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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 20. November 2019






Lübeck:

Lübecks neues Zentrum für Theaterfiguren wird noch größer

Seit Anfang des Jahres werden das Figurenmuseum und das angrenzende Theater vollständig umgebaut. In Zukunft sind beide Nutzungen auch räumlich verbunden. Unter der Kleinen Petersgrube wird ein Tunnel gebaut. Die Possehl-Stiftung hat für das gemeinsame Foyer zuzsätzlich ein Haus in der Pagönnienstraße gekauft.


Stellten am Montag die aktuellen Planungen vor: Stephan Schlafke, Künstlerische Leitung Figurentheater, Max Schön, Vorsitzender Possehl-Stiftung, Georg Konermann, Konermann + Siegmund Architekten und Dr. Antonia Napp, Direktorin Theaterfigurenmuseum.

Das Museum wird in Zukunft durch eine Verbindung unter der Kleinen Petersgrube erreicht. Dadurch wird die Besucherführung wesentlich verbessert und es werden durch den Wegfall von Doppelfunktionen im Museum wertvolle Ausstellungsflächen generiert.

Auf der Theaterseite zwischen Pagönnienstraße und Kleine Petersgrube entsteht auf der neuen unteren Verbindungsebene ein großzügiger, sechs Meter hoher Raum, der bis in das Erdgeschoss reicht und über großformatige Fassadenöffnungen belichtet wird. Dieses sogenannte "Forum" bildet zukünftig das funktionale und gestalterische Herzstück des gesamten Gebäudeensembles.

Bei ersten Untersuchungen wurden mittelalterliche Wandmalereien im Gebäude Kolk 16 entdeckt, die besonders wegen ihres zusammenhängenden Umfangs von der Denkmalpflege als besonders wertvoll eingestuft wurden. Die Folge war eine grundlegende Neuordnung der Funktionen innerhalb der verschiedenen Gebäudeteile mit dem Ziel, alle historischen Brandwände bis auf wenige Ausnahmen nicht weiter zu perforieren, sondern wenn möglich nur bereits vorhandene Öffnungen zu nutzen und nicht mehr benötigte wieder zu verschließen. In letzter Konsequenz wurde dann die gesamte vertikale Erschließung aus den historischen Gebäudeteilen herausgenommen und in einen Neubau auf dem Grundstück Pagönnienstraße 1 untergebracht.


Das Gebäude Pagönnienstraße 1 gehört in Zukunft zum Theater und Museum.

Alle denkmalgeschützten historischen Fassaden bleiben erhalten, verschlossene Öffnungen werden wieder hergestellt. Die mehrfach veränderte Fassade Kolk 14 wird in ihren Ursprungszustand zurückgebaut.

Die beiden Neubauten, Kolk 16 und Pagönnienstraße 1, nehmen das Motiv des roten Backsteins auf, der den Straßenraum des Kolks zusammen mit der hohen Petrikirchmauer eindrucksvoll prägt. Geplant ist dabei die Verwendung von alten Abbruchziegeln. Bei gleicher Materialität setzen sich die Neubaufassaden durch funktionsbedingte Form, Größe und Öffnungen von den historischen Gebäuden ab.

Zu den Kosten macht die Possehlstiftung keine Angaben. Sie finanziert die Maßnahmen komplett.

Die nächsten Schritte:
Abriss Kolk 18 / Pagönnienstraße Ende 2019/ Anfang 2020
Beginn Hochbauarbeiten Mitte 2020
Abschluss Hochbauarbeiten Herbst 2021

Die Hochbauarbeiten sollen im Jahr 2021 beendet sein. Fotos: JW

Die Hochbauarbeiten sollen im Jahr 2021 beendet sein. Fotos: JW


Text-Nummer: 133806   Autor: Stiftung/JW   vom 21.10.2019 16.23

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