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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 21. November 2019






Lübeck:

70 Jahre lang ein Beitrag zur Völkerverständigung

In einem sehr würdigen Rahmen feierte die Deutsche Auslandsgesellschaft am Freitag im Audienzsaal des Lübecker Rathauses den 70. Jahrestag ihrer Gründung im Jahre 1949. Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens in Lübeck nahmen an der Feier im vollbesetzten Saal des Lübecker Rathauses teil.


Bürgermeister Jan Lindenau, DAG-Geschäftsführer Martin Herold, DAG-Präsident Thomas Schmittinger, Matthias Kiesler vom Auswärtigen Amt und Dr. Robert Schweitzer mit den aktuellen Teilnehmerinnen aus Polen, Italien Dänemark und Norwegen.

So konnte Thomas Schmittinger, der seit kurzem amtierende neue Präsident der Gesellschaft Vertreter von Bund, Land und Kommune begrüßen, unter ihnen auch der langjährige Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe und Finnlands Konsul Bernd Jorkisch.

Matthias Kiesler vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und Gert Haack vom Ministerium für Bildung Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein hoben dann auch in ihren Grußworten die überragende Bedeutung der Deutschen Auslandsgesellschaft für die Völkerverständigung hervor. Durch kontinuierliche Fortbildung von Multiplikatoren, schwerpunktmäßig aus dem nordeuropäischen Raum wurde nicht nur ein zeitgemäßes Deutschlandbild vermittelt, sondern auch das Verständnis der Teilnehmer untereinander geschärft. Große Anerkennung erfuhr auch die Tatsache, dass sofort nach der Grenzöffnung 1989 der Kontakt zu den baltischen Staaten, nach Belarus und auch nach Russland gesucht wurde. Dadurch ist eine große Bindung der Kursteilnehmer aus den zahlreichen Nationen untereinander, zur deutschen Sprache und Kultur und natürlich auch zur Hansestadt Lübeck entstanden. Darüber freute sich besonders der Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau. In seinen Grußworten sprach er der Gesellschaft für ihre nachhaltige völkerverständigende Tätigkeit seine besondere Anerkennung aus. Als Vormann der Hanse der Neuzeit freute es ihn ebenfalls, dass die Deutsche Auslandsgesellschaft sich mit eigenen interessanten Projekten ganz selbstverständlich und unaufgefordert an der Gestaltung von Hansetagen beteiligt, so zuletzt im russischen Pskow.

In Vertretung des stark erkälteten ehemaligen Präsidenten Dieter Behrens hielt dann sein damaliger Stellvertreter Dr. Robert Schweitzer eine mit großem Beifall aufgenommene Rede über die Entwicklung der Gesellschaft von der Gründung bis in die heutige Zeit. Er machte sehr deutlich, dass nach dem Krieg in mühsamer Kleinarbeit zunächst einmal für Anerkennung der jungen Bundesrepublik geworben werden musste. Später verschoben sich dann die Akzente.

Vier Teilnehmerinnen des aktuellen Fortbildungskurses machten dann sehr deutlich, dass die Bundesrepublik bei ihnen als verlässlicher, immer wieder gern besuchter Partner wahrgenommen wird. "Ich war schon zwölf mal hier", berichtete eine begeisterte Bente Ellebye aus Kopenhagen, habe schon bei Familien in allen Stadtteilen gewohnt und während eines Fortbildungskurses die Wiedervereinigung miterlebt. Das waren prägende Erlebnisse für sie. Anna Wlasiuk aus Polen gab unter großem Jubel der Anwesenden Kostproben aus dem aktuellen Kursangebot zum Besten. Sie hatte sich im Kurs mit Jugendsprache befasst und konnte das Gelernte gleich passend anbringen. "Lübeck ist einfach nur "super krass", befand sie. Einfach absolut cool, mega, mega geil, mit anderen Worten "voll der Hammer."

Die Geschwister Felicitas und Jonas Klein wurden für ihre großartige musikalische Umrahmung der Feier mit Ovationen aus dem Saal verabschiedet.

Im Original-Ton unterhalb des Textes hören Sie Interviews mit Matthias Kiesler vom Auswärtigen Amt, Gert Haack vom Kultusministerium und Teilnehmerin Bente Ellebye aus Kopenhagen.

Dr. Robert Schweitzer referierte über die Entwicklung der Gesellschaft. Fotos/O-Ton: Harald Denckmann

Dr. Robert Schweitzer referierte über die Entwicklung der Gesellschaft. Fotos/O-Ton: Harald Denckmann



Hier hören Sie den Originalton:  

Text-Nummer: 133759   Autor: Harald Denckmann   vom 18.10.2019 19.06

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