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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 16. Oktober 2019






Lübeck:

Dealer hatte Waffenlager zu Hause

Bereits am 8. September 2019 wurde ein 33-Jähriger durch Zollbeamte aus Lübeck auf der A1 Raststätte Buddikate, in Besitz von 550 Gramm Marihuana sowie rund 3000 Euro an Bargeld in szeneüblicher Stückelung, aufgegriffen. Vergangene Woche wurde auch seine Wohnung durchsucht.



Die sich nach dem Aufgriff anschließenden Ermittlungen des Zollfahndungsamtes erhärteten den Verdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gegen den Beschuldigten, so dass die zuständige Staatsanwaltschaft Lübeck bei dem Amtsgericht Lübeck einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift außerhalb von Lübeck des Beschuldigten erwirkte.

Dieser Durchsuchungsbeschluss wurde in den Morgenstunden des 27. September vollstreckt. Bei dem Wohnobjekt handelte es sich um ein einzeln stehendes Einfamilienhaus, in dem der Beschuldigte die obere Etage bewohnte. Auf Klingeln und Klopfen nicht geöffnet, sondern es fing vielmehr hektische Bewegung in der Wohnung an und jemand schmiss Gegenstände aus einem der hinteren Fenster des Hauses.

Nachdem sich die Beamten Zutritt zur Wohnung verschafft hatten, konnten diese auf Anhieb diverse Drogen-Konsumutensilien wie zum Beispiel Schnupfröhrchen für Kokain oder Amphetamin, diverse Rauchgeräte für Cannabis sowie Verpackungsutensilien für den Drogenhandel wie zum Beispiel Waagen, Vakuumbeutel, Vakuumiergerät mit Drogenanhaftungen, feststellen.

Bei den Gegenständen, die der Beschuldigte zuvor aus dem Fenster geworfen hatte, handelte es sich um einen Tresorblock sowie eine Sporttasche. In der Sporttasche konnte eine russische Maschinenpistole aus dem Baujahr 1952 sowie vier dazugehörige Stangenmagazine, von denen zwei mit jeweils zehn Patronen, neun Millimeter Luger, befüllt waren, aufgefunden werden.

In dem Tresor befanden sich 2,5 Kilogramm Amphetamin, 400 Gramm Kokain, 40 Ecstasytabletten sowie etwa 400 LSD-Trips.

Neben der Maschinenpistole konnten bei dem Beschuldigten in der Wohnung noch zwei weitere Schreckschusspistolen mit der dazugehörigen Munition sowie eine Präzisionsarmbrust mit Zielfernrohr mit den dazugehörigen Pfeilen sichergestellt werden.

Nachdem der Beschuldigte bereits am 8. September 2019 in Besitz von rund 3000 Euro war konnten am Freitag weitere etwa 3700 Euro in seinem Portemonnaie aufgefunden und sichergestellt werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck erließ der Ermittlungsrichter des AG Lübeck am Samstag Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menger in zwei Fällen, davon in einem Fall unter Mitführen einer Schusswaffe und des Haftgrundes der Fluchtgefahr. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Lübeck verbracht.

Die Zollbeamten fanden in der Wohnung mehrere Waffen, unter anderem eine Maschinenpistole. Fotos: Zoll

Die Zollbeamten fanden in der Wohnung mehrere Waffen, unter anderem eine Maschinenpistole. Fotos: Zoll


Text-Nummer: 133366   Autor: Zoll/red.   vom 01.10.2019 15.22

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