Existenz Gottes. Ein göttlicher, unfassbar intelligenter Schöpfer hat uns unsere Begabungen geschenkt.

Immer wieder lässt unser Fortschritt der Kultur auf einen intelligenten gütigen Schöpfer schliessen. Vor allem, dass es einen Menschen wie Jesus gegeben hat und gibt, lässt auf einen gütigen, auch mütterlichen Vater der Menschheit schließen. Weil es noch immer viel zuviel Feindschaft, Umweltzerstörung und Kriege gibt, werden wir Jesus weiter sehr gebrauchen. Wir blicken immer wieder mit scharfem Blick auf die Verfehlungen von anderen, aber übersehen oft die vielfältige jesusgleiche Güte schon heute in unserer Welt. Auch die aktuelle weltweite Bewegung fridays for future ist ein Zeichen für die uns von Gott gegebene Vernunft und Güte, die an Jesus erinnert. Mit Jesus, Vernunft und Planung und Gottvertrauen können wir die Zukunft unseres Planeten retten.

Zur Stellung der Menschen vor Gott und im Kosmos passt gut der Psalm 8 (freie Übersetzung):

Gott, unser Herrscher in der Welt, wie gut dass es dich gibt!
Du zeigst deine Hoheit am Himmel! Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, dass du dich mit ihm abgibst und was ist das Menschlein, dass du dich seiner liebevoll annimmst? Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, es fehlt nicht viel und er wäre wie du! Mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Chef gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du ihm unterstellt! Herr unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf dem ganzen Erdball!

Schöne Spätsommertage am Herbstanfang wünscht Euch

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Fragen beantworte ich am Sonntag, 29. September, um 10 Uhr im Gottesdienst in der St.Gertrud Kirche am Stadtpark nach der Predigt oder per E-Mail an heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann predigt am Sonntag in St. Gertrud.

Heinz Rußmann predigt am Sonntag in St. Gertrud.


Text-Nummer: 133287   Autor: red.   vom 28.09.2019 10.49

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