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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 16. Oktober 2019






Lübeck - Travemünde:

Das sind die Pläne für den neuen Hochseilgarten

Anfang September hatte Eckhard Erdmann vom Priwallverein die Pläne für einen möglichen Hochseilgarten auf einer Versammlung der Bürgerinitiative "BIN" öffentlich gemacht. Das Magazin "Travemünde Aktuell" hat jetzt die ersten Ideen der Betreiber veröffentlicht.

Dem Konzeptpapier zufolge wurden als Standort Waldstücke am Kalvarienberg sowie am Kohlenhof geprüft. Nach Absprach mit Kurverwaltung und Revierförster sei dann die Entscheidung für den Priwall gefallen.

Die Betreiber, drei junge Leute aus Travemünde, rechnen für ihren Park mit 75 bis 125 Besuchern pro Tag. Den Gästen wollen sie empfehlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Auf den Internetpräsenzen soll betont werden, "auf dem Priwall keine offiziellen Parkplätze vorgesehen sind und darauf verweisen, dass, wenn notwendig, die einschlägigen Möglichkeiten auf der anderen Seite der Trave genutzt werden sollten. Auch, um eine teure Fährfahrt zu vermeiden", so das Konzeptpapier. Die Betreiber gehen davon aus, dass ihr Projekt "das Verkehrsaufkommen auf dem Priwall nicht signifikant erhöhen wird."

Für die Errichtung des Parks sollen nur totes Holz und kranke Bäume aus dem Wald entfernt werden. Alles in Absprache mit dem Revierförster. Der sehe in dem Projekt "keine Probleme oder Gefahren für den Baumbestand", schreiben die Betreiber in ihrem Papier.

Den Besuchern sollen feste Wege vorgegeben werden, um einee Bodenverdichtung zu verhindern. Neben dem Park soll eine Hütte oder ein Container für Kletterausrüstung, Werkzeug und ähnliches aufgestellt werden. Die Hütte soll sich "zurückhaltend und ansprechend in das Waldstück integrieren und keinen Fremdkörper darstellen", versprechen die Betreiber. Als Vorbilder für Kletterparks, die auch in Landschaftsschutzgebieten angelegt wurden, nennen sie Parks in Köln oder Dresden.

Die Pläne werden am Dienstag, 8. Oktober 2019, im Rahmen des Info-Abends des Vorstandes der "Gemeinschaft der Priwallbewohner" vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Restaurant Seglermesse, Priwallpromenade 33. Wer am Dienstagabend keine Zeit hat, kann sich die Konzeptvorstellung auch im Mittwochabend im Ortsrat anhören.

Travemünde bekommt wieder einen Hochseilgarten. Foto: VG/Archiv

Travemünde bekommt wieder einen Hochseilgarten. Foto: VG/Archiv


Text-Nummer: 133497   Autor: TA   vom 08.10.2019 12.36

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Kommentare zu diesem Text:

Dorothee Gutschmidt schrieb am 10.10.2019 um 18.23 Uhr:
Richtig ist, das 2 sympathische aus Lübeck stammende Endzwanziger sich als Betreiber eines Kletterparks bewerben. Falsch ist, dass sie dies ausschließlich auf dem Priwall/Kohlenhofspitze/Wald realisiieren wollten oder könnten. Herr Lundt und Herr Moritz haben ihr Konzept am 8.10. der BIPriwall und am 9.10. dem Ortsrat Travemünde vorgestellt. Die BI Nachhaltigkeit Travemünde & Priwall kennt es seit August. So sehr wir die Ansiedlung eines Angebots für Kinder und junge Erwachsene begrüßen, sind die BIN und auch der Ortsrat(lt Versammlung vom 9.10.19) gegen den Standort Kohlenhof. Warum, dass wurde den potentiellen zukünftigen Betreibern inzwischen klar. Herr Moritz und Herr Lundt ( Kletterpark Initiarivbewerber) sagten gestern, sie hätten einen crashkurs in Kommunalpolitik erhalten. Beide zeigten sich anderen Standortoptionen gegenüber mehr als aufgeschlossen. Der Hintergrund der Kontroverse um den Kohlenhof: Es gibt ein Fachgutachten, das belegt, das das Küstenwald Areal den Status Landschaftsschutzgebiet (ggf.Naturschutzgebiet) erhalten müßte. Seltene und vom Aussterben bedrohte Arten leben (noch) dort. Die Regierung HL´s zögert jedoch, dies zu verabschieden. Denn dann dürfte dort nicht weiter gebaut werden. Zwar gibt es bislang keinen Bebauungsplan, aber der dänische Investor, der uns Travemündern die Waterfront/Beachbay Betonklötze ans Trave Ufer gebaut hat, drängt. Er möchte ein mehrstöckiges Hotel, weitere "Strandvillen" und eine 100m lange shopping mall dort bauen, wo jetzt noch der Wald steht. Sein Vetrag mit der HL leitet eigentlich keinerlei Rechtsanspruch her. Trotzdem wollen Teile der Bürgerschaft lieber seine Bilanz unter Artenschutz stellen, als diese Biotop. Davor haben wir Travemünder Angst. Jeder der großen Pötte stößt ca 480.000kg CO2/pa aus. Ein 100jähriger 40m hoher Laubbaum speichert und filtert ca 4000kg CO2/pa und spendet saubere Atemluft. Also 120 Bäume um die Emission eines Schiffes zu kompensieren. Ein Seebad braucht saubere Luft. das finden auch die feriengäste. Wie die Bewerber schnell mit bekamen, werden sie mit ihrer Idee vor einen fremden Karren gespannt, was den Standort betrifft. Denn der Investor hat bereits 2018 (IHK) und im Juni 2019 (Travemünde Aktuell) verlautbart, es werde bald attraktive Freizeitangebote in waterfront geben, z.B. einen Kletterpark. Auch wir Travemünder BürgerInnen durchschauen, was da gespielt wird. Darum macht die BIN mobil. Am 12.10.2019 findet um 16 Uhr eine Menschenkette rund um den Kohlenhof auf dem Priwall statt. Wir fordern Bürgermeister Lindenau auf, dem Wald den angemessenen Schutz zu geben. Für uns und unsere Enkel...... Kann eine Stadt in der Zeit des Klimawandels kurzlebigen Profit über das Wohl der Bevölkerung stellen wollen? Anstatt dieses Kapital zu hegen? Wenn Travemünde auch in Zukunft eine gute Adresse für Urlaub sein möchte, müßten Bürgermeister, Bürgerschaft, Kurdirektor und Investoren einsehen, dass dies nur durch eine nachhaltige ökologische Entwicklung möglich ist. Dafür gibt es auch Vorbilder andernorts. Die Jungs mit dem Kletterpark Konzept haben ihr Kommen zur Demo am 12.10. 16 Uhr Priwall angekündigt. Ich hoffe, ein Umdenken findet auch in den Köpfen der Politiker statt.


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