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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 17. Oktober 2019






Lübeck:

SPD: Grausamer Tag für die Menschlichkeit

"Der 9. Oktober ist ein grausamer Tag für die Menschlichkeit und die Demokratie", sagt Aydin Candan, Sprecher für Integration und Soziales der SPD-Bürgerschaftsfraktion, zu dem Terroranschlag in Halle und dem Einmarsch der Türkei in Syrien.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Aydin Candan im Wortlaut:

(")Wir fordern politisches Handeln gegen den Einmarsch der Türkei in Nordsyrien (Rojava) und verurteilen ebenso diesen Einmarsch aufs Schärfste.

Gleichzeitig fordern wir stärkeres und konsequenteres Handeln gegen den Rechtsextremismus in Deutschland.

Fast zur gleichen Zeit kommen zwei schrecklichen Nachrichten: Zum einen marschieren die Truppen der Türkei in den kurdischen Teil Syriens ein und in Halle an der Saale müssen zwei Menschen sterben, weil ein rechtsextremer Täter seinen Hass auf Menschen anderer Herkunft, Kultur und Religion demonstriert und das Video seiner Tat ins Internet stellt.

Zwei unterschiedliche und sehr weit voneinander entfernte Schauplätze, an denen Menschen- und Völkerrecht verletzt werden und doch so nah, weil sie uns vor Augen führen, wie zerbrechlich die Demokratie ist.

Der Angriff auf die Kurden in Syrien und der Mord an zwei unschuldigen Menschen in Halle sind nicht nur Ausdruck von Hass und Menschenverachtung, sondern sie zeigen auch politisches Versagen. Weder verhindern internationale Institutionen die Situation in Nordsyrien noch wird die rechtextreme Bedrohung wirksam bekämpft.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gehört den Opfern, den Angehörigen und den Verletzten, unsere Solidarität den jüdischen Menschen hier und den Kurden in Syrien und unser Appell richtet sich an die UN, die NATO und die Bundesregierung, die Menschen- und Völkerrechte konsequent zu vertreten.

Die Taten und Bilder des Tages können und dürfen uns nicht unberührt lassen und wir sind alle aufgefordert, nicht nur hinzuschauen, sondern auch zu handeln. Jeder muss die Chance bekommen in Frieden leben zu können. Wir alle können dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort wird als am Tag zuvor.

Wir fordern den Rückzug des türkischen Militärs aus Syrien und den Ersatz der materiellen Schäden.

Wir fordern die Zusammenführung der demokratischen Kräfte in Deutschland, die sich für ein demokratisches Miteinander in der Gesellschaft einsetzen.

Wir fordern klare politische Haltungen und Handlungen gegen den Verstoß von Völkerrecht sowie die konsequente Bekämpfung von Rechtsextremismus und Antisemitismus.(")

Aydin Candan fordert, dass jeder Mensch ein Recht auf ein friedliches Leben haben muss.

Aydin Candan fordert, dass jeder Mensch ein Recht auf ein friedliches Leben haben muss.


Text-Nummer: 133566   Autor: SPD/red.   vom 10.10.2019 19.10

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Kommentare zu diesem Text:

Andre Wranka schrieb am 11.10.2019 um 00.09 Uhr:
Ich gebe Herrn Candan in fast allen Punkten Recht. Zu beachten ist jedoch, daß der Täter in Halle 2 Personen getötet hat, die "deutsche Staatsbürger" waren. Die Einstellung des Täters und die Motive so einfach in die bekannten rechts/links Kategorien einzuteilen , ist daher etwas schwieriger, als hier so einfach dargestellt.
Zum Anderen möchte ich dann auch die klare Distanzierung zum Terror in Limburg, oder in Paris vor 2 Wochen so klar hören oder lesen. Ich war sehr enttäuscht,daß bei den vielen Anschlägen in Paris, Nizza, Berlin, Manchester, Barcelona oder Brüssel keine klaren Wort zu hören waren. Eher Relativierungen in Richtung Einzeltäter oder die Hinweise auf andere Kriminelle. Ich denke, daß die einseitige Betrachtung hier nicht wirklich weiterhilft.
Besorgniserregend sind alle Taten ohnehin. Ob politisch oder religiös moitiviert.
Was mich nun auch erschüttert ist die Tatsache,das nun die Türkei nach einer hoffnungsvollen Zeit auf Frieden in Syrien , dort eiskalt einmarschiert und einen Angriffskrieg beginnt. Unglaublich und wirklich unfassbar nach den Jahren Bürgerkrieg und Toten. das die hier Lebenden Türken zu einem großen Teil Herrn Erdogan gewählt haben , ist furchtbar und nicht zu verstehen, da sie aufgrund ihres Wechsels des Lebensmittelpunktes nach Deutschland, nicht einmal betroffen sind. Man kann nur wünschen,daß ein Herr Erdogan hier fehlschlägt. Auch die Drohungen gegen die EU Länder und die Kritik an der berechtigten Natokritik ist schier unglaublich. Ich denke, man hat sich gewaltig in dem Herren getäuscht ihm zu vertrauen und Millionen zu überweisen, um die Flüchtlinge dort weiter versorgen zu lassen. Dies ist für ihn nun ein Druckmittel gegen Deutschland. Man kann nur hoffen,daß sich 2015 nicht wiederholt und das die Kurden sich nicht einfach töten lassen , sondern Wiederstand leisten. Leicht wird dies nicht,da Herr Erdogan sich auch radikaler Milizen in Syrien bedient ,um die Kurden auszulöschen und zu vertreiben. Zu gut ist die gleiche Zielsetzung zwischen den Radikalen des IS usw. und Erdogan. Man kann von unserer Seite doch nicht einfach zusehen!Wo ist eine Merkel und ein Steinmeier und Maass? Und wo die klare Absage an die Mitgliedschaft in der EU und die Einstellung des Islamunterrichts , organisiert durch die Türkei?


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