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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 6. Dezember 2019






Lübeck:

Die Theaternacht zeigte die Vielfalt der Lübecker Szene

Zum 13. Mal erlebte Lübeck am Sonnabend die Theaternacht. Manche Menschen halten die 13 für ein Glückszahl, und Glück brauchte man insbesondere bei kleinen Häusern, wenn man zu den stündlich oder halbstündlich wechselnden Programmen Einlass finden wollte. Aber es gab ja immer wieder neue Chancen. Insgesamt beteiligten sich 32 Theater beziehungsweise Veranstalter an der langen Nacht.


Im Combinale wurde auch das Foyer für Aufführungen genutzt.

Vielerorts begann es schon am Nachmittag mit Programmen für die Kinder. Ab 18 Uhr wurde es dann für die Erwachsenen ernst. Beim Blättern durch das Veranstaltungsheft staunten selbst bekennende Theaterfreunde über die Vielfalt des Angebots. Naturgemäß haben "Außenstellen" in der Schwartauer oder Moislinger Allee es schwerer, die Menge anzulocken. Aber Mengen können sie auch nicht unterbringen.

Größtes Fassungsvermögen und auch das umfassendste Angebot hat natürlich das Stadttheater. Hier war nach einem kurzen Ausschnitt aus Schillers "Räubern" eine besondere Ehrung angekündigt, die Verleihung des Jürgen-Fehling-Preises für ein Mitglied des Schauspiel-Ensembles (wir berichten). "Die Räuber" gingen leider nicht in Szene über die Bühne. Drei der sechs Damen, die die Aufführung tragen, sprachen ihre Texte in Mikrofone an der Rampe. Aber Schillers klare Sprache wirkt auch so.

Besucher bummelten langsam durch die Innenstadt, auf der Suche nach dem nächsten Event. Im Theater Partout gab es mehrere Ausschnitte, zum Beispiel aus der jüngsten Komödie "Die Niere". Hier wurden zu angegebenen Zeiten Zählkarten für die folgenden Auftritte ausgegeben. Außerdem stellte sich die Schauspielschule der Gemeinnützigen vor, die im gleichen Haus arbeitet.

Im Combinale wurde schon das Foyer bespielt, was immer eine besonders lockere Atmosphäre entstehen lässt. Aber auch das Weihnachtsstück wurde schon mal vorgestellt, noch als Lesung. Premiere von "Die Herde" ist am 29. November. Ein Theater der Innenstadt blieb dunkel, obwohl es mitmachte, das Volkstheater von Tommy Geisler. Hier laufen Umbauten, um neue Bestimmungen zum Brandschutz zu erfüllen.



Tommy Geisler spielte mit seinem Team im Jugendstilsaal des Johanneums. Zu sehen waren Ausschnitte aus "Tratsch im Treppenhaus". Das Erfolgsstück wurde ins Programm genommen, weil viele Theaterfreunde sich das gewünscht hatten. Premiere ist am 26. Oktober.

Geisler und seine Freunde mussten improvisieren, weil die Darstellerin der Frau Knoop mit 39 Grad Fieber im Bett lag. An gleicher Stelle hatte Michael P. Schulz mit Mitstreitern der Sommeroperette etwas vorbereitet. Zum Beispiel ein Programm mit Chansons. Schulz, Mona Hermes und Sven Fanick reisten im Lied von Büsum bis nach Reims.

In der Kultur-Rösterei, Wahmstraße, spielten das Theater 23 und das Theater Stiller Wahnsinn abwechselnd. Auf dem Theaterschiff an der MuK waren die 156 Plätze schnell besetzt. Das Figurentheater lud ins Hansemuseum ein. Der Grund sind auch hier Umbauten im eigenen Haus am Kolk. Die Niederdeutsche Bühne machte auf ihren 100. Geburtstag aufmerksam. Die erste Premiere wird für den 8. Oktober in den Kammerspielen vorbereitet. Im Theaterwagen an der Obertrave konnte man einer Diva aus Amsterdam begegnen.

Und so ging es munter weiter, solange die Füße trugen. Das Wetter spielte während der ersten Stunden mit. Später begann es leicht zu regnen. Das aber störte nur bedingt, denn die Programme fanden im Saale statt. Die gute Laune, die den Abend beziehungsweise die Nacht getragen hatte, blieb jedenfalls erhalten.

Tommy Geisler und sein Team zeigten Ausschnitte aus der neuen Produktion im Johanneum. Fotos: JW

Tommy Geisler und sein Team zeigten Ausschnitte aus der neuen Produktion im Johanneum. Fotos: JW


Text-Nummer: 133294   Autor: TD   vom 29.09.2019 09.01

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