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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 13. Dezember 2019






Lübeck - Innenstadt:

Pirateriebekämpfer: Vortrag zu maritimen Beutestücken

"Beutestücke aus maritimer Gewalt und städtische Identität in Lübeck, Hamburg und Danzig (1427-1526)" lautet der Titel eines Vortrags von Philipp Höhn (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), am Dienstag, dem 8. Oktober im Europäischen Hansemuseum. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Wissenschaftsreihe "Handel, Geld und Politik vom Mittelalter bis heute" der FGHO, Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums. Der Eintritt ist frei.

Warum hängten die Lübecker und Hamburger Fahnen in ihre Kirchen, die sie auf See von konkurrierenden Gewaltakteure erbeutet hatten? Warum ließ der Rat von Danzig in seiner Marienkirche einen kostbaren Altar aufstellen, den der Ratsherr und Söldnerführer Paul Beneke zuvor einer Medici-Galeere gewaltsam abgenommen hatte? Solche Beutestücke zeigen, in welchem Maß Städte und Kaufleute gewaltsam handelten.

Sie erzählen auch die Geschichte eines historischen Wandels, in dem Stadtgemeinden und Kaufmannsbünde sich zunehmend als "Pirateriebekämpfer" inszenierten und Konkurrenten als "Piraten" und "Seeräuber" brandmarkten und jagten – davon erzählt auch die Sonderausstellung "Störtebeker und Konsorten –Piraten der Hansezeit?" im Europäischen Hansemuseum.

Bis heute sind unser Geschichtsbild und unsere Rechtsauffassung von diesem Wandel geprägt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldungen via 0451/80 90990 oder invitation@hansemuseum.eu wird gebeten.

Ort: Europäisches Hansemuseum Lübeck, Beichthaus
Adresse: An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
Termin: 8. Oktober
Beginn: 18 Uhr

Passend zum Vortrag, erzählt auch die Sonderausstellung die Geschichte eines historischen Wandels. Archivfoto: JW.

Passend zum Vortrag, erzählt auch die Sonderausstellung die Geschichte eines historischen Wandels. Archivfoto: JW.


Text-Nummer: 133373   Autor: Hansemusem   vom 04.10.2019 15.38

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