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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 19. Oktober 2019






Lübeck:

650 Demonstranten zogen friedlich durch Lübeck

Am Donnerstag wurde zu einer Demo gegen den türkischen Einmarsch in Syrien aufgerufen. Die Polizei war präsent, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Es blieb aber friedlich. Die Zahl der Demonstranten war wesentlich größer als erwartet.



Zum Beginn der Kundgebung am Konrad-Adenauer-Platz versammelten sich gegen 17 Uhr rund 200 Demonstranten. Es handelte sich überwiegend um Kurden. Nach dem Start des Zuges nahm die Zahl schnell zu. Viele Menschen schlossen sich spontan an. Am Ende waren es nach Schätzung der Polizei 650 Personen, die friedlich durch Lübeck zogen. Auch befürchtete Auseinandersetzungen mit Türken blieben aus. Es kam lediglich zu Beginn des Aufzuges zu einem Streit zwischen den Insassen eines Autos und Demonstrationsteilnehmern. Die Polizei schritt sofort ein. Um 19.50 Uhr war die Kundgebung beendet.

Über die Zahl der eingesetzten Beamten macht die Polizei keine Angaben. Es seien Kräfte aus Lübeck und Ostholstein, unter anderem die Diensthundestaffel, vor Ort gewesen.

Die nächste Kundgebung zum Thema soll am 15. Oktober um 17 Uhr stattfinden.

Die Polizei war deutlich präsent. Die Lage blieb aber vollkommen friedlich. Fotos: Stefan Strehlau

Die Polizei war deutlich präsent. Die Lage blieb aber vollkommen friedlich. Fotos: Stefan Strehlau


Text-Nummer: 133568   Autor: VG   vom 10.10.2019 20.35

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Kommentare zu diesem Text:

Zukunft schrieb am 11.10.2019 um 05.45 Uhr:
Zu erwähnen wäre noch das Verkehrs-Chaos! Wer nach einem langen Arbeitstag nach Hause wollte, war wieder der Dumme. Also jetzt Montags und Freitags-Demo.Ob das klimafreundlich ist, wo alle mit laufendem Motor im Stau stehen?

Matthias schlecht schrieb am 11.10.2019 um 07.36 Uhr:
Hoffentlich wird es viele weitere Demonstrationen gegen das aggressive und völkerrechtlich äusserst fragwürdige Vorgehen der türkischen Regierung geben!!!

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 11.10.2019 um 09.32 Uhr:
@Zukunft: Es ist ganz sicher klimafreundlich, den Motor auszustellen wenn man im Stau steht.
Desweiteren war auch diese Demontration absolut notwendig, auch wenn sie den Despoten wohl nicht erreicht haben wird.

K.-H. Kutschner schrieb am 11.10.2019 um 09.59 Uhr:
Was soll das?
Was ändert eine Demo in Lübeck, mit der ausschließlich lübecker Bürger durch Zeitverzögerung belästigt werden, an der Politik von Erdogan?
Können wir etwas für den Einmarsch in Syrien?
Nein! Also bleibt zu Hause und bringt hier nicht alles durcheinander!

Annette schrieb am 11.10.2019 um 10.04 Uhr:
Allen sollte klar sein, dass Urlaub in der Türkei diese Invasion unterstützt. Daher sollte jeder seht genau abwegen, ob er einen Urlaub in der Türkei mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Unsere ganzes Mitgefühl gilt den verbündeten Kurden im Kampf gegen den Terrorismus. Ich hoffe, die EU setzt entsprechende Strafen gegen die millitante Türkei um und hilft den Kurden, wo es nur geht.

Zulunft schrieb am 11.10.2019 um 11.02 Uhr:
@Hans-Georg Kloetzen: ja wenn man den Motor ausstellt im Stau...Leider ist das fast bei allen motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht der Fall gewesen. Übrigens: ich habe gar kein Auto. Also nichts voraussetzen....

Oliver schrieb am 11.10.2019 um 11.14 Uhr:
Ja Mensch, immer diese vertrackten Demos mit ihren Mitläufern. Bringen alles durcheinander, sorgen für Stau, sollen doch zuhause bleiben. Kruzifix. Ihr Nörgler wisst schon was eine Demonstration und das Recht darauf hierzulande bedeutet, auch wenn man für Ereignisse in weiter Ferne auf die Straße geht? Oder doch nicht? Ich gehörte auch zu den "Betroffenen" und wartete an der Kreuzung am Holstentorplatz 5 Minuten bis der Demo-Zug vorbeimarschiert war. Hab ich über, die kurze Zeit.

Mischa schrieb am 11.10.2019 um 11.18 Uhr:
Wenn ich hier die Kommentare wieder lese....

Sehr geehrte/r Zukunft, spätestens in der Fahrschule sollte man gelernt haben, dass man den Motor bei längeren Standzeiten abstellt. Das ist heut auch ganz einfach und selbst zum wieder anlassen braucht man keine Kurbel mehr.


Sehr geehrter Herr Kutschner!

Was eine Demo in Lübeck ändert? Sie zeigt Solidarität und wie heisst es so schön: "Solidarität ist eine Waffe!"

Was wir mit dem Einmarsch der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien zu tun haben?
Lassen sie mich überlegen.
Vielleicht, dass es mit europäischen Geld und deutschen Waffen geschieht.
Vielleicht die Tatsache, dass dort einer unserer NATO-Verbündeten völkerrechtswidrig einen Angriffskrieg führt?
Vielleicht, dass die kurdische Bevölkerung unser Verbündeter in Kampf gegen den IS war und die Hauptlast (Geschätzt über 11.000 Gefallene. Offizielle Zahlen gibt es nicht) im Kampf trug und trägt?
Das sie dadurch mehr für Ihre Sicherheit getan haben, als alle Dienste in diesem Land?
Das noch immer deutsche Urlauber mit ihrem Geld ein System der Unterdrückung in der Türkei unterstützen?

Oder einfach nur weil einem Land wie unserem gut zu Gesicht stehen würde, sich einfach immer und überall gegen jeden Krieg einzusetzen?!


Ich danke allen Teilnehmern dafür, dass sie Gesicht zeigten! Stay strong Rojava!

Zukunft schrieb am 11.10.2019 um 11.44 Uhr:
@Mischa: vor dem Antworten erst mal Text richtig durchlesen..

K.-H. Kutschner schrieb am 11.10.2019 um 11.46 Uhr:
@Oliver+ Mischa.
Ja..ist ja alles richtig, was Ihr schreibt, aber dennoch wird das ganze Theater, welches hier veranstaltet wird,bei aller Solidarität, NICHTS, aber auch GARNICHTS an Erdogans Politik ändern.

Sebastian Berger schrieb am 11.10.2019 um 11.54 Uhr:
Kennen sie alle das Interesse an dem berühmten Reissack? Aus Sicht eines weit entfernten Despoten interessiert - Kenntnis vorausgesetzt - solche Demos mit Sicherheit einen feuchten (...). Oder glauben sie, der Typ ändert deshalb seine Meinung? Man kann boykottieren etc. das ist sicher effektiver, als Solidarität zu zeigen, auch wenn es emotional richtig ist..

mike neumann schrieb am 11.10.2019 um 20.54 Uhr:
Friedlich?!Was ist mit dem Angriff auf den Taxifahrer??
@ Micha:
Einen Schei.. haben ich oder andere mit den Waffendeals unserer "Regierung" zu tun!


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