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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 12. November 2019






Lübeck - St. Jürgen:

Groß-Übung am Flughafen

Die Meldung klang dramatisch: Um 18.05 Uhr meldete eine Passagiermaschine, dass Rauch in die Kabine eindringe. Sie werde um 18.18 Uhr in Lübeck eine Notlandung machen. damit begann eine Großübung, bei der die neuen Vorgaben für einen "Massenanfall an Verletzten" geübt wurden.



"Luftnotlage (Full Emergency), Flugzeug meldet Abgase in der Kabine, mehrere Personen betroffen mit Übelkeit, Atemnot und Erbrechen". So lautete die Alarmierung für die rund 85 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Blaulichtfahrzeuge - bestehend aus der Flughafenfeuerwehr, zwei Löschzügen der Feuerwehr, Leitendem Notarzt der Uni-Klinik, zwei Notärzten und zahlreichen Rettungswagen - setzten sich in Bewegung zum Flughafen, um dort Hilfe zu leisten. Am Unfallort angekommen galt es, eine Vielzahl von verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich zu retten, die Patienten anschließend medizinisch zu versorgen und sie fiktiv den umliegenden Kliniken zuzuführen. Zum Glück war dies nur eine Einsatzübung unter möglichst realistischen Bedingungen.


Als brennendes Flugzeug diente aus Kostengründen zwar nur ein Bus, die Verletzten spielten aber realistisch. Einige kollabierten nach der Rettung, andere waren fit und machten Selfies mit dem Wrack.



"Der Einsatz wurde innerhalb von rund 90 Minuten erfolgreich abgearbeitet. Im Rahmen der Übung wurde ein Konzept zur Abarbeitung eines sogenannten "Massenanfalls von Verletzten" (MANV) auf die Umsetzung unter realitätsnahen Bedingungen erprobt. Auch das Zusammenspiel mit allen beteiligten Hilfsorganisationen, Behörden und dem Flughafenbetreiber wurde hier erneut überprüft", so Marco Lihring, Übungsleiter der Feuerwehr und zuständig für die Planung von Sonderlagen bei der Feuerwehr Lübeck.

"Ein professionelles Krisenmanagement ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Wiederaufnahme des Linien- und Charterverkehrs in Lübeck ab Frühjahr 2020", so Flughafen Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel. "Intern konnten wir die Übung nutzen, unser Krisenmanagement zu prüfen und möglichen Optimierungsbedarf zu erkennen." Die Übung zeige, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen gut funktioniert hat und auch, dass gezielte, regelmäßige gemeinsame Übungen und Abstimmungen zur idealen Einsatzvorbereitung erforderlich sind. "Auch für unsere neuen Kollegen der Flughafen-Feuerwehr und für den internen Krisenstab hatte das Notfall-Training den gewünschten erfolgreichen Effekt", so Friedel.

Flughafen, Feuerwehr und Rettungsdienst übten am Samstagabend den Umgang mit einem Massenanfall an Verletzten. Fotos, Video: VG

Flughafen, Feuerwehr und Rettungsdienst übten am Samstagabend den Umgang mit einem Massenanfall an Verletzten. Fotos, Video: VG


Text-Nummer: 133938   Autor: Feuerwehr/VG   vom 26.10.2019 21.24

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